Veranstaltungen
Publikationen
Waldschutz-Informationen
Software
Stellenangebote
 

Aktuelles aus der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt

 

Online-Portal zu Wäldern mit natürlicher Entwicklung (NWE) aktualisiert

In dem NWE-Niedersachsen Info-Portal (NWE-NI Info Portal) der NW-FVA wird die Kulisse der Wälder mit natürlicher Entwicklung der Niedersächsischen Landesforsten in einer interaktiven Karte präsentiert. Die NWE-Kulisse wurde in den vergangenen Jahren in Niedersachsen erheblich erweitert. Die Niedersächsischen Landesforsten überlassen nunmehr 10 % der Landeswaldfläche einer natürlichen Entwicklung.

Neben der interaktiven Karte sind in dem Portal eine Flächenbilanz und eine naturschutzfachliche Bewertung der NWE-Flächen dargestellt.

Zum NWE-NI Info-Portal


Waldzustandsbericht 2019 für Niedersachsen veröffentlicht
- erhebliche Schäden in den Wäldern Niedersachsens -

Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung zeigen 2019 für den Wald in Niedersachsen die höchste mittlere Kronenverlichtung und die höchsten Anteile an starken Schäden und abgestorbenen Bäumen in der 36-jährigen Zeitreihe.

Die extremen Witterungsbedingen haben zum Absterben von Bäumen und ganzen Waldbeständen geführt. Ein maßgeblicher, sich gegenseitig verstärkender Einfluss ging von einer Abfolge von Stürmen, Dürrephasen und Borkenkäferbefall aus.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht: Witterung und Klima, Auswirkungen der Stürme und der Dürre 2018/2019 auf die Vitalität der Wälder in Nordwestdeutschland, Insekten und Pilze, Wiederbewaldung von Schadflächen in Anpassung an den Klimawandel, Weiß-Tanne als Baumart im Klimawandel, Stoffeinträge.

Download: Waldzustandsbericht 2019 Niedersachsen [ca. 8,2 MB]


Waldzustandsbericht 2019 für Hessen veröffentlicht
- schlechtester Vitalitätszustand seit Beginn der Erhebungen in 1984 -

Die Ergebnisse der Waldzustandsaufnahmen in 2019 belegen für den hessischen Wald den schlechtesten Vitalitätszustand seit Beginn der Erhebungen in 1984. Die Absterberate und die Ausfallrate werden dieses Jahr zu 50 % bzw. 72 % von der Baumart Fichte bestimmt.

2018 und 2019 waren durch extreme Witterungsbedingungen geprägt und haben den Wald in Hessen verändert. Ein maßgeblicher, sich gegenseitig verstärkender Einfluss auf den Wald ging von einer Abfolge von Stürmen, Dürrephasen sowie Borkenkäferbefall aus. Dies hat erhebliche Schäden in den Wäldern verursacht.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht sind: Witterung und Klima, Auswirkungen der Stürme und der Dürre 2018/2019 auf die Vitalität der Wälder in Nordwestdeutschland, Insekten und Pilze, Wiederbewaldung von Schadflächen in Anpassung an den Klimawandel, Weiß-Tanne als Baumart im Klimawandel, Stoffeinträge.

Download: Waldzustandsbericht 2019 Hessen [ca. 8,3 MB]


Waldzustandsbericht 2019 für Sachsen-Anhalt veröffentlicht
- Schadausmaß und Schadintensität, so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr -

Die Extremwetterlagen 2018 und 2019 haben ein Schadausmaß und eine Schadintensität in den Wäldern ausgelöst, wie es seit Jahrzehnten nicht beobachtet wurde. Stürme, Dürre sowie Insekten- und Pilzbefall haben zu einem Absterben von Bäumen und ganzen Waldbeständen geführt.

Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung zeigen 2019 die seit 1991 höchsten Anteile an starken Schäden und abgestorbenen Bäumen. Ebenso erreicht die Ausfallrate 2018/2019 besonders hohe Werte.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht sind: Witterung und Klima, Auswirkungen der Stürme und der Dürre 2018/2019 auf die Vitalität der Wälder in Nordwestdeutschland, Insekten und Pilze, Wiederbewaldung von Schadflächen in Anpassung an den Klimawandel, Weiß-Tanne als Baumart im Klimawandel, Stoffeinträge.

