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Versuchskamp

Im Versuchskamp werden Pflanzen angezogen, die für die verschiedenen Aufgaben der Abteilung Waldgenressourcen benötigt werden: Für die Anlage von Versuchsflächen, für den Aufbau von Samenplantagen, für Erhaltungszwecke und als Untersuchungsmaterial. Einige Versuche kurzer Laufzeit werden auch direkt auf dem Kampgelände angelegt.

Die meisten Pflanzen werden aus Saatgut angezogen. Daneben werden aber auch vegetative Vermehrungsmethoden angewandt, wie z. B. die Stecklingsvermehrung und die Pfropfung. Mittels Pfropfung (im Obstbau auch Veredlung genannt) werden insbesondere die für Samenplantagen vorgesehenen Pflanzen erbgleich vermehrt. Die Optimierung der verschiedenen Methoden von der Saatgutbehandlung bis zu den Vermehrungs- und Anzuchttechniken ist eine Daueraufgabe.

Die Arbeit im Versuchskamp ist gekennzeichnet durch eine große Anzahl von Arten, Sortimenten und Anzuchtmethoden. Eine besondere Anforderung stellt das Getrennthalten der zahlreichen verschiedenen Partien und Einzelpflanzen dar.

Der Kamp umfasst ca. 8 ha Anzuchtfläche an zwei Standorten und verfügt über eine für Baumschulen übliche Ausstattung. Zusätzlich stehen noch mehrere Gewächshäuser für besondere Sortimente und für Versuche zur Verfügung. Zu den Aufgaben des Kamppersonals gehört auch die Unterstützung bei der Anlage, Pflege und Aufnahme von Samenplantagen und Versuchsflächen.