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Aktuelles aus der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt

 

Waldschutz-Info Nr. 5 - Buchdruckerbekämpfung Sommer 2020

Aufgrund der im Vergleich zu den aktuellen Schadensverläufen durch Buchdrucker sehr geringen Anteile anderer Borkenkäferarten befasst sich der Inhalt dieser Info ausschließlich mit dem Buchdrucker.

Ausgehend vom diesjährigen Befallsverlauf wird eine aktuelle Lagebeschreibung gegeben. Erforderliche Bekämpfungsmaßnahmen werden erläutert und auf die Möglichkeit der Schadenserfassung mit der Waldschutz-App der NW-FVA hingewiesen.

Download: Waldschutz-Info Nr. 5


Waldschutz-Info Nr. 4 - Ergebnisse der winterlichen Bodensuche
in Sachsen-Anhalt 2019 / 2020

Die winterliche Bodensuche wurde in insgesamt 476 Suchbeständen von Mitarbeitern der Betreuungsforstämter (BFoÄ) des Landeszentrums Wald (LZW) und dem Bundesforstbetrieb (BFB) Nördliches Sachsen-Anhalt durchgeführt.

Während sich Kiefernspanner, Kiefernspinner und Buschhornblattwespe weiter in der Latenz befinden, überschritt die Forleule auf einzelnen Flächen die Warnschwelle. Allerdings wurde sie auf vielen Flächen gar nicht gefunden.

Download: Waldschutz-Info Nr. 4


Der Naturwald Limker Strang im Solling (Foto: P. Meyer)

Gründung der Abteilung Waldnaturschutz an der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt 

Am 1. April 2020 wurde an der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) die Abteilung Waldnaturschutz gegründet. Damit wird dieser Forschungsbereich gestärkt und weiter ausgebaut. Die Abteilung hat ihren Sitz in Hann. Münden, ihre Leitung wurde Herrn Dr. Peter Meyer übertragen.

Lesen Sie mehr: Pressemitteilung der NW-FVA

Struktur der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt ab dem 01.04.2020


Prof. Dr. Hermann Spellmann (links) und sein Nachfolger Dr. Thomas Böckmann (rechts)

Professor Dr. Hermann Spellmann, Direktor der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt geht in den Ruhestand 

Am 30. März verabschiedete Niedersachsens Forstministerin Frau Otte-Kinast Herrn Prof. Dr. Hermann Spellmann aus dem aktiven Berufsleben. Mit ihm wechselt eine herausragende forstliche Persönlichkeit in den Ruhestand. Er hat über 40 Jahre im forstlichen Bereich gearbeitet und die in Göttingen ansässige Mehrländerbehörde mit gegründet und 14 Jahre erfolgreich geleitet. Neuer Direktor ist Dr. Thomas Böckmann, der zuvor seit 2006 Leiter des Forstplanungsamtes der Niedersächsischen Landesforsten in Wolfenbüttel war.

Lesen Sie mehr: Pressemitteilung der NW-FVA 

 


Waldschutz-Info Nr. 3 - Borkenkäferbekämpfung Frühjahr 2020

Aufgrund der sich über die beiden Extremsommer 2018 und 2019 zugespitzten Gefährdungslage durch Borkenkäfer bei immer noch überwiegend knappen bis teilweise unzureichenden Aufarbeitungs- und Abfuhrkapazitäten muss auch für 2020 mit umfangreichem frischen Stehendbefall gleich zu Beginn der Käfersaison gerechnet werden. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass überwinternde Borkenkäfer in nennenswertem Ausmaß durch die milden Witterungsbedingungen des Winters beeinträchtigt wurden.

Download: Waldschutz-Info Nr. 3

 


Waldschutz-Info Nr. 2 - Frostspanner: Fraßprognose für das Frühjahr 2020

In der Waldschutzinfo werden Diagramme mit Zeitreihen (mindestens 5-jährige Datenreihen) der Leimringprognosen auf  Überwachungsflächen dargestellt. Die Ergebnisse der Leimringprognose des letzten Winters ergaben, dass sich der Frostspanner weiterhin in der Latenz befindet, auch wenn lokal einzelne Schwellenwert-Überschreitungen stattgefunden haben.
Für das Jahr 2020 wird von der NW-FVA keine Bekämpfung des Frostspanners empfohlen. Um bei anhaltendem Fraß einen Nachweis für die steigende Gefährdung zu haben, ist die zusätzliche Dokumentation aller stärkeren Fraßereignisse im Waldschutz-Meldeportal jedoch unabdingbar. Insbesondere im Bereich der Forstämter, in denen eine Warnschwellenüberschreitung festgestellt wurde, wird zu erhöhter Aufmerksamkeit in Bezug auf den Frühjahrsfraß geraten.

Download: Waldschutz-Info Nr. 2


Waldzustandsbericht 2019 für Schleswig-Holstein veröffentlicht

In den Ergebnissen der Waldzustandserhebung 2019 zeigen sich die Folgen der Dürre im Sommer 2018. Die Zunahme der mittleren Kronenverlichtung um 5 Prozentpunkte auf 22 % und die höchste Absterberate in der 36-jährigen Zeitreihe sind Nachwirkungen dieser Witterungsbedingungen. Dank der ausreichenden Niederschläge in der Vegetationszeit in 2019 war Schleswig-Holstein, im Unterschied zu manchen anderen Bundesländern - trotz überdurchschnittlicher Temperaturen - in diesem Jahr nicht von einer außergewöhnlichen Trockenheit betroffen.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht: Witterung und Klima, Auswirkungen der Stürme und der Dürre 2018/2019 auf die Vitalität der Wälder in Nordwestdeutschland, Insekten und Pilze, Wiederbewaldung von Schadflächen in Anpassung an den Klimawandel, Weißtanne als Baumart im Klimawandel, Stoffeinträge.

Download: Waldzustandsbericht 2019 Schleswig-Holstein [ca. 7,5 MB]


Waldschutz-Info Nr. 1 - Witterung 2019

In der Gesamtbetrachtung war das niederschlagsarme und sonnenscheinreiche Jahr 2019 mit einer Durchschnittstemperatur von 10,2 °C deutschlandweit gesehen das drittwärmste Jahr seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen 1881.

Wie die meisten der vorangegangenen Jahre war 2019 wieder zu trocken, zu sonnenscheinreich, und es gab eine Hitzewelle mit Extremtemperaturen im Sommer. Die durchschnittliche Temperatur im Sommer betrug deutschlandweit 19,2 °C. Nur die Sommer in den Jahren 2003  und 2018  waren noch wärmer. Mit rund 730 l/m² erreichte 2019 deutschlandweit nur 93 % des Solls von 789 l/m² Niederschlag. Die Sonnenscheindauer von etwa 1800 Stunden übertraf das Soll um rund 18 %.

Download: Waldschutz-Info Nr. 1


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