Download: Waldzustandsbericht 2019 Sachsen-Anhalt [ca. 9,6 MB]


Waldschutz-Info Nr. 11 - Kieferngroßschädlinge und Nonne

In der Waldschutz-Info Nr. 11 werden die Ergebnisse der diesjährigen Pheromonfallen-Überwachung bei Kiefern-Großschädlingen und Nonne dargestellt und anhand des Jahresgeschehens Empfehlungen für weitere Maßnahmen gegeben. In Sachsen-Anhalt wurde im Bereich der Altmark Kahlfraß durch die Nonne prognostiziert, sodass im Frühjahr 2019 auf ca. 400 ha ein Pflanzenschutzmitteleinsatz erforderlich wurde. Die diesjährigen Pheromonfallenfänge zeigten eine Warnschwellenüberschreitung bei Nonne im Forstbetrieb Anhalt, sodass hier weitere Überwachungsmaßnahmen empfohlen werden. Gleiches gilt für den Kiefernspinner in einigen Regionen Sachsen-Anhalts.

Download: Waldschutz-Info Nr. 11


v.l.n.r.: Stefan Nowack (Vorsitzender des Stiftungsrats), Prof. Dr. Horst Weisgerber, Carsten Wilke (Hess. Umweltministerium)

Prof. Dr. Horst Weisgerber mit dem Georg-Ludwig-Hartig-Preis geehrt

Der ehemalige Leiter des Instituts für Forstpflanzenzüchtung der Hessischen Forstlichen Versuchsanstalt (heute: Abteilung Waldgenressourcen der NW-FVA) in Hann. Münden, Herr Prof. Dr. Horst Weisgerber, ist am Montag, dem 07. Oktober 2019, mit dem Georg-Ludwig-Hartig-Preis der Georg-Ludwig-Hartig-Stiftung ausgezeichnet worden. Mit dem Preis wird sein jahrzehntelanges Engagement im Sinne des forstlichen Nachhaltigkeitsgedankens und zum Schutz der Wälder weltweit gewürdigt.

Zur Pressemitteilung der Georg-Ludwig-Hartig-Stiftung

 


Waldschutz-Info Nr. 10 - Herbstprognose Kurzschwanzmäuse 2019

Die oberirdisch fressenden Kurzschwanzmäuse befinden sich aktuell in einer Massenvermehrung. Die von der NW-FVA durchgeführten Herbstfänge 2019 ergaben lokal maximale bereinigte Indexwerte von 50,0 (2018: 25,3) je 100 Fallennächte für Erd- und Feldmäuse und 53,8 (2018: 24,0) je 100 Fallennächte für Rötelmäuse. Die vorab durchgeführte Überwachung mit Apfelsteckreisern ergab nach einer Woche im Maximum Annahmeraten von 96 %.

Es können lokal erhebliche Schäden auftreten. Die Überwachung der Kurzschwanzmäuse wurde in Südniedersachsen, im Solling, Harz, Reinhardswald und Kaufunger Wald durchgeführt.

Download: Waldschutz-Info Nr. 10


Anpassung unserer Wälder an den Klimawandel - Positionspapier des DVFFA

Nach zwei heißen und trockenen Sommern ist die Situation unserer Wälder in Deutschland besorgniserregend. Die darüber geführten Diskussionen werden leider derzeit von Extrempositionen bestimmt, die einen Konsens der verschiedenen Akteure im Wald erschweren.

Mit dem jetzt veröffentlichten Positionspapier „Anpassung der Wälder an den Klimawandel“ strebt der Deutsche Verband Forstlicher Forschungsanstalten (DVFFA) eine Versachlichung der Diskussion an. Zugleich appelliert er an die Politik, sich für drastische Maßnahmen zum Klimaschutz einzusetzen und schlägt gleichzeitig ein ganzes Bündel an konkreten Maßnahmen zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel vor.

