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Projektsuche

Für die gesamte Waldfläche in Niedersachsen wird im Rahmen dieses Projekts ein Informationssystem aufgebaut, welches die flächendeckende Projektion der Wuchsleistung und des abiotischen Risikos auch unter den Bedingungen des Klimawandels ermöglicht. Zusätzlich soll ein existierendes Sturmschadensmodell auf Grundlage des Sturms „Friederike“ erweitert werden, um Flächenschäden in den Wäldern Niedersachsens zukünftig besser abschätzen zu können.

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Die Wiederbewaldung großer Kalamitätsflächen stellt aktuell viele Waldbesitzende vor große Herausforderungen. Im Rahmen des Projektes „WieWaKa“ wird die Wiederbewaldung von Schadflächen, die durch den Sturm „Kyrill“ im Jahr 2007 in Niedersachsen verursacht wurden, analysiert, um Entscheidungshilfen für gegenwärtige und künftige Kalamitätsflächen abzuleiten.

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Um den Beitrag der Wälder mit natürlicher Entwicklung für den Erhalt der waldtypischen Biodiversität und den Klimaschutz bemessen und die dort ablaufenden Prozesse zukünftig verfolgen zu können, werden in diesem Projekt über ganz Niedersachsen verteilt umfangreiche Erfassungen von Totholzkäfern, Laufkäfern, Spinnen, Vögeln, Fledermäusen und Pilzen durchgeführt.

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In der Waldschutzinfo 2022-03 werden die Ausgangssituation für die demnächst beginnende Borkenkäfer-Saison 2022 beschrieben und die nun erforderlichen Gegenmaßnahmen erläutert. Darüber hinaus wird auf die aktuell noch verwendbaren Pflanzenschutzmittel zur Borkenkäferbekämpfung eingegangen.

Im Jahr 2021 haben Borkenkäfer in den großen Fichtenregionen meist noch erheblichen Schaden angerichtet. Für das Frühjahr 2022 mehrten sich Anzeichen, dass die Gefährdung vielerorts zurückgeht. Die orkanartigen Stürme vom Februar 2022 haben allerdings mit dem neuen Sturmholz wieder zahlreiche Brutmöglichkeiten geschaffen, so dass die Gefährdung durch Borkenkäfer weiterhin gegeben bzw. wieder stark gestiegen ist. Gleichzeitig verschärft sich die Zulassungssituation für gegen Borkenkäfer geeignete Pflanzenschutzmittel weiter.

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Die Tagung „Stoffflüsse und Vorräte in Waldökosystemen: Messung, Monitoring & Modellierung" beschäftigte sich mit allen relevanten Vorräten und Stoffflüssen von Waldökosystemen insbesondere vor dem Hintergrund aktueller Extremereignisse. Diese gemeinsam ausgerichtete Tagung bot eine Plattform für den intensiven Austausch von Erkenntnissen und Erfahrungen.

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Ein Forschungsteam der NW-FVA und der Universität Freiburg hat untersucht, ob sich in den Dürrejahren 2018/19 die Absterberaten von Buchen in Wirtschaftswäldern von denen in unbewirtschafteten Wäldern unterscheiden.

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Vom 31.03. - 02.04.2022 können Sie sich in Jessen (Sachsen-Anhalt) auf der KWF-Veranstaltung mit Mitarbeitenden der NW-FVA an zwei Ständen, auf einer Exkursion und im Rahmen von zwei Vorträgen über neue Forschungsergebnisse austauschen.

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Im Waldschutzinfo 2022-02 werden die Ergebnisse der Überwachung des Kleinen Frostspanners (Operophtera brumata L.) und Großen Frostspanners (Erannis defoliaria Cl.) im Herbst 2021 mit Hilfe von Leimringen und die Fraßprognose für das Frühjahr 2022 in Trägerländern der NW-FVA dargestellt.

Die Warnschwelle von einem Weibchen pro cm Stammumfang wurde nur lokal in Niedersachsen und in Hessen überschritten. In Sachsen-Anhalt befinden sich die Populationen der beiden Frostspannerarten in Latenz.

In Bereichen mit einer Warnschwellenüberschreitung bei der Überwachung der Frostspannerarten mit Hilfe von Leimringen wird zu erhöhter Aufmerksamkeit hinsichtlich des Auftretens von Frühjahrsfraß durch die Eichenfraßgesellschaft geraten.

In wiederholt befressenen Beständen sind weitere Überwachungsmaßnahmen einzuleiten, denn nur auf der Basis eines geeigneten Prognoseverfahrens kann nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis über ggf. erforderliche weitere Maßnahmen entschieden werden.

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Die aktuelle Waldschutzinfo beschreibt den Witterungsverlauf des Jahres 2021 für die Trägerländer der NW-FVA als Hintergrund zur Beurteilung des Waldschutzgeschehens des vergangenen Jahres und der Ausgangssituation für das Jahr 2022. In 2021 herrschte deutschlandweit insgesamt durchschnittliches Wetter. Regional wurden jedoch außergewöhnliche Wetterextreme mit großflächigem Dauerregen und Starkniederschlägen verzeichnet. Das Jahr war durchschnittlich nass (rund 805 l/m2 Niederschlag, Mittel: 789 l/m²), leicht zu sonnig und etwas zu warm.

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Am 01. Januar 2022 ging das neue IT-Verfahren „Erntezulassungsregister Hessen“ (EZR) zum Forstvermehrungsgut online. Mit dem Online-Verfahren können Ernteanmeldungen durch Waldbesitzende und durch betreuende Forstämter sowie die aufsichtsrechtliche Kontrolle durch die Regierungspräsidien auf digitalem Wege erfolgen. Nicht personenbezogene Daten fließen zudem in eine öffentlich einsehbare Datenbank ein. Das Land Hessen geht mit dem EZR einen weiteren Schritt auf dem Weg, Behördendienstleistungen flächendeckend online anzubieten.

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