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Projektsuche

Die neueste Publikation zum Waldgebiet „Kreuzberg“ aus der Naturwaldreservate-Portrait-Reihe der NW-FVA ist ab sofort kostenlos erhältlich.

Wer heute die beeindruckenden Buchen-Altbestände am Kreuzberg (bei Obershausen im Landkreis Limburg-Weilburg) besucht, kann sich schwer vorstellen, wie vielfältig das Land dort vor langer Zeit genutzt wurde. Auf Teilflächen wurden Äcker angelegt, es wurde Bergbau, Köhlerei und natürlich Forstwirtschaft und Jagd betrieben. Seit der frühen Neuzeit, vielleicht schon seit dem Spät­mittel­alter, war der Kreuzberg allerdings durchgehend bewaldet und der Waldbestand wies damit in den letzten Jahrhunderten eine hohe Habitat­kontinuität auf.

Der Wald am Kreuzberg wird seit Ende der 1980er-Jahre nicht mehr bewirtschaftet und unterliegt seitdem einer systematischen wissenschaftlichen Langzeitforschung. Das Naturwaldreservat Kreuzberg verfügt neben dem streng geschützten Totalreservat über eine weiterhin aktiv bewirtschaftete Vergleichsfläche. Der Vergleichs­flächen­ansatz dient dazu, den Einfluss der forstlichen Bewirtschaftung bzw. der Nutzungs­aufgabe zu untersuchen. Knapp 40 Jahre nach Ende der Bewirtschaftung findet man im Naturwald­reservat Kreuzberg eine Waldstruktur, die zwar noch die frühere forstliche Bewirtschaftung erkennen lässt, zunehmend aber auch typische Merkmale natürlicher Wälder aufweist.

Dieser Band stellt das Gebiet umfassend vor – zunächst allgemein, geografisch und geologisch, anschließend seine Lokalgeschichte. Den Schwerpunkt des Hefts bilden die bisherigen Ergebnisse der Langzeitforschung hinsichtlich Vegetation und Waldstruktur. Es werden aber auch Fragen der weiteren Wald­entwicklung angesprochen, denn die Wälder am Kreuzberg sind in Veränderung begriffen.

Alle Naturwaldreservate-Portraits können unter https://www.nw-fva.de/veroeffentlichen/waldnaturschutz als PDF-Datei heruntergeladen oder in gedruckter Form unter waldnaturschutznw-fva.de kostenlos bestellt werden.

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Im Fokus der ökologisch-genetischen Untersuchungen dieses Projekts stehen Trauben- und Flaum-Eichen und deren Hybriden. Sie sind aufgrund ihrer hohen Trocken- und Hitzetoleranz bei guter Frostverträglichkeit aus forstwirtschaftlicher Sicht besonders interessant für die zukünftigen Klimabedingungen.

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Die Tagung findet vom 26.–27. August 2024 in Hofgeismar/Nordhessen statt. Am ersten Tag werden praxisorientierte Forschungsergebnisse und Erfahrungen mit dem Schwerpunkt auf grundwasserbeeinflussten Niedermoorstandorten im Mittelgebirgsraum präsentiert und diskutiert. Eine Exkursion am zweiten Tag führt in mehrere Waldmoorgebiete in den Forstämtern Reinhardshagen und Hessisch Lichtenau und gibt Einblicke in Praxisbeispiele laufender und abgeschlossener Revitalisierungsmaßnahmen.

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Der Kiefernspinner gilt als einer der gefährlichsten forstschädlichen Schmetterlinge. Ziel dieses Verbundvorhabens ist die Entwicklung eines Verfahrens zur biologischen Bekämpfung des Kiefernspinners mit einem heimischen Eiparasitoiden.

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Das Projekt „Epigenetische Untersuchungen an der Kiefer“ befasst sich mit der Frage, ob eine im Phänotyp erkennbare Plastizität der Merkmalsausprägung innerhalb der genetisch bedingten Reaktionsnorm liegt oder umweltinduziert, also epigenetisch, ist und damit auch an die Nachkommen weiter gegeben werden könnte.

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Aufgabe dieses Projekts ist die Bündelung von Fachkompetenz zur Renaturierung von Waldmooren und die Bereitstellung für alle Waldbesitzarten. Aufbauend auf den Ergebnissen des 2023 abgeschlossenen IKSP-Projektes „Waldmoore in Hessen“ werden in diesem Folgeprojekt Maßnahmen zur Revitalisierung von Moor- und Anmoorgebieten im hessischen Staatswald geplant und umgesetzt. Privaten und kommunalen Waldbesitzenden in Hessen steht die Moorberatung ebenfalls zur Verfügung.

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Auch dieses Jahr bietet die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA) zum 1. August eine Betriebspraktikumsstelle zur Agrarwirtschaftlich-Technischen Assistenz (w/m/d) in Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen III (BBS) Lüneburg an. Mit einer Spezialisierung auf Züchtung von Forstpflanzen ist dieses Betriebspraktikum einzigartig im gesamten Bundesgebiet. In dieser Fachrichtung ist alleine die NW-FVA als Ausbildungsbetrieb anerkannt.

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Die Ergebnisse der Falterflugüberwachung der Forleule (Panolis flammea), des Kiefernspinners (Dendrolimus pini) und -spanners (Bupalus piniarius) sowie der Nonne (Lymantria monacha) in den von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) betreuten Bundesländern zeigen, dass sich diese Arten in Latenz befinden. Im Waldschutz-Meldeportal der NW-FVA wurden weder auffälliger Falterflug noch Nadelverluste durch Raupenfraß gemeldet.

In Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Hessen wurde lokales Auftreten der Kleinen Dunklen Kiefernbuschhornblattwespe (Gilpinia frutetorum) und der Gemeinen Kiefernbuschhornblattwespe (Diprion pini) beobachtet.

 

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Das Projekt „Anbauwürdigkeit und ökologische Zuträglichkeit alternativer Baumarten im Land Schleswig-Holstein“ soll die Wissensbasis zu bisher wissenschaftlich wenig untersuchten alternativen Baumarten (ABA) verbessern. Dazu werden in Schleswig-Holstein bereits existierende Bestände der alternativen Baumarten inventarisiert, vor Ort nach ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten beurteilt und intensiv waldwachstumskundlich untersucht.

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Ziel des Verbundprojekts „REHA“ ist es, Entscheidungs­grundlagen für die Entwicklung einer größeren Region (Westharz) aus unterschiedlichen fachlichen Blickwinkeln zu erarbeiten, um sie aus einer akuten Krise in eine ökologisch und sozioökonomisch nachhaltige Zukunft zu führen. Dabei sollen auch allgemeingültige Methoden entwickelt werden, die sich nach einer regionalen Anpassung auch auf andere Waldregionen anwenden lassen.

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