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Projektsuche

Die Ergebnisse der Erhebung 2023 belegen einen anhaltend besorgniserregenden Vitalitätszustand der Wälder in Sachsen-Anhalt. Durch die extremen Witterungsbedingungen seit 2018 sind die Schäden weiterhin außergewöhnlich hoch. Sie äußern sich auch 2023 in gleichbleibend hohen Kronenverlichtungen. Am stärksten betroffen ist die Fichte.

Das Vegetationsjahr 2022/2023 war im Vergleich zur Klimanormalperiode 1961-1990 erneut deutlich zu warm. Die Niederschlagsbilanz fiel im Flächenmittel ausgeglichen aus, allerdings waren die Niederschläge ungleich verteilt. Während es im Westen des Landes in der Vegetationszeit überdurchschnittlich feucht war, konnten die Bodenwasservorräte im Süden und Osten noch nicht wieder vollständig aufgefüllt werden.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht sind: Forstliches Umweltmonitoring, Eichenarten im Klimawandel: Unterschätzte Anpassungspotenziale?, Nieder- und Mittelwälder: Waldkulturerbe und Hotspots der Biodiversität sowie FraxForFuture: Ein Verbundprojekt zum Erhalt der Esche als Wirtschaftsbaumart.

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Die Populationsdichten der oberirdisch fressenden Kurzschwanzmäuse nehmen in der mehrjährigen Betrachtung weiter kontinuierlich zu. Die diesjährigen Ergebnisse haben die höchsten Rötelmausdichten seit Beginn der Prognosefänge (1993) durch die Abteilung Waldschutz der Nordwest­deutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) ergeben. Mastjahre bei Buche und Eiche liefern üppige Nahrung für die Nager, und die milde Witterung in den Wintermonaten sowie die Zunahme von Flächen mit geeigneten Mäusebiotopen fördern den Anstieg der Populationen.

Die extrem hohen Prognosefänge bei den Rötelmäusen und die weiterhin hohen Dichten der Erd- und Feldmäuse weisen auf eine sehr hohe Gefährdung der Aufforstungsflächen hin. Die Kulturen auf den wiederaufgeforsteten Kalamitätsflächen sind unter den aktuellen Bedingungen stark durch Mäuse gefährdet. Besonderes Augenmerk ist auf vergraste Laubholzkulturen und Kulturen in räumlicher Nähe zu Sukzessionsflächen zu richten. Auch Schlagabraumwälle können sich zu regelrechten „Mäusebiotopen“ entwickeln. Generell sind Herbstpflanzungen hinsichtlich der zu erwartenden Fraßschäden durch Mäuse als deutlich gefährdeter einzustufen als Frühjahrspflanzungen.

 

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Die zwischen 2018 und 2022 anhaltend extremen Witterungsbedingungen und deren Folgen, wie Sturmwurf, Trockenheit und Schädlingsbefall haben den Wald in Hessen verändert und zeigen auch 2023, trotz günstigerer Witterungsbedingungen, erhebliche Nachwirkungen.

Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung haben in den Jahren 2019 bis 2023 die seit Beginn der Erhebungen vor 40 Jahren höchsten Anteile an stark geschädigten Bäumen ergeben. In den letzten fünf Jahren sind in den Waldbeständen zudem viele strukturelle Störungen entstanden, die vielfach zu Freiflächen, Blößen und Lücken geführt haben.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht sind unter anderem: Forstliches Umweltmonitoring und Klimaplan Hessen, Eichenarten im Klimawandel: Unterschätzte Anpassungspotenziale?, Nieder- und Mittelwälder: Waldkulturerbe und Hotspots der Biodiversität, FraxForFuture: Ein Verbundprojekt zum Erhalt der Esche als Wirtschaftsbaumart.

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Das Projekt „Verstärkte Berücksichtigung natürlicher Wiederbewaldungsprozesse von Störungsflächen“ untersucht die Potenziale und Grenzen einer Naturverjüngung auf Störungsflächen in Abhängigkeit verschiedener Einflussfaktoren. Ziel ist es, unser Verständnis bezüglich der Zusammenhänge der ökologischen Prozesse und Faktoren und somit die Entscheidungsgrundlage für die forstliche Planung zu verbessern.

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Die günstige Witterung des Jahres 2023 wirkte sich in Schleswig-Holstein positiv auf den Wald aus. Die Waldzustandserhebung dokumentiert eine leichte Verbesserung des Zustandes des Gesamtwaldes gegenüber dem Vorjahr. Bei der mittleren Kronenverlichtung setzt sich nach dem Anstieg im Jahr 2019 der Trend eines allmählichen Absinkens auch dieses Jahr fort.

Das Vegetationsjahr 2022/2023 war mit einer Mitteltemperatur von 10,4 °C wiederum eines der wärmsten seit Beobachtungsbeginn im Jahr 1881. Der langfristige Erwärmungstrend setzt sich ungehindert fort.

