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Projektsuche

Im Verbundprojekt „Waldmanagementstrategien zur Sicherung der Wasserdienstleistungen nach Borkenkäferkalamitäten“ wird im Harz untersucht, wie sich das Absterben der Fichten und die anschließende unterschiedliche waldbauliche Behandlung der Kalamitätsflächen auf den Wasserhaushalt und die Wasserqualität auswirken.

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Das Verbundprojekt „Weidetiere schaffen Landschaft – Gemeinsam für mehr Vielfalt im Hotspot 17“ kombiniert bewährte Maßnahmen der Landschaftspflege mit innovativen Modellversuchen zur Biotopentwicklung, um die naturschutzfachlichen Qualitäten des Hotspots der biologischen Vielfalt 17 (Werratal mit Hohem Meißner und Kaufunger Wald) zielgerichtet zu entwickeln.

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Im Verbundprojekt „Optimale Steuerung von Talsperrensystemen unter sich ändernden Bedingungen im globalen Wandel" werden innovative Instrumente und Managementstrategien zur optimalen dynamischen Steuerung von Talsperrensystemen und Wasserwerken im niedersächsischen Harz entwickelt.

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Im Verbundprojekt „Waldreallabore – Experimente, Synthese und Governance zur Optimierung des natürlichen Klimaschutzes in Waldökosystemen“ wird auf Fichten-Kalamitätsflächen untersucht, wie sich verschiedene Wiederbewaldungsstrategien auf Ökosystemleistungen (u. a. Wasserdienstleistungen und Kohlenstoffspeicherung) und die Biodiversität auswirken.

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Anfang Mai beginnt die Aufnahme der Kohlenstoffinventur 2027 (CI27) in den Wäldern Niedersachsens. In den kommenden eineinhalb Jahren werden verschiedene Messtrupps an rund 4.000 Stichprobenpunkten verschiedentliche Informationen zu Bäumen und Totholz aufnehmen.

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Viel zu früh und für alle unerwartet ist Prof. Dr. Hermann Spellmann am 17.04. im Alter von 72 Jahren in Göttingen verstorben. Die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt trauert um ihren Gründungsdirektor und langjährigen Leiter sowie einen hochgeschätzten, in- und außerhalb Deutschlands geachteten Forstwissenschaftler, empathischen Vorgesetzten und lieben Kollegen.

Der Direktor der NW-FVA Dr. Ralf-Volker Nagel: „Mit seinem vorausschauenden und innovativen Denken trug Hermann Spellmann maßgeblich zum 2006 erfolgten Zusammenschluss der damaligen Versuchsanstalten der Länder Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt zur Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt bei. Schleswig-Holstein schloss sich diesem Erfolgsmodell 2011 an. Damit sicherte er die Existenz der ihm sehr am Herzen liegenden praxisorientierten forstlichen Forschung in diesen Ländern und stellte sie zukunftsfähig auf.“

Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm verbunden waren.
 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Steuerungsausschuss der NW-FVA

 

Nachruf in der Naturschutz und Landschaftsplanung: Meyer P., Schmidt M. (07.05.2026): Hermann Spellmann (1954-2026). Naturschutz und Landschaftsplanung (online).

Nachruf im Holz-Zentralblatt: Nagel R.-V., Dieter M. (2026): Prof. Dr. Hermann Spellmann verstorben. Holz-Zentralblatt 152(19): 264. (PDF)
 

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17. April 2026: Mit einer Vorstellung der Projektergebnisse im Waldmoor Wildenkiel bei Neuhaus im Solling endete am 15. April das von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) und den Niedersächsischen Landesforsten gemeinsam durchgeführte Forschungs- und Umsetzungsprojekt „Birken-Monitoring in Waldmooren nach Wiedervernässungsmaßnahmen“ (BiMoWa).

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Im Verbundprojekt ANTIZOONS werden die Auswirkungen des klimawandelbedingten Waldumbaus auf Wildtierreservoire und Zoonoseerreger untersucht und konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis in den Bereichen Gesundheitswesen, Forstwirtschaft und Pflanzenschutz entwickelt.

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Die neueste Ausgabe in der Naturwaldreservate-Portrait-Reihe der NW-FVA über das Waldgebiet „Alsberger Hang“ im hessischen Spessart ist ab sofort kostenlos erhältlich.

Der Spessart ist berühmt für seine ausgedehnten Mischwälder aus Rotbuche und Trauben-Eiche. In diesem Mittelgebirge bieten die oft jahrhundertealten Eichen und Buchen mit Stammhöhlen und anderen Mikrohabitaten zahlreichen seltenen und geschützten Arten wichtige Lebensräume. Hochgewachsene und feinringige Trauben-Eichen liefern wertvolles Furnierholz.

Der Alsberger Hang ist ein Waldgebiet, in dem sich die Forstgeschichte des Spessarts und die wechselhafte Entwicklung der Konkurrenzverhältnisse zwischen Rotbuche und Trauben-Eiche wie in einem Brennglas nachvollziehen und erforschen lassen. Das im Jahr 1997 eingerichtete Naturwaldreservat zeichnet sich durch eine jahrhundertelange Eichen- und Buchenkontinuität sowie durch eine ausgedehnte Sturmwurffläche aus, die der natürlichen Wiederbewaldung überlassen wurde. Neben einer weiterhin bewirtschafteten Vergleichsfläche bietet dies besonders gute Voraussetzungen für die Erforschung einer selbstgesteuerten Walddynamik.

Der Band stellt das Gebiet umfassend vor: Zunächst erfolgt eine allgemeine, geografische und geologische Darstellung, anschließend wird die abwechslungsreiche Forst- und Bestandesgeschichte beleuchtet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den bisherigen Ergebnissen der Langzeitforschung zu Waldstruktur, Vegetation, Holzpilzen und Flechten.

Alle Naturwaldreservate-Portraits können unter https://www.nw-fva.de/veroeffentlichen/waldnaturschutz als PDF-Datei heruntergeladen oder in gedruckter Form unter waldnaturschutznw-fva.de kostenlos bestellt werden.

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Reinschnuppern, mitmachen, ausprobieren: Am Zukunftstag am 23. April 2026 öffnet die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA) wieder ihre Türen für neugierige Jugendliche. Nachtrag: Alle Plätze in Göttingen und Hann. Münden sind mittlerweile vergeben.

Einen Tag lang können die Jugendlichen den Waldforscher:innen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und selbst aktiv werden. Auf dem Programm stehen spannende Einblicke in die Welt der Waldforschung, kleine Experimente zum Mitmachen und viele Antworten auf die Frage: Wie funktioniert eigentlich Forschung im und für den Wald? In Hann. Münden geht es unter anderem um Saatgut aus dem Wald, Pflanzenzüchtung im Labor, Waldnaturschutz und Arbeiten im Gewächshaus. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Neugier reicht völlig aus.

Der Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung für Mädchen und Jungen und bietet eine tolle Gelegenheit, Berufe kennenzulernen, die man sonst nicht im Klassenzimmer trifft.

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