Zur Pressemitteilung des DVFFA

Download: Positionspapier des DVFFA "Anpassung der Wälder an den Klimawandel" (v. 09.09.2019)


Waldschutz-Info Nr. 09 - Zunahme von Schäden an Laubbaumarten

Als Folge der langanhaltenden Wärme- und Trockenphasen seit dem Jahr 2018 wird seit einiger Zeit auch bei Laubbäumen eine Zunahme der Schäden sowie ein Absterben vieler Bäume beobachtet (siehe z. B. Waldschutzinformationen 10/2018 und 06/2019). Vielerorts spielen dabei Pilze, die normalerweise unauffällig sind und endophytisch oder saprophytisch in bzw. an ihren Wirtspflanzen leben, eine zunehmend bedeutendere Rolle und verursachen spürbare Schäden. Teilweise treten zusammen mit diesen Pilzen rinden- und/oder holzbrütende Schadinsekten (z. B. Prachtkäfer, Werftkäfer) in Erscheinung und verschärfen den Schadensverlauf. Im Mittelpunkt dieser Waldschutz-Info stehen Eiche, Rotbuche, Birke und Hainbuche.

Download: Waldschutz-Info Nr. 9

 


Waldschutz-Info Nr. 08  - Aktuelle Borkenkäferentwicklungen

Die Waldschutzinfo Nr. 08 / 2019 zeigt die aktuellen Borkenkäferentwicklungen im Zuständigkeitsbereich der NW-FVA und empfiehlt konkrete Gegenmaßnahmen.

Zusätzlich bittet die NW-FVA alle am Waldschutzmeldeportal teilnehmenden Forstbetriebe, die Erfassung aktueller Schadensverläufe durch Borkenkäfer soweit wie möglich in geeigneter räumlicher und zeitlicher Auflösung intensiv fortzusetzen! Nur eine breite und aktuelle Datenbasis ermöglicht Steuerungsmöglichkeiten auf gesamtbetrieblicher Ebene. Sie dient ebenfalls der Erforschung der rasant verlaufenden Kalamität, um zukünftige Empfehlungen für die Praxis verbessern zu können.

Download: Waldschutz-Info Nr. 8


Neue klimaangepasste Waldbauplanung für den Landeswald in Niedersachsen

In Band 61 „Klimaangepasste Baumartenwahl in den Niedersächsischen Landesforsten“ der Schriftenreihe „Aus dem Walde“ werden die Arbeitsgrundlagen, Methoden und Ergebnisse der neuen regionalen Waldbauplanung für Niedersachsen ausführlich dargestellt. Diese wurden von Vertretern der Niedersächsischen Landesforsten und Experten der NW-FVA erarbeitet.

Ziel der Fortschreibung der bisherigen Waldbauplanung war es, ein bewährtes Planungsinstrument so weiterzuentwickeln, dass es auch in Zukunft möglich ist, für konkrete Flächen standortsbezogene Waldentwicklungstypen-Zuordnungen vorzunehmen, die die Folgen des Klimawandels berücksichtigen, die Vorgaben des Waldnaturschutzes integrieren und für die Forstpraxis nachvollziehbar sind.

Download: Klimaangepasste Baumartenwahl in den Niedersächsischen Landesforsten [ca. 10,5 MB]


Waldbodenzustandsbericht für Niedersachsen und Bremen erschienen

Die Bodenzustandserhebung im Wald (BZE) gibt ein umfassendes Bild des aktuellen Zustands der Waldböden und deren Veränderungen im Laufe der Zeit. Die BZE I (1990-1991) ergab deutlich kritische Zustände der Waldböden, vor allem infolge atmogener Säureeinträge. Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse der Wiederholungsinventur (BZE II, 2006-2009) geben Aufschluss über Veränderungen in Waldböden vor dem Hintergrund zurückgehender Säurebelastungen, weiterhin hoher Stickstoffeinträge und der Wirkung von Kompensationskalkungen.

Neben der eingehenden Analyse chemischer Eigenschaften verschiedener Waldböden − von ärmeren Sanden im Tiefland bis hin zu reichen Muschelkalkböden im Bergland − stehen in dem Waldbodenzustandsbericht die Kohlen- und Stickstoffspeicherung im Fokus, außerdem Ergebnisse zur Baumernährung, zur Waldvegetation und zum Intensiven Forstlichen Umweltmonitoring. Der Bericht liefert wichtige Entscheidungsgrundlagen für Wissenschaft, Praxis und Politik in Niedersachsen und Bremen.

