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Projektsuche

Die neueste Publikation zum Waldgebiet „Hasenblick“ aus der Naturwaldreservate-Portrait-Reihe der NW-FVA ist ab sofort kostenlos erhältlich.

In dem in der Nähe der nordhessischen Stadt Frankenberg (Eder) gelegenen Gebiet wird seit der Ausweisung als Naturwaldreservat im Jahr 1988 die Entwicklung der bodensauren Buchenwälder im unbewirtschafteten Totalreservat und in der bewirtschafteten Vergleichsfläche wissenschaftlich begleitet. Als Standardelemente des hessischen Naturwaldreservate-Programms werden von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) Waldstruktur und Vegetation erfasst. Weitere Untersuchungskomponenten sind ein Fotomonitoring sowie Erhebungen zu Geologie, Boden und Standort. Darüber hinaus zählt der Hasenblick zu den Gebieten, in denen auch faunistische Untersuchungen durchgeführt wurden. Eine Besonderheit ist dabei die erste Wiederholung des zoologischen Untersuchungsprogramms der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in einem hessischen Naturwaldreservat. Durch die Zusammenführung der vielfältigen Untersuchungskomponenten konnten viele wissenschaftliche Fragen bereits beantwortet werden. Das langfristige Monitoring und auch der Vergleich der unbewirtschafteten mit der benachbarten bewirtschafteten Teilfläche werden zukünftig weitere noch offene Fragestellungen klären.

Alle Naturwaldreservate-Portraits können hier über die Website der NW-FVA als PDF heruntergeladen oder in gedruckter Form unter waldnaturschutz@nw-fva.de kostenlos bestellt werden.

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Das Jahr 2022 brachte kaum Veränderungen für den Vitalitätszustand der Wälder in Schleswig-Holstein. Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2022 zeigen weiterhin leicht erhöhte Werte der mittleren Kronenverlichtung und der Absterberate.

Im Vegetationsjahr 2021/2022 war es im Vergleich zur Klimaperiode 1961-1990 erneut zu warm. Die Jahresmitteltemperatur lag um 1,9 Kelvin über dem langjährigen Wert. Die Niederschlagsbilanz fiel im Flächenmittel ausgeglichen aus. Durch überdurchschnittlich hohe Niederschläge vor allem im Februar, aber auch im April und Mai konnten die Böden aufgefeuchtet und so die Trockenheit der Sommermonate weitestgehend ausgeglichen werden.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht sind: Forstliches Umweltmonitoring; Witterung und Klima; Stoffeinträge; Auswirkungen großflächiger Schadflächen auf den Wasser- und Stoffhaushalt von Wäldern; Alternative Baumarten – ein Lösungsbeitrag für die Klimaanpassung der Wälder in Schleswig-Holstein?; Douglasie ist nicht gleich Douglasie – zur Bedeutung von Herkünften und genetischen Ressourcen; Die dritte Bodenzustandserhebung im Wald (BZE III) hat begonnen.

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Nachdem es im vergangenen Jahr durch die relativ ausgeglichene Niederschlagsbilanz eine Unterbrechung der seit 2018 herrschenden Dürreperiode gab, sorgte die extreme Trockenheit der Vegetationsperiode 2022 für eine erneute Verschärfung der Stresssituation für die niedersächsischen Wälder. Die Auswirkungen zeigen sich im gleichbleibend erhöhten Niveau der Kronenverlichtung aller Baumarten. Vor allem die Fichte verzeichnet außerordentlich hohe Anteile starker Schäden sowie hohe Absterbe- und Ausfallraten.

Weitere Themen des Waldzustandsberichtes 2022 sind: Forstliches Umweltmonitoring; Witterung und Klima; Insekten und Pilze; Stoffeinträge; Auswirkungen großflächiger Schadflächen auf den Wasser- und Stoffhaushalt von Wäldern; Alternative Baumarten; Beginn der dritten Bodenzustandserhebung (BZE III).

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Im Webinar am 24.11.22 erläutern Expertinnen und Experten der Länder-Arbeitsgemeinschaft Insektenschutz im Wald erfolgreiche Konzepte und notwendige Entwicklungen für den Insektenschutz im Wald.

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Im Webinar am 24.11.22 erläutern Expertinnen und Experten der Länder-Arbeitsgemeinschaft Insektenschutz im Wald erfolgreiche Konzepte und notwendige Entwicklungen für den Insektenschutz im Wald.

