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Das Waldschutz-Meldeportal

Das Waldschutzmeldewesen in Deutschland kann mittlerweile auf eine über einhundertjährige Geschichte zurückblicken. In diesem langen Zeitraum ist es ständig weiterentwickelt worden. Heute dient es folgenden Zielen:

  • der Schadenserfassung,
  • der Folgenabschätzung,
  • der Erkennung sich abzeichnender Gradationen und Kalamitäten,
  • der Erarbeitung von Empfehlungen zur Vermeidung weiterer Schäden,
  • der Planung und Vorbereitung möglicher Bekämpfungsmaßnahmen.

Bei Gründung der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt im Jahr 2006 wurden die bis dahin eigenständigen Waldschutzmeldesysteme der Trägerländer zusammengeführt. Um weiterhin eine rationelle Erfassung, Weiterleitung und Auswertung der in den beteiligten Ländern erhobenen Waldschutzinformationen zu gewährleisten, erhielt die NW-FVA den Auftrag, ein internetbasiertes Meldesystem einzuführen.

Das Waldschutz-Meldeportal ist so konzipiert, dass die Dateneingabe dezentral in den Forstbetrieben erfolgt. Sie können so das System der Datenerfassung, -weiterleitung und -auswertung überall nutzen. In den öffentlichen Forstbetrieben erfolgt dies im Zusammenspiel zwischen Revier- und Forstamtsleitung, teilweise auch gebündelt in den Forstämtern. Dieses Angebot gilt gleichermaßen für die Verantwortlichen im Bundes-, Landes-, Kommunal- und Stiftungswald. Ebenso gilt es für private Forstbetriebe und Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse mit entsprechend sachkundigem Forstpersonal.

Ziel dieses Webportals ist es, durch ein effektives Datenmanagement ein Instrument zur zeitnahen Dokumentation bereitzustellen. Alle beteiligten Stellen erhalten auf diese Weise einen schnellen Überblick zur Waldschutzsituation innerhalb ihres Verantwortungsbereiches, und zwar in Zahlen und als Kartenübersichten mit wählbaren Darstellungskriterien.

Ansprechpartner für das Waldschutz-Meldeportal ist Dr. Gerhard Elsner.