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Projektsuche

Die Rußige Douglasienschütte, Douglasiengallmücken sowie sekundäre Pilzerkrankungen werden als Hauptursache für die seit einigen Jahren vermehrt auftretenden Gesundheitsbeeinträchtigungen von Douglasien (Pseudotsuga menziesii Mirb.) vermutet. Zur Bewertung der zukünftigen waldbaulichen Nutzung der Douglasie in Deutschland werden in diesem Projekt ihr Vitalitätszustand sowie die auftretenden Schaderreger und deren Wirkungsweise untersucht.

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Im Rahmen dieses Projekts soll ein flächendeckendes, fernerkundungsbasiertes Überwachungssystem für Kieferngroßschädlinge (KGS) in niedersächsischen Wäldern entwickelt werden, das in regelmäßigen Abständen aktuelle Informationen über das Schadgeschehen liefert und die bestehende terrestrische Überwachung der Kiefernwälder unterstützt.

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In diesem Projekt werden die in Bezug auf die Wasserleitung relevanten Holzeigenschaften von zukünftig bedeutsamen Baumarten im Vergleich zu den Hauptbaumarten untersucht. Die Erhebungen sollen Auskunft über die Anpassung der Baumarten an zukünftig auftretende Trockenheitsereignisse geben.

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Das Jahr 2021 brachte keine Entlastung für die Wälder in Schleswig-Holstein. Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2021 zeigen weiterhin erhöhte Werte der mittleren Kronenverlichtung und der Absterberate.

Im Vegetationsjahr 2020/2021 war es im Vergleich zur Klimaperiode 1961-1990 erneut zu warm. Die Jahresmitteltemperatur lag um 1,4 K über dem langjährigen Wert. Die Niederschlagsbilanz fiel im Flächenmittel ausgeglichen aus. In der Nichtvegetationszeit war es landesweit trockener als in der Klimaperiode 1961-1990, in der Vegetationszeit war es dagegen in weiten Teilen Schleswig-Holsteins überdurchschnittlich feucht.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht sind: Forstliches Umweltmonitoring; Witterung und Klima; Stoffeinträge; Anpasssungspotenziale heimischer Baumarten; Wachstum von Eiche, Buche, Fichte und Kiefer im Klimawandel und Waldmoore.

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Unsere Wälder sind extrem durch den Klimawandel betroffen. Darüber sind Experten sich einig. Die veränderten Klimafaktoren Temperatur und Niederschlag und die damit beeinflussten Standortsbedingungen führen zu Störungen des komplexen Ökosystems Wald. Um auch in Zukunft zur Sicherung dieses Lebensraums beizutragen, haben die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), vertreten durch ihren Geschäftsbereich Bundesforst, und die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA) in Göttingen, Anfang Oktober eine Projektpartnerschaft für den Klimaplastischen Bundeswald geschlossen.

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Das 1988 ausgewiesene Naturwaldreservat Niestehänge liegt in einem Teil des Kaufunger Waldes, in dem nach gegenwärtigem Kenntnisstand eine Kontinuität der Rotbuche seit mehreren tausend Jahren besteht. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wurden diese Buchenbestände für die Glasherstellung genutzt, die im 16. Jahrhundert im Kaufunger Wald so intensiv wie nirgendwo sonst in Deutschland betrieben wurde. Die deutliche Veränderung der bodensauren Buchenwälder im Naturwaldreservat und seiner bewirtschafteten Vergleichsfläche in den letzten drei Jahrzehnten wird in dem vorliegenden Heft erstmals nicht nur anhand von Daten der Waldstrukturaufnahme, sondern auch mithilfe eines Fotomonitorings veranschaulicht. Näheres finden Sie in dem nun erschienenen Heft.

Alle Naturwaldreservate-Portraits können hier über die Website der NW-FVA als PDF heruntergeladen oder in gedruckter Form unter waldnaturschutznw-fva.de kostenlos bestellt werden.