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Die Populationsdichten der oberirdisch fressenden Kurzschwanzmäuse nehmen in der mehrjährigen Betrachtung seit einigen Jahren stetig zu. Obwohl der zyklische Populationsverlauf der Erd-, Feld- und Rötelmäuse aktuell eine Abnahme bzw. Retrogradation darstellt, sind deren Dichten weiterhin auf einem hohen Niveau.

Vor allem in den neubegründeten Laubholzkulturen ist dementsprechend lokal mit erheblichen Schäden zu rechnen. Besonderes Augenmerk hinsichtlich Mäuseschäden ist auf vergraste Laubholzkulturen zu richten. Auch Kulturen mit Schlagabraumwällen oder in räumlicher Nähe zu Sukzessionsflächen können sich als „Mäuse-Biotope“ etablieren. Hinsichtlich zu erwartender Fraßschäden durch Mäuse bei der investiven Verjüngung sind Herbstpflanzungen als deutlich gefährdeter im Vergleich zu Pflanzungen im Frühjahr zu betrachten.

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Die Ergebnisse der Falterflugüberwachung der Forleule (Panolis flammea), des Kiefernspinners (Dendrolimus pini) und -spanners (Bupalus piniarius) sowie der Nonne (Lymantria monacha) mit Hilfe von Pheromonfallen 2022 in den von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) betreuten Bundesländern zeigen, dass sich diese in Latenz befinden. Im Waldschutz-Meldeportal der NW-FVA wurden weder auffälliger Falterflug noch Nadelverluste durch Raupen­fraß gemeldet.

In Sachsen-Anhalt wurde ein lokales Auftreten des Kiefernprozessionsspinners (Thaumetopoea pinivora) und der Kleinen Grünen Kiefernbuschhornblattwespe (Gilpinia frutetorum) beobachtet.

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Die seit 2018 fast ununterbrochen herrschenden extremen Witterungsbedingungen setzten den Wald in Hessen unter Stress und wirkten sich negativ auf seine Vitalität aus. Während der Vegetationszeit 2022 fielen bei überdurchschnittlichen Temperaturen im Flächenmittel des Landes nur etwa 50 % der langjährigen Niederschlagssumme. Das führte zu einer extremen Dürre, die das ganze Land betraf. Die Folgen für Hessens Wälder zeigen sich in den Ergebnissen der Waldzustandsaufnahmen 2022 mit einem anhaltend schlechten Vitalitätszustand.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht sind: Forstliches Umweltmonitoring und Integrierter Klimaschutzplan Hessen; Witterung und Klima; Insekten und Pilze; Stoffeinträge; Auswirkungen großflächiger Schadflächen auf den Wasser- und Stoffhaushalt von Wäldern; Alternative Baumarten – ein Lösungsbeitrag für die Klimaanpassung der Wälder in Hessen?; Die dritte Bodenzustandserhebung im Wald (BZE III) hat begonnen.

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Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2022 dokumentieren die extrem angespannte Situation hinsichtlich der Wasserversorgung der Waldbestände Sachsen-Anhalts mit weiterhin hohen Kronenverlichtungswerten und hohen Absterbe- und Ausfallraten. Durch die extremen Witterungsbedingungen der Jahre 2018-2022 sind die Schäden in den letzten Jahren außergewöhnlich hoch.

Das Vegetationsjahr 2021/2022 war ähnlich trocken wie 2017/2018. Seit März 2022 waren bis auf den September alle Monate deutlich zu trocken. Mit einer Mitteltemperatur von 10,6 °C war das Vegetationsjahr 2021/2022 wiederum eines der wärmsten seit Messbeginn.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht sind: Forstliches Umweltmonitoring; Witterung und Klima; Insekten und Pilze; Stoffeinträge; Auswirkungen großflächiger Schadflächen auf den Wasser- und Stoffhaushalt von Wäldern; Alternative Baumarten – ein Lösungsbeitrag für die Klimaanpassung der Wälder in Sachsen-Anhalt?; Douglasie ist nicht gleich Douglasie – zur Bedeutung von Herkünften und genetischen Ressourcen; Die dritte Bodenzustandserhebung (BZE III) hat begonnen.

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Im Verbundprojekt „Trockenheitsrisiken im Wald unter Klimawandel“ sollen deutschlandweit Karten der tagesaktuellen Bodenwasserverfügbarkeit einschließlich einer Kurzfristprognose entwickelt werden, aus denen biotische Risiken für Waldbestände abgeleitet werden können.

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