Download: Waldbodenzustandsbericht für Niedersachsen und Bremen [wahlweise: 70 MB bzw. 18 MB]


Neues Begleitformular für Einsendungen von Proben 

Die NW-FVA berät alle Waldbesitzende und Forstbetriebe in den Ländern ihres Zuständigkeitsbereichs. Für die Analyse von im Wald auftretenden Schäden kann eine Einsendung von Pflanzen, Pflanzenteilen, Pilzfruchtkörpern und auch Insekten notwendig sein.

Bitte verwenden Sie bei Einsendungen von Proben an die NW-FVA das neue Probenbegleitformular des Sachgebiets „Mykologie und Komplexerkrankungen“ der Abteilung Waldschutz und beachten Sie unbedingt die Hinweise zur Einsendung von Proben, die ebenfalls überarbeitet und ergänzt wurden.

 


Waldschutz-Info Nr. 07 - Befallslage Borkenkäfer und weitere Maßnahmen

Nach witterungsbedingt teilweise unterbrochenen bzw. verzögerten Schwärmflügen der Borkenkäfer ist inzwischen vielerorts sehr umfangreich frischer Stehendbefall aufgetreten. Diese Info soll unterstützende Hinweise zum weiteren Vorgehen geben, da die Entwicklung der 1. Käfergeneration in vollem Gange ist und Fangsysteme bei Bedarf weiterbetrieben werden müssen.

Download: Waldschutz-Info Nr. 7

 


Waldschutz-Info Nr. 06 - Komplexe Schäden an Rotbuche (Fagus sylvatica) und Auswirkungen des trockenen und heißen Sommers 2018 auf ältere Bestände

Aktuell wird ein Absterben von älteren Rotbuchen beobachtet, deren vertrocknete und verbraunte Blätter den Winter über in der Krone verblieben waren. Die betroffenen Rotbuchen hatten oft Feinreisigverluste und trieben meist nicht mehr aus. Im Frühjahr 2019 oder früher zeigte sich dann ein Absterben des Stammes von der Krone her oder ein Auftreten von Schleimflussflecken. Diese Symptome waren mit Rindennekrosen, Rindenrissen und abplatzender Rinde verbunden. Sie ließen sich auf Sonnenbrand und/oder den Befall mit Rindenpilzen, teilweise gefolgt von einem Befall mit Borken- bzw. Prachtkäfern zurückführen.

Download: Waldschutz-Info Nr. 6

 


Direktor der NW-FVA mit der Bernhard-Danckelmann-Medaille ausgezeichnet

Am 10. Mai 2019 ist Professor Dr. Hermann Spellmann die Bernhard-Danckelmann-Medaille des Deutschen Forstvereins (DFV) in Dresden verliehen worden. Carsten Wilke, Präsident des DFV, dankte dem Preisträger insbesondere für seine herausragenden Leistungen in der angewandten forstlichen Forschung und im forstlichen Versuchswesen.

Lesen Sie mehr auf der Seite des Deutschen Forstvereins


Vor dem neuen Gebäude v.l.n.r.: Dr. Streletzki (ML Nds.), Forstministerin Otte-Kinast, Prof. Dr. Spellmann (Direktor der NW-FVA)

Neues Forschungsgebäude für die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt 

Am 26. April 2019 hat die niedersächsische Forstministerin Otte-Kinast den zentral gelegenen Neubau im Gebäudeensemble der NW-FVA mit seinen modernen Büro- und Laborräumen während einer Feierstunde eingeweiht. Der Altbau musste vor zwei Jahren wegen massiver Mängel abgerissen und ersetzt werden. Das neue Gebäude wurde als energetisch-ökologischer Vorzeigebau in Holzständerbauweise errichtet und ist darüber hinaus mit einer Pelletheizung ausgerüstet. Die tragende Konstruktion, der Innenausbau und auch die Außenfassade bestehen überwiegend aus Holz und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Das neue Gebäude schafft beste Rahmenbedingungen für eine leistungsstarke und in die Zukunft gerichtete Waldforschung der NW-FVA.

Zur Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz


Neues Informations-Portal über Naturwaldreservate 

Die neue Webanwendung Naturwald-Info online der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) bietet umfangreiche Informationen zu Naturwaldreservaten in Niedersachsen und Hessen.

In Naturwaldreservaten finden keine Nutzungs- und Pflegmaßnahmen mehr statt. Hier kann sich der Wald ohne direkte menschliche Eingriffe entwickeln. Naturwaldreservate dienen neben dem Naturschutz auch der Forschung, um natürliche Entwicklungsprozesse in unseren Wäldern besser zu verstehen.

