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Projektsuche

Am 18. Februar 2026 besuchte Staatssekretärin Frauke Patzke, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA). Der Direktor der NW-FVA, Dr. Ralf Nagel, stellte die gemeinsame Forschungseinrichtung der Länder Niedersachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein vor und erläuterte die Aufgaben der Abteilungen Waldwachstum, Waldschutz, Waldgenressourcen, Umweltkontrolle und Waldnaturschutz.

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Die Überwachung der Populationsdichten des Kleinen und des Großen Frostspanners (Operophtera brumata L. und Erannis defoliaria CL.) erfolgte im Herbst 2025 in den Trägerländern der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt mit Hilfe von Leimringen. Auf nahezu allen Überwachungsflächen befanden sich die Populationsdichten auf sehr niedrigem Niveau (Latenz). Lediglich auf zwei Flächen in Niedersachsen (Forstamt Rotenburg) wurde an wenigen Bäumen eine erhöhte Dichte festgestellt. Somit besteht für das Frühjahr keine erhöhte Gefährdung durch die Frostspannerarten. Da aber Eichenwickler und Eichenprozessionsspinner im Vorjahr lokal spürbaren Fraß verursacht hatten, sollten die Eichenbestände auch im kommenden Frühjahr hinsichtlich möglicher Fraßereignisse aufmerksam beobachtet und bei Bedarf Fraßbonituren durchgeführt werden.


Verteiler für Waldschutzinfos:
Die Waldschutzinfos richten sich an Verantwortliche in den Forstbetrieben, Waldbesitzende und weitere Interessierte. Sie werden kostenfrei und anlassbezogen per E-Mail verschickt. Wenn Sie in den Verteiler aufgenommen oder ausgetragen werden möchten, wenden Sie sich bitte an: waldschutznw-fva.de.

 

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Die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt bietet noch bis April 2026 Lehrgänge zur klimaangepassten Baumartenwahl an. Hessische Waldbesitzende können sich praxisnah durch die NW-FVA in ihrem Wald fortbilden lassen. Möglich sind nach Absprache sowohl Exkursionen vor Ort als auch Online-Schulungen. Diese Fortbildungen werden im Rahmen eines Projektes angeboten und sind kostenlos.

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Das Jahr 2025 war deutschlandweit sehr warm, sonnenreich und niederschlagsarm. Dieser Befund spiegelt sich auch in den Witterungsdaten der Trägerländer der NW-FVA wider. Die deutschlandweite Mitteltemperatur lag mit 10,1 °C um 1,9 °C über dem Wert der Klimanormalperiode. Damit gehört 2025 als viertes Jahr in Folge zu den zehn wärmsten Jahren seit 1881. Mit nur 655 l/m2 Niederschlag (-17 %) war das Jahr 2025 sehr trocken. Ausschlaggebend hierfür war insbesondere eine Trockenphase von Februar bis Mai, die auch durch die teils sehr hohen Niederschläge im Juli und September nicht ausgeglichen werden konnte. 

Trotz dieser insgesamt nicht günstigen Bedingungen kam es zu einer weiteren Entspannung hinsichtlich der durch rindenbrütende Borkenkäfer an Nadelholz verursachten Schäden, und bei der Eiche konnten erstmals deutliche Abwehrreaktionen gegenüber den Larven des Eichenprachtkäfers festgestellt werden. Allerdings begünstigten die Witterungsbedingungen Schäden durch pilzliche Schaderreger oder führten zu komplexen Schadensursachen bei verschiedenen Baumarten. 


Verteiler für Waldschutzinfos:
Die Waldschutzinfos richten sich an Verantwortliche in den Forstbetrieben, Waldbesitzende und weitere Interessierte. Sie werden kostenfrei und anlassbezogen per E-Mail verschickt. Wenn Sie in den Verteiler aufgenommen oder ausgetragen werden möchten, wenden Sie sich bitte an: waldschutznw-fva.de.

 

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Das Verbundvorhaben „Douglasien - Resistenz und Vitalität für die Praxis" soll die Erkenntnisse aus dem Vorgänger-Projekt VITADOU vertiefen, um daraus belastbare waldbauliche Handlungsempfehlungen für Douglasien abzuleiten.

