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Projektsuche

Angesichts der zunehmenden Herausforderungen des Klimawandels ist eine gezielte Auswahl von Baumartenmischungen von entscheidender Bedeutung für die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern.

Die NW-FVA hat nun auch die Empfehlungen für Schleswig-Holstein über das Webportal BaEm, welches bereits für Hessen und Sachsen-Anhalt zur Verfügung steht, zugänglich gemacht. Damit haben Waldbesitzende, Förster:innen und Interessierte die Möglichkeit, fundierte Ent­schei­dungen über die Auswahl von Baumarten und deren Mischung zu treffen. Das Portal bietet detaillierte Informationen zu den jeweiligen Standorten und den empfohlenen Baumartenmischungen.

Das Webportal zur klimaangepassten Baumartenwahl ist ab sofort unter www.nw-fva.de/unterstuetzen/software/baem/baumartenempfehlungen-schleswig-holstein verfügbar. Hier steht auch die neu erschienene Broschüre „Entscheidungshilfen zur klimaangepassten Baumartenwahl in Schleswig-Holstein“ zum Download zur Verfügung.

Die NW-FVA ermutigt alle Interessierten, die Empfehlungen zu nutzen und aktiv zum Schutz und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder in Schleswig-Holstein beizutragen.

Die Empfehlungen wurden von einer Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Waldeigentumsarten (Landesforsten, Kommunalwald, Waldbesitzerverband), der angewandten Forschung (NW-FVA) sowie der forstlichen Beratung und Förderung (Landwirtschaftskammer) erarbeitet.

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Die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt bietet auch am diesjährigen Zukunftstag am 25.04.2024 Schüler:innen die Möglichkeit, einen Einblick in die Waldforschung zu bekommen. Jeweils sechs Kinder und Jugendliche der 5. bis 9. Klasse können an den Standorten Göttingen und Hannoversch Münden teilnehmen. In Hann. Münden wird es um die Themen Saatgut aus dem Wald, Pflanzenzüchtung im Labor, Waldnaturschutz sowie Arbeiten im Gewächshaus gehen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

(Nachtrag: alle Plätze sind an beiden Standorten vergeben!)

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Die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt bietet seit 2023 und auch wieder im Jahr 2024 Lehrgänge zur klimaangepassten Baumartenwahl an. Hessische Waldbesitzende können sich praxisnah durch die NW-FVA in ihrem Wald fortbilden lassen. Möglich sind nach Absprache sowohl Exkursionen vor Ort als auch Online-Schulungen. Diese Fortbildungen werden im Rahmen eines Projektes angeboten und sind kostenlos.

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Neues für alle, die sich für Buchenwälder in Zeiten des Klimawandels interessieren! Die erste Staffel mit fünf Folgen startet am 11.03. immer montags. In jeder Folge berichten Mitarbeitende des Forschungsprojektes Buche-Akut direkt aus ihrem Alltag heraus für die forstliche Praxis und stellen ihre neuesten Ergebnisse vor.

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Welchen Einfluss haben „sich selbst überlassene“ Wälder und die natürliche Sukzession ehemaliger landwirtschaftlicher Flächen auf das Klima und die Artenvielfalt? Dieser Frage geht das im Januar 2024 gestartete EU-Horizont-Projekt WILDCARD unter Beteiligung der NW-FVA nach.

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Im Verbundprojekt WILDCARD werden europaweit die Auswirkungen des sog. „Rewilding“ von Wäldern und landwirtschaftlich genutzten Flächen im Rahmen des Horizon-Programms der Europäischen Union erforscht. Unter „Rewilding“ wird die natürliche Entwicklung von Ökosystemen nach Aufgabe der forstlichen bzw. landwirtschaftlichen Nutzung verstanden.

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Das Jahr 2023 war in Deutschland das wärmste seit Messbeginn 1881 und war auch weltweit das wärmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn. Im Gegensatz zu den vorherigen warmen Jahren mit Trockenheit und Hitzeperioden war das Jahr 2023 von einer feucht-warmen Witterung mit hohen Niederschlagsmengen geprägt. Dies spiegelt sich auch in den Witterungsdaten der Länder im Zuständigkeitsbereich der NW-FVA wider.

Eine deutliche positive Auswirkung auf die Waldschutzsituation durch die höheren Niederschläge ist bisher leider noch nicht eingetreten. Aufgrund der Ausgangssituation und der fortwährenden starken Schwächung der Bestände wird die Waldschutzsituation auch für das Jahr 2024 weiterhin als risikoreich und angespannt eingeschätzt.

 

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Ministerpräsident Stephan Weil informierte sich am 28. Februar 2024 in Göttingen über die aktuelle Waldforschung. Diese soll durch den Neubau des Umweltlabors der NW-FVA mit Finanzmitteln des Landes Niedersachsen gestärkt werden.

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Die neueste Publikation zum Waldgebiet „Kreuzberg“ aus der Naturwaldreservate-Portrait-Reihe der NW-FVA ist ab sofort kostenlos erhältlich.

Wer heute die beeindruckenden Buchen-Altbestände am Kreuzberg (bei Obershausen im Landkreis Limburg-Weilburg) besucht, kann sich schwer vorstellen, wie vielfältig das Land dort vor langer Zeit genutzt wurde. Auf Teilflächen wurden Äcker angelegt, es wurde Bergbau, Köhlerei und natürlich Forstwirtschaft und Jagd betrieben. Seit der frühen Neuzeit, vielleicht schon seit dem Spät­mittel­alter, war der Kreuzberg allerdings durchgehend bewaldet und der Waldbestand wies damit in den letzten Jahrhunderten eine hohe Habitat­kontinuität auf.

Der Wald am Kreuzberg wird seit Ende der 1980er-Jahre nicht mehr bewirtschaftet und unterliegt seitdem einer systematischen wissenschaftlichen Langzeitforschung. Das Naturwaldreservat Kreuzberg verfügt neben dem streng geschützten Totalreservat über eine weiterhin aktiv bewirtschaftete Vergleichsfläche. Der Vergleichs­flächen­ansatz dient dazu, den Einfluss der forstlichen Bewirtschaftung bzw. der Nutzungs­aufgabe zu untersuchen. Knapp 40 Jahre nach Ende der Bewirtschaftung findet man im Naturwald­reservat Kreuzberg eine Waldstruktur, die zwar noch die frühere forstliche Bewirtschaftung erkennen lässt, zunehmend aber auch typische Merkmale natürlicher Wälder aufweist.

Dieser Band stellt das Gebiet umfassend vor – zunächst allgemein, geografisch und geologisch, anschließend seine Lokalgeschichte. Den Schwerpunkt des Hefts bilden die bisherigen Ergebnisse der Langzeitforschung hinsichtlich Vegetation und Waldstruktur. Es werden aber auch Fragen der weiteren Wald­entwicklung angesprochen, denn die Wälder am Kreuzberg sind in Veränderung begriffen.

Alle Naturwaldreservate-Portraits können unter https://www.nw-fva.de/veroeffentlichen/waldnaturschutz als PDF-Datei heruntergeladen oder in gedruckter Form unter waldnaturschutznw-fva.de kostenlos bestellt werden.

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Im Fokus der ökologisch-genetischen Untersuchungen dieses Projekts stehen Trauben- und Flaum-Eichen und deren Hybriden. Sie sind aufgrund ihrer hohen Trocken- und Hitzetoleranz bei guter Frostverträglichkeit aus forstwirtschaftlicher Sicht besonders interessant für die zukünftigen Klimabedingungen.

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