Unter der Webadresse www.nw-fva.de/NwInfo finden sich seit Neuestem detaillierte Informationen über die von der NW-FVA betreuten Naturwaldreservate in Niedersachsen und Hessen. Eine Kartenanwendung ermöglicht ein bequemes Auffinden der Gebiete. Tabellen und Steckbriefe informieren über Waldgesellschaften, Gebietsgröße, Standorte und Schutzstatus. Für die meisten Naturwaldreservate sind ausführliche Portraits verfügbar, in denen die jeweiligen Waldbestände mit ihrem Arten- und Strukturreichtum, aber auch ihrer Geschichte und bisher erzielten Forschungsergebnissen näher vorgestellt werden. Diese Portraits werden sukzessive weiter ergänzt.


Waldschutz-Info Nr. 05 - Ergebnisse der winterlichen Puppensuche
in Sachsen-Anhalt 2018 / 2019

In 565 Suchbeständen wurde die Winterliche Puppensuche durchgeführt. Alle
eingesandten Proben wurde von der Abt. Waldschutz der NW-FVA auf Vitalität untersucht.

Bei der Forleule kam es im Vergleich zum Vorjahr zu einer leichten Abnahme der Anzahl der Befallsflächen, aber zur Zunahme von Flächen mit erhöhten und zum Teil deutlich über dem Schwellenwert von einer Puppe pro m² liegenden Belagsdichten. Die Belagsdichte des Kiefernspanners hat gegenüber dem Vorjahr stark abgenommen. Auch der Kiefernspinner und die Kiefernbuschhornblattwespen befinden sich weiterhin in der Latenz.

Download: Waldschutz-Info Nr. 5


Foto: M. Schmidt

Aktuelle Daten zur natürlichen Waldentwicklung (NWE) in Deutschland

Die auf der Abschlussveranstaltung am 4. April 2019 in Berlin präsentierten Ergebnisse des Projektes "Natürliche Waldentwicklung in Deutschland: Perspektiven und Potenziale für die Entwicklung eines kohärenten NWE-Systems (NWePP)" zeigen, dass in Deutschland bereits 2,8 % der Waldfläche für eine natürliche Entwicklung gesichert sind. Die im Forschungsvorhaben erarbeiteten Prognosen lassen eine weitere Zunahme erwarten.

Zur Pressemitteilung der NW-FVA und des BfN


Waldschutz-Info Nr. 04 - Vorbereitungen Käferflug und Vorausflugbehandlung Holzpolter

Bei günstigem Witterungsverlauf wird in der ersten Aprilhälfte mit erstem frischen Befall durch den Buchdrucker gerechnet. Die Waldschutz-Info enthält Hinweise zum Umgang mit Holzpoltern, die bereits letztes Jahr befallen wurden und in denen der Buchdrucker überwintern konnte.

Außerdem wird auf die Vorbereitung der Bekämpfung hingewiesen und es werden Empfehlungen zum Umgang mit aktuellen Windwürfen im Zusammenhang mit dem Aufbau von Fangeinrichtungen gegeben.

Download: Waldschutz-Info Nr. 4


Waldschutz-Info Nr. 03 - Frostspanner: Fraßprognose für das Frühjahr 2019

Die Populationsdichten des Kleinen Frostspanners und des Großen Frostspanners befinden sich in Niedersachsen in Progradation. Das Monitoring der Frostspannerarten mit Hilfe von Leimringen aus dem Herbst / Winter 2018 zeigte auf allen Überwachungsflächen einen deutlichen Anstieg der Frostspannerpopulationen. Die Warnschwelle von 1,0 Weibchen je cm Stammumfang wurde nur lokal überschritten.

Schäden durch Frostspannerfraß wurden im Jahr 2018 im Bereich der Niedersächsischen Landesforsten im NFA Neuenburg auf insgesamt 692 ha gemeldet, wobei 632 ha allein auf das Revier Hasbruch entfielen.

