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Projektsuche

Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2021 belegen eine anhaltend hohe Belastungssituation der Wälder in Sachsen-Anhalt. Durch die extremen Witterungsbedingungen der Jahre 2018-2020 sind die Schäden in den letzten Jahren außergewöhnlich hoch und auch 2021 zeigt sich kaum eine Abschwächung des Schadensverlaufs.

Im Vegetationsjahr 2020/2021 war es im Vergleich zur Klimaperiode 1961-1990 erneut zu warm. Die Niederschlagsbilanz fiel im Flächenmittel ausgeglichen aus, allerdings waren die Niederschläge ungleich verteilt. Während es im Südosten des Landes in der Vegetationszeit überdurchschnittlich feucht war, haben sich die Bodenwasservorräte in weiten Teilen der Mitte und des Nordens noch nicht erholt.

 

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht sind: Forstliches Umweltmonitoring; Witterung und Klima; Insekten und Pilze; Stoffeinträge; Anpasssungspotenziale heimischer Baumarten; Wachstum von Eiche, Buche, Fichte und Kiefer im Klimawandel; Waldmoore und Lössboden.

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Mit „Natura 2000“ verfügt Europa über das weltweit größte Netzwerk von Schutzgebieten. In Deutschland sind große Teile davon Wald und in der Hand von Privatpersonen. Eine von einem Forschungsteam der Universitäten Göttingen und Kassel sowie der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) durchgeführte Befragung gibt Einblicke in Ziele, Bewirtschaftungspraktiken und Einstellungen von privaten Waldbesitzenden mit und ohne Natura-2000-Flächen im niedersächsischen Mittelgebirgsraum.

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Die extremen Witterungsbedingungen und Folgen (Sturmwurf und Borkenkäfer) der Jahre 2018, 2019 und 2020 haben den Wald in Hessen verändert und zeigen auch 2021 erhebliche Nachwirkungen. Der Witterungsverlauf 2021 brachte kaum Entlastung für die Walder in Hessen: Nach drei sehr trockenen und warmen Jahren fiel im Vegetationsjahr 2020/2021 die Niederschlagsbilanz mit rund 770 mm im Flächenmittel des Landes annährend ausgeglichen aus. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren kam es zu keiner ausgeprägten Trockenperiode.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht sind: Forstliches Umweltmonitoring, Witterung und Klima; Insekten und Pilze; Stoffeinträge; Anpasssungspotenziale heimischer Baumarten; Wachstum von Eiche, Buche, Fichte und Kiefer im Klimawandel; Waldmoore und Lössboden.

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Aufgrund des Altersaufbaus der Kiefernwälder ergeben sich aktuell und mittelfristig sehr große Potenziale starken Kiefernholzes. Dessen Nutzung und Verwendung im Sinne höchstmöglicher Wertschöpfung steht im Mittelpunkt des Interesses der Forstbetriebe und des gesamten Clusters Forst & Holz. Das Projekt „KiefernStolz“ entwickelt Strategien, die dies gewährleisten und gleichzeitig die waldbaulichen Aspekte einer nach Standort und Ausgangslage differenzierten, klimaangepassten Verjüngung der Kiefernbestände berücksichtigen.

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Die aktuellen Populationsdichten der oberirdisch fressenden Kurzschwanzmäuse befinden sich langfristig im Anstieg. Die Populationsdichten der Erd- und Feldmäuse haben im Vergleich zum Vorjahr zwar abgenommen, liegen aber immer noch auf einem hohen Niveau. Die Dichten der Rötelmäuse haben wieder stark zugenommen. Diese insgesamt hohen Mäusedichten sind besorgniserregend, und in den kommenden Monaten ist lokal mit erheblichen Schäden vor allem in den Laubholzkulturen zu rechnen. Nicht nur Acker- und Wiesenaufforstungen, sondern insbesondere auch Kulturen auf wiederaufgeforsteten Kalamitätsflächen sind unter den aktuellen Bedingungen einer starken Gefährdung durch Mäuse ausgesetzt.

Nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis und dem integrierten Pflanzen­schutz muss unmittelbar vor jeder Bekämpfungsmaßnahme eine geeignete Prognose der Gefährdung vor Ort erfolgen.

Am 8. September 2021 ist die fünfte Verordnung zur Änderung der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung (PflSchAnwV), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 2. September 2021 (BGBl. I S. 4111), in Kraft getreten. Diese Änderungen sind Teil des Aktionsprogramms Insektenschutzes der Bundesregierung. Mit dieser Novellierung wurden die Anwendungsmodalitäten für einige Pflanzenschutzmittel (wie zum Beispiel Rodentizide) in Gebieten mit Bedeutung für den Naturschutz (unter anderem in FFH-Gebieten) eingeschränkt.

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Die projizierten Klimaänderungen treffen auch die deutschlandweit verteilten Wälder des Bundes. Der Schlüssel zur Aufrechterhaltung der vielfältigen und besonderen Waldfunktionen der Bundeswälder ist die Etablierung und Entwicklung an Klimaänderungen anpassungsfähiger Mischbestände. Durch die Zusammenführung und Harmonisierung standörtlicher Grundlagen im Zusammenhang mit der Auswertung aktueller Klimaprojektionen werden im Rahmen dieses Projektes dafür entscheidende Voraussetzungen geschaffen.

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Die Anzahl und das flächige Ausmaß von natürlichen Störungen in mitteleuropäischen Wäldern haben stark zugenommen. In Nadelwäldern sind Stürme und Trockenheit und darauf folgende Ausbrüche des Buchdruckers die wichtigsten Störungen. Im Rahmen des Projektes ÖkoKala werden Strategien für einen ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Umgang mit den in großen Mengen entstehenden Kalamitätsholz entwickelt.

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Am Beispiel des hessischen Forstamts Burgwald wird in diesem Projekt eine adaptive Waldbauplanung (Klimaschutz-plus) erstellt, welche explizit auf Projektionen verschiedener biotischer und abiotischer Risiken- sowie Wachstumsgrößen unter Verwendung eines Klimaensembles basiert. Diese Projektionen werden für die Anpassung klimastabiler und multifunktionaler Wälder verwendet. Hierfür wird die Waldentwicklung sowohl flächendeckend als Einzelbestandsplanung als auch auf Betriebsebene auf Basis einer Betriebsstichprobe projiziert. Die Waldbauplanung Klimaschutz-plus wird mit einer regulären hessischen Waldbauplanung bezüglich wichtiger multifunktionaler Kenngrößen verglichen und einer naturschutzfachlichen Bewertung unterzogen.

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Ein neuer Leitfaden standardisiert den Schadzustand bei Eschen und erleichtert so die Forschungsarbeiten zum Eschentriebsterben. Das im Projekt FraxForFuture entwickelte Handbuch „Eschentriebsterben – Kriterien zur Schadensbonitur an Eschen“ kann über die Website der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) bestellt werden und steht dort ebenfalls als Download zur Verfügung. Das Verbundprojekt FraxForFuture wird von den Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) aus dem Waldklimafonds gefördert.

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Die Roteiche (Quercus rubra L.) gehört in Deutschland zu den bewährten eingeführten Waldbaumarten und bietet unter den prognostizierten Klimabedingungen eine waldbauliche Alternative. Bedingung dafür ist die Verfügbarkeit von hochwertigem und anpassungsfähigem Vermehrungsgut. Im Rahmen des Verbundvorhabens RubraSelect beschäftigt sich das Teilvorhaben B mit der Auslese und Züchtung zur Erzeugung von entsprechendem Vermehrungsgut der Roteiche.

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