Die Niederschlagssumme betrug im Flächenmittel von Schleswig-Holstein 765 mm. Sie entsprach damit insgesamt annähernd dem Niederschlagssoll (Referenzperiode 1961-1990), wobei sich allerdings sehr trockene und sehr feuchte Phasen abwechselten.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht sind: Forstliches Umweltmonitoring; Witterung und Klima; Insekten und Pilze; Stoffeinträge; Eichenarten im Klimawandel: Unterschätzte Anpassungspotenziale?; Nieder- und Mittelwälder: Waldkulturerbe und Hotspots der Biodiversität; FraxForFuture: Ein Verbundprojekt zum Erhalt der Esche als Wirtschaftsbaumart.

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Das Forstamt Hessisch Lichtenau renaturiert gemeinsam mit der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) ein Waldmoor auf dem Hohen Meißner. Nach jahrhundertelanger Trockenlegung oder Torfabbau sind bundesweit viele Moore beeinträchtigt und in ihrem Aufbau gestört. Umso wichtiger ist es, dass die Renaturierung degradierter Moore von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fachlich begleitet wird.

 

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Von 2007 bis 2021 wurde die Waldvegetation an fast 1500 systematisch verteilten Probepunkten in Hessen vollständig erfasst – somit liegt eine einzigartig breite Datenbasis vor. In den hessischen Naturwaldreservaten sind insgesamt elf Waldtypen gefunden worden.

Für alle Aufnahmeflächen liegen nun die Information über die dort ausgebildeten Vegetationstypen und deren Artenvielfalt vor. Die Zusammenfassung der bisher gewonnenen Ergebnisse bildet eine wichtige Grundlage für das Verständnis der ökologischen Bedingungen und Prozesse in Wäldern mit natürlicher Entwicklung wie auch in bewirtschafteten Vergleichsflächen.

Mithilfe der erhobenen Vegetationsdaten wurden floristische und strukturelle Unterschiede zwischen den Waldgesellschaften, aber auch zwischen den Ausprägungen einer Waldgesellschaft in einem Totalreservat und einer Vergleichsfläche herausgearbeitet. Für die Vegetation unbewirtschafteter und bewirtschafteter Hainsimsen-, Waldmeister- und Waldgersten-Buchenwälder können damit sehr weitreichende Aussagen getroffen werden.

Alle Naturwaldreservate-Portraits können unter https://www.nw-fva.de/veroeffentlichen/waldnaturschutz als PDF-Datei heruntergeladen oder in gedruckter Form unter waldnaturschutznw-fva.de kostenlos bestellt werden.

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Die waldbaulichen Handlungsoptionen zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel reichen vom standortsgemäßen Waldumbau, der Stabilisierung der vorhandenen Wälder bis hin zur Senkung bzw. Verteilung der Risiken.

In Band 21 der Schriftenreihe der NW-FVA „Regionale Waldbauplanung in Sachsen-Anhalt als Beitrag zur Klimafolgenanpassung und nachhaltigen Sicherung der Waldfunktion“ wird der aktuelle Kenntnisstand der Waldbauplanung im Klimawandel detailliert für Sachsen-Anhalt dargestellt. Im Fokus stehen neben den standörtlichen und klimatischen Grundlagen insbesondere die Ergebnisse zur Prognose der Waldentwicklung. Darüber hinaus werden auch Aspekte des Waldschutzes und der Waldgenressourcen umfangreich betrachtet.

Damit erhält die Forstpraxis eine weitere Entscheidungshilfe zur Anpassung des Waldes an den Klimawandel. Die Veröffentlichung ergänzt das Webportal Klimaangepasste Baumartenempfehlung (BaEm) der NW-FVA und die dazugehörige Broschüre „Entscheidungshilfen zur klimaangepassten Baumartenwahl im Land Sachsen-Anhalt“ (PDF-Datei, 10 MB).

Alle Bände der "Beiträge aus der NW-FVA" stehen unter https://www.nw-fva.de/veroeffentlichen/schriftenreihe als PDF-Datei zum Download kostenlos zur Verfügung. Die gedruckten Publikationen sind über den Buchhandel oder über den Onlineshop des Universitätsverlages Göttingen zu beziehen. 

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Samenplantagen sichern langfristig die Verfügbarkeit von hochwertigem Vermehrungsgut.

Am 27. September 2023 informierte sich Staatssekretär Gert Zender vom Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt über die Anlage einer neuen Küstentannen-Samenplantage im Forstbetrieb Ostharz.

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Forschungsergebnisse der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) zeigen, dass der Klimawandel den Großteil der Bundeswälder verändern wird. Gemischte Wälder mit trockenheitstoleranten, standortsgerechten Baumarten sollen dem Klimawandel trotzen. Um passende Baumartenkombinationen zu identifizieren, wurde ein Entscheidungs-Unterstützungs-System entwickelt. Es hilft dabei, die Folgen des Klimawandels abzuschätzen.

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