Download: Waldschutz-Info Nr. 3


Mahlen von Bodenproben

Zukunftstag an der NW-FVA in Göttingen und Hann. Münden

Insgesamt 9 Schülerinnen und Schüler haben am 28.03.2019 an der NW-FVA in Göttingen und Hann. Münden im Rahmen des Zukunftstages hautnah einen Einblick in die Arbeit von Waldforscherinnen und Waldforschern bekommen. Nach einer Vorstellung der Forschungseinrichtung, wurden die Jugendlichen mit der in Laboren vorgeschriebenen Schutzausrüstung ausgestattet. Sie haben anschließend beispielsweise Bodenproben zur chemischen Untersuchung vorbereitet, pH-Werte gemessen, Baumschäden identifiziert etc. 

 


Waldschutz-Info Nr. 02 - Erstnachweis von Douglasien-Gallmücken in Hessen

Im Oktober 2018 wurde im Bereich des Forstamts Beerfelden in einer Douglasien­kultur erstmals auch in Hessen ein Befall durch Douglasien-Gallmücken der Gattung Contarinia spp. festgestellt. Im Januar 2019 wurden weitere befallene Douglasien in den Forstämtern Fulda und Frankfurt beobachtet. Douglasien-Gallmücken stammen aus Nordamerika und verursachen an Knospen und Nadeln ihrer Wirtspflanzen Gallen. In Europa sind diese Gallmücken als gebietsfremde und invasive Arten eingestuft.

Download: Waldschutz-Info Nr. 2


v.r.n.l: Ministerin Otte-Kinast mit Polarisationsbrille am 3D Luftbildanalyse-Arbeitsplatz, Dirk Weddig (Mitarbeiter i. Sachgebiet Fernerkundung/GIS) und Prof. Hermann Spellmann (Leiter der NW-FVA)

Forst-Ministerin Barbara Otte-Kinast besucht NW-FVA

Am 04. Februar 2019 besuchte die Niedersächsische Forst-Ministerin Barbara Otte-Kinast die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA). Der Leiter der NW-FVA, Prof. Hermann Spellmann, stellte die Aufgaben und die aktuelle Arbeit in den vier Abteilungen Waldwachstum, Waldschutz, Waldgenressourcen und Umweltkontrolle der NW-FVA vor. Auf einem Rundgang wurde der Einsatz der Fernerkundung bei der Sturm- und Borkenkäfer-Schadenserfassung vorgestellt, sowie das Umweltlabor zur Analyse von Boden-, Blatt- und Nadelproben besichtigt.

Ministerin Otte-Kinast zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und Menge der bearbeiteten Forschungsthemen. Die über lange Zeiträume gemessenen Forschungsdaten der NW-FVA, die teilweise bis ins Jahr 1876 zurückreichen, stellen einen unermesslich wertvollen „Schatz“ für die Forschung dar. Die NW-FVA betreibt Forschung, die wichtig für die forstliche Praxis und die Politikberatung ist. Die Ministerin betonte, dass der Wald eine Schlüsselfunktion für den Klimaschutz einnimmt. Kohlenstoff wird nicht nur im Wald gespeichert, sondern auch in Holzprodukten. Hinzu kommt das Potenzial, andere energieintensiver herzustellende Produkte und fossile Brennstoffe durch Holz zu ersetzen (Substitutionseffekte). Sie freute sich, dass der besichtigte und demnächst fertiggestellte Ersatzneubau von Gebäude 3 der NW-FVA vorbildlich in Holzständerbauweise errichtet wurde.


Waldschutz-Info Nr. 01 - Witterung 2018

Insgesamt war das Jahr 2018, abgesehen von regionalen Sturm- und Starkregenereignissen, von April bis November ausnahmslos deutlich zu warm, zu trocken und sehr sonnenscheinreich. Dadurch haben sich in Niedersachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein erhebliche Niederschlagsdefizite aufgebaut. Die außergewöhnlich lang anhaltende Trockenheit und Hitzeperiode (extrem im Juli und August) führte zu unterschiedlichen Reaktionen bzw. Schadsymptomen bei den verschiedenen Baumarten. In vielen Beständen welkte im Spätsommer die Bodenvegetation und Laubbäume warfen vorzeitig Laub und Früchte ab. Die Dürre führte zu verdorrten Wiesen und Feldern, Ernteausfällen, ausgetrockneten Flüssen und Waldbränden.

Download: Waldschutz-Info Nr. 1


Archiv aktueller Meldungen:

2018

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

2009

2008

2007

   

 

• Herkunftsempfehlungen online
für Wälder in Hessen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Schleswig-Holstein