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Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2021 belegen anhaltend hohe Schäden in den Wäldern Niedersachsens. Die Witterungsextreme der Jahre 2018 bis 2020 wirken auch 2021 nach. Insbesondere die hohen Absterbe- und Ausfallraten der Fichte in den letzten Jahren machen die Dimension der Schäden deutlich.

Im Vegetationsjahr 2020/2021 war es im Vergleich zur Klimaperiode 1961-1990 erneut zu warm. Die Niederschlagsbilanz fiel im Flächenmittel ausgeglichen aus, allerdings waren die Niederschläge ungleich verteilt. Während es in weiten Teilen Niedersachsens in der Vegetationszeit überdurchschnittlich feucht war, haben sich die Bodenwasservorräte im Süden und im äußersten Osten des Landes noch nicht erholt.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht sind: Forstliches Umweltmonitoring; Witterung und Klima; Insekten und Pilze; Stoffeinträge; Anpasssungspotenziale heimischer Baumarten; Wachstum von Eiche, Buche, Fichte und Kiefer im Klimawandel; Waldmoore und Lössboden.

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Trockenheitstolerante Baumarten wie Douglasie und Roteiche sollen den Wald im Klimawandel stärken. Doch wie sich die Alternativbaumarten auf die Grundwasserneubildungsmenge auswirken, ist bisher kaum erforscht. Daher soll in diesem Projekt der gesamte Pfad des Wassers, von der Atmosphäre über den Baumbestand bis in das Grundwasser, für etablierte und alternative Baumarten nachvollzogen werden.

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Infolge der Dürre- und Hitzejahre 2018-2020 werden großflächige Absterbeerscheinungen zumeist in älteren Rotbuchenbeständen beobachtet. Das Schadgeschehen der „Buchenkalamität“ soll im Verbundprojekt Buche-Akut am Beispiel unterschiedlich bewirtschafteter Bestände untersucht werden. Dabei sollen standörtliche Prädispositionen (Boden, Klima, Exposition) sowie Zusammenhänge zur bisherigen waldbaulichen Bestandesbehandlung und zum Baum- bzw. Bestandesalter sowie phytopathogene und klimatische Faktoren als mögliche Gründe für das Auftreten massiver Absterbeerscheinungen bei der Buche untersucht werden.

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In der Waldschutzinfo 2021-07 werden die Ergebnisse der diesjährigen Überwachung mit Hilfe von Pheromonfallen bei Kieferngroßschädlingen und Nonne dargestellt und anhand des Jahresgeschehens Empfehlungen für weitere Maßnahmen gegeben.

Die Fangzahlen bei der Forleule (Panolis flammea [Schiff.]) und Nonne (Lymantria monacha L.) in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt befanden sich unter der Warnschwelle und deuten auf Latenz. Die Ergebnisse der winterlichen Bodensuche ergaben, dass sich der Kiefernspanner (Bupalus piniarius L.) weiterhin in der Latenz befindet.

Beim Kiefernspinner (Dendrolimus pini L.) wurde die Warnschwelle von 70 Faltern/Falle auf einem Fallenstandort in Niedersachsen überschritten. Auf allen weiteren Fallenstandorten sowohl in Niedersachsen als auch in Sachsen-Anhalt befinden sich die im Waldschutz-Meldeportal (WSMP) der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) dokumentierten Fangergebnisse auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr.

Bis auf Kiefernbuschhornblattwespen (Diprion sp.) wurden bei allen Kieferngroßschädlingen und Nonne keine Fraßereignisse in den Kiefernbeständen beobachtet. Im WSMP wurde Fraß durch die Kiefernbuschhornblattwespen sowohl in Niedersachsen als auch in Sachsen-Anhalt dokumentiert.

In den Bereichen mit Warnschwellenüberschreitungen beim Falterflug des Kiefernspinners und mit Fraßschäden durch Kiefernbuschhornblattwespen wurden weitere Überwachungsmaßnahmen empfohlen.

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