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Projektsuche

Nach dem europäischen Copernicus-Klimawandeldienst in London wurde mit dem Jahr 2020 global gesehen das wärmste bisher aufgezeichnete Jahrzehnt abgeschlossen. In Europa war 2020 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Laut dem Deutschen Wetterdienst DWD war 2020 in Deutschland das zehnte Jahr in Folge, indem die Durchschnittstemperatur über dem vieljährigen Mittel lag und das zweitwärmste Jahr seit Messbeginn. Die Jahresmitteltemperatur lag mit 10,4 °C um 2,2 Grad über dem Mittelwert der international gültigen Referenzperiode.

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Im Vegetationsjahr 2019/2020 war es in Schleswig-Holstein erneut zu warm und zu trocken. Die Niederschläge reichten nicht aus, um die Defizite der letzten Jahre auszugleichen. Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung zeigen eine mittlere Kronenverlichtung für den Gesamtwald in Schleswig-Holstein von 21 %. Der Anteil starker Schäden und der Anteil der als Schadholz entnommenen Bäume (Ausfallrate) sind in diesem Jahr doppelt so hoch wie die langjährigen Mittelwerte. Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht: Witterung und Klima, Insekten und Pilze, Entscheidungshilfen zur klimaangepassten Baumartenwahl, Samenplantagen und Mutterquartiere als Beitrag zur Biologischen Vielfalt, Stoffeinträge.

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Mit Sturmschäden, Trockenstress und Insektenbefall setzte 2018 eine Entwicklung der Schäden im Wald Sachsen-Anhalts ein, die bislang nicht zum Stillstand gekommen ist. Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung zeigen für 2018-2020 die höchsten Anteile an stark geschädigten und abgestorbenen Bäumen. Strukturelle Störungen in Form von Blößen und Freiflächen sind die Folge. Die Krise der Wälder ist noch nicht überstanden, Folgeschäden durch den mehrjährigen Trockenstress werden vermutlich auch in den nächsten Jahren noch festzustellen sein.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht: Witterung und Klima, Insekten und Pilze, Entscheidungshilfen zur klimaangepassten Baumartenwahl, Samenplantagen und Mutterquartiere als Beitrag zur Biologischen Vielfalt, Stoffeinträge.

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Die extremen Witterungsbedingungen der letzten drei Jahre haben zu umfangreichen Schäden in den Wäldern von Niedersachsen geführt. Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung zeigen für 2018-2020 die höchsten Anteile stark geschädigter und abgestorbener Bäume seit Beginn der Waldzustandserhebung in 1984. Nach Sturmwurf und Borkenkäferbefall prägen umfangreiche Freiflächen und abgestorbene Fichten das Waldbild in den Fichtenregionen.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht: Witterung und Klima, Insekten und Pilze, Entscheidungshilfen zur klimaangepassten Baumartenwahl, Samenplantagen und Mutterquartiere als Beitrag zur Biologischen Vielfalt, Stoffeinträge.

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Der Witterungsverlauf 2020 brachte keine Entlastung für die Walder in Hessen. Erneut war es zu warm und zu trocken. Nach der erheblichen Verschlechterung des Vitalitätszustandes hessischer Wälder in 2019, hat sich das Schadniveau in 2020 insgesamt nochmals leicht erhöht. Insbesondere in den Fichtenbeständen sind die Schäden verheerend.

Weitere Themen im diesjährigen Waldzustandsbericht sind: Witterung und Klima, Entscheidungshilfen zur klimaangepassten Baumartenwahl, Insekten und Pilze, Samenplantagen und Mutterquartiere als Beitrag zur Biologischen Vielfalt, Stoffeinträge.

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In diesem Vorhaben wird die Bedeutung der europäischen Weltnaturerbe-Buchenwälder für den Erhalt der Biodiversität und die Bereitstellung von Ökosystemleistungen vertiefend untersucht. Am Beispiel von Buchenwäldern zielt „Life Prognoses“ zudem auf eine einheitliche Erfassung und den verbesserten Schutz von Primär- und reifen naturnahen Wäldern in Europa ab.

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Durch Klimawandel und Kalamitäten erreichen Mischbestände eine immer größere Bedeutung. In dem Projekt „Enrichment of European beech forests with conifers" (EnriCo) werden die Effekte der Beimischung von Douglasie und Fichte in Buchenbeständen in einem ganzheitlichen Ansatz untersucht, der Aspekt des Bestandeswachstums wird an der NW-FVA mittels statistischer Modellierung erforscht.

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Seit 2002 breitet sich das Eschentriebsterben in Europa aus und vernichtet in großem Umfang Bestände der Baumart Esche. Zur Überwachung des Ausbreitungsgeschehens des Eschentriebsterbens und um die Rettung der Baumart Esche in Deutschland zu unterstützen, wird an der NW-FVA ein fernerkundungsbasiertes Monitoringsystem entwickelt.

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Als Teil des interdisziplinären Projektverbundes FraxForFuture widmet sich FraxMon dem Monitoring des Eschentriebsterbens, das die Esche als Wald- und Wirtschaftsbaumart existenziell bedroht. Hierbei wird sowohl auf die bestehenden Daten der Wald- und Bodenzustandserhebung zurückgegriffen, als auch ein Intensivmonitoringnetz mit 14 bundesweiten Untersuchungsflächen eingerichtet.

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Mit der Auswahl des Schloßbergs bei Wildeck-Raßdorf (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) als Naturwaldreservat im Jahr 1989 war die seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts unter Fachleuten kontrovers diskutierte Frage verbunden, ob die Wald-Kiefer ein natürliches Vorkommen in dem Gebiet besitzt. Dies muss aus heutiger Sicht verneint werden. Offen bleibt aber, warum die Wald-Kiefer im Raum Wildeck schon im 16. Jahrhundert – und damit viel früher als in den meisten anderen Waldgebieten Nordhessens – eine wichtige Rolle gespielt hat. Für die Zukunft wird es interessant sein zu beobachten, ob sich die Konkurrenzverhältnisse zwischen Wald-Kiefer und Rotbuche durch den Klimawandel verschieben. Näheres zu dieser Diskussion finden Sie in dem nun erschienenen Heft.

Alle Naturwaldreservate-Portraits können hier über die Website der NW-FVA als PDF heruntergeladen oder in gedruckter Form unter waldnaturschutznw-fva.de kostenlos bestellt werden.

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