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Projektsuche

In der Waldschutzinfo 2022-04 werden die Ergebnisse der winterlichen Bodensuche nach Überwinterungsstadien von Kiefern-Schadinsekten in Sachsen-Anhalt dargestellt. Die Suche erfolgte ab Dezember 2021 und wurde von den Mitarbeitenden der Betreuungsforstämter (BFoÄ) des Landeszentrums Wald (LZW) und der Bundesforstbetriebe (BFB) Nördliches Sachsen-Anhalt und Mittelelbe durchgeführt. Die Präsenz der Kiefernschädlinge war gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Warnschwelle wurde für Forleule, Kiefernspanner und Kiefernspinner allerdings nur in wenigen Suchbeständen überschritten, erfordert hier aber eine genaue weitere Beobachtung. Für die Gemeine Kiefernbuschhornblattwespe konnte nach der Vitalitätsuntersuchung keine Gefährdung der betroffenen Waldbestände abgeleitet werden. An einigen Standorten wurden hohe Dichten der Kleinen Grünen Kiefernbuschhornblattwespe ermittelt.

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In diesem Projekt werden die Auswirkungen von Waldschäden auf den Wasser- und Stoffhaushalt in bewaldeten Kleineinzugsgebieten im Harz untersucht. Die Effekte von Kalamitätsintensitäten und anschließender Bestandsbehandlung auf Abflussmengen und Stofffrachten im Sicker-, Bach- und Grundwasser werden erfasst und modelliert.

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Für die gesamte Waldfläche in Niedersachsen wird im Rahmen dieses Projekts ein Informationssystem aufgebaut, welches die flächendeckende Projektion der Wuchsleistung und des abiotischen Risikos auch unter den Bedingungen des Klimawandels ermöglicht. Zusätzlich soll ein existierendes Sturmschadensmodell auf Grundlage des Sturms „Friederike“ erweitert werden, um Flächenschäden in den Wäldern Niedersachsens zukünftig besser abschätzen zu können.

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Die Wiederbewaldung großer Kalamitätsflächen stellt aktuell viele Waldbesitzende vor große Herausforderungen. Im Rahmen des Projektes „WieWaKa“ wird die Wiederbewaldung von Schadflächen, die durch den Sturm „Kyrill“ im Jahr 2007 in Niedersachsen verursacht wurden, analysiert, um Entscheidungshilfen für gegenwärtige und künftige Kalamitätsflächen abzuleiten.

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Um den Beitrag der Wälder mit natürlicher Entwicklung für den Erhalt der waldtypischen Biodiversität und den Klimaschutz bemessen und die dort ablaufenden Prozesse zukünftig verfolgen zu können, werden in diesem Projekt über ganz Niedersachsen verteilt umfangreiche Erfassungen von Totholzkäfern, Laufkäfern, Spinnen, Vögeln, Fledermäusen und Pilzen durchgeführt.

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In der Waldschutzinfo 2022-03 werden die Ausgangssituation für die demnächst beginnende Borkenkäfer-Saison 2022 beschrieben und die nun erforderlichen Gegenmaßnahmen erläutert. Darüber hinaus wird auf die aktuell noch verwendbaren Pflanzenschutzmittel zur Borkenkäferbekämpfung eingegangen.

Im Jahr 2021 haben Borkenkäfer in den großen Fichtenregionen meist noch erheblichen Schaden angerichtet. Für das Frühjahr 2022 mehrten sich Anzeichen, dass die Gefährdung vielerorts zurückgeht. Die orkanartigen Stürme vom Februar 2022 haben allerdings mit dem neuen Sturmholz wieder zahlreiche Brutmöglichkeiten geschaffen, so dass die Gefährdung durch Borkenkäfer weiterhin gegeben bzw. wieder stark gestiegen ist. Gleichzeitig verschärft sich die Zulassungssituation für gegen Borkenkäfer geeignete Pflanzenschutzmittel weiter.

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Die Tagung „Stoffflüsse und Vorräte in Waldökosystemen: Messung, Monitoring & Modellierung" beschäftigte sich mit allen relevanten Vorräten und Stoffflüssen von Waldökosystemen insbesondere vor dem Hintergrund aktueller Extremereignisse. Diese gemeinsam ausgerichtete Tagung bot eine Plattform für den intensiven Austausch von Erkenntnissen und Erfahrungen.

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Ein Forschungsteam der NW-FVA und der Universität Freiburg hat untersucht, ob sich in den Dürrejahren 2018/19 die Absterberaten von Buchen in Wirtschaftswäldern von denen in unbewirtschafteten Wäldern unterscheiden.

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Vom 31.03. - 02.04.2022 können Sie sich in Jessen (Sachsen-Anhalt) auf der KWF-Veranstaltung mit Mitarbeitenden der NW-FVA an zwei Ständen, auf einer Exkursion und im Rahmen von zwei Vorträgen über neue Forschungsergebnisse austauschen.

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Im Waldschutzinfo 2022-02 werden die Ergebnisse der Überwachung des Kleinen Frostspanners (Operophtera brumata L.) und Großen Frostspanners (Erannis defoliaria Cl.) im Herbst 2021 mit Hilfe von Leimringen und die Fraßprognose für das Frühjahr 2022 in Trägerländern der NW-FVA dargestellt.

Die Warnschwelle von einem Weibchen pro cm Stammumfang wurde nur lokal in Niedersachsen und in Hessen überschritten. In Sachsen-Anhalt befinden sich die Populationen der beiden Frostspannerarten in Latenz.

In Bereichen mit einer Warnschwellenüberschreitung bei der Überwachung der Frostspannerarten mit Hilfe von Leimringen wird zu erhöhter Aufmerksamkeit hinsichtlich des Auftretens von Frühjahrsfraß durch die Eichenfraßgesellschaft geraten.

In wiederholt befressenen Beständen sind weitere Überwachungsmaßnahmen einzuleiten, denn nur auf der Basis eines geeigneten Prognoseverfahrens kann nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis über ggf. erforderliche weitere Maßnahmen entschieden werden.

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