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Die Populationsdichten des Kiefernspinners (Dendrolimus pini) befinden sich an der Mehrzahl der Überwachungsstandorte in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt in Progradation. In Sachsen-Anhalt wurde die Warnschwelle von 70 Faltern pro Falle an acht Überwachungsstandorten zum Teil deutlich überschritten, in Niedersachsen an zwei Standorten. Im Waldschutz-Meldeportal der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) wurden in Sachsen-Anhalt lokale Fraßereignisse durch Raupen der Forleule (Panolis flammea), des Kiefernspinners und des Kiefernprozessionsspinners (Thaumetopoea pinivora) auf mehreren Flächen dokumentiert.

Die Ergebnisse der Falterflugüberwachung der Forleule, des Kiefernspanners (Bupalus piniaria) und der Nonne (Lymantria monacha) mithilfe von Pheromonfallen im Jahr 2025 in den von der NW-FVA betreuten Bundesländern zeigen, dass sich diese Arten in Latenz befinden.


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Die Waldschutzinfos richten sich an Verantwortliche in den Forstbetrieben, Waldbesitzende und weitere Interessierte. Sie werden kostenfrei und anlassbezogen per E-Mail verschickt. Wenn Sie in den Verteiler aufgenommen oder ausgetragen werden möchten, wenden Sie sich bitte an: waldschutznw-fva.de.

 

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Die Populationsdichten der oberirdisch fressenden Kurzschwanzmäuse nehmen in der mehrjährigen Betrachtung weiterhin kontinuierlich zu. Die aktuellen Untersuchungen zur Risikoeinschätzung von Schäden durch Kurzschwanzmäuse wurden von der Abteilung Waldschutz der NW-FVA im Herbst 2025 in Südniedersachsen und Nordhessen ausschließlich mit der Steckholzmethode (Apfelsteckreiser) durchgeführt.

Die Auswertung  für das Jahr 2025 zeigt eine durchschnittliche Annahmerate von 28,5 % (2024: 25,4 %). Die auf den Untersuchungsflächen im Durchschnitt leicht erhöhten Annahmeraten zeigen, dass die Kulturen auf den wiederaufgeforsteten Kalamitätsflächen unter den aktuellen Bedingungen weiterhin stark durch Mäuse gefährdet sind. Besonderes Augenmerk sollte auf stark vergraste Laubholzkulturen sowie auf Kulturen in räumlicher Nähe zu Sukzessionsflächen mit ausgeprägter Vergrasung gelegt werden. Auch Rückzugsräume wie Schlagabraumwälle können sich zu stark frequentierten „Mäusebiotopen“ entwickeln.


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Die Waldschutzinfos richten sich an Verantwortliche in den Forstbetrieben, Waldbesitzende und weitere Interessierte. Sie werden kostenfrei und anlassbezogen per E-Mail verschickt. Wenn Sie in den Verteiler aufgenommen oder ausgetragen werden möchten, wenden Sie sich bitte an: waldschutznw-fva.de.

 

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Die Leiterinnen und Leiter von zwölf forstlichen Forschungsanstalten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beziehen eindeutig Position zur Kohlenstoffbindung in Wäldern und Holzprodukten. Ihr gemeinsames Fazit lautet: Die wirksamste Maßnahme zum Schutz unserer Wälder und damit der wichtigste Beitrag zum Klimaschutz ist die konsequente Reduktion der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen in allen Sektoren.

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18. Dezember 2025: Mit einem zweitägigen Kick-off-Meeting an der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) ist das Projekt FraxForFuture 2 (FraxRecovery) erfolgreich gestartet. Rund 35 Wissenschaftler:innen verschiedener Forschungseinrichtungen und Experten:innen aus der Forstpraxis und den Betrieben kamen vom 15. bis 16. Dezember 2025 in Göttingen zusammen, um den gemeinsamen Projektauftakt zu gestalten und die Weichen für die kommende Forschungsphase zu stellen. Das Auftakttreffen fand als Hybridveranstaltung mit nationalen und internationalen Teilnehmenden statt.

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Am 25. November 2025 wurden in Göttingen die Ergebnisse der an der NW-FVA durchgeführten Stadt.Land.Zukunft-Projekte vorgestellt. Die Präsentationen und Vorträge sind nun online.

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