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Projektsuche

Die sich aktuell beschleunigenden Klimaveränderungen begünstigen die massenhafte Vermehrung von forstlichen Schadinsekten, wobei in betroffenen Wäldern enorme wirtschaftliche und ökologische Schäden entstehen können. Das Ziel des Verbundvorhabens PherUbS liegt in der Modernisierung etablierter Pheromonfallen durch innovative und anwenderfreundliche technische Lösungen hin zu einem modular aufgebauten und digital steuerbaren Pheromonfallensystem.

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Aufgrund der hohen Überwintererzahl an Borkenkäfern aus dem Jahr 2020 kam es ab Schwärmbeginn vielerorts wiederum zu sehr umfangreichem frischen Stehendbefall. In den Befallsschwerpunkten werden vorhandene Aufarbeitungskapazitäten bereits deutlich überschritten. Zunehmend sind neben schwindenden Altfichtenflächen auch andere Fichtenaltersklassen und Baumarten gefährdet.

In Kulturflächen wird neben Rindenfraß durch den Großen Braunen Rüsselkäfer zunehmend Rinden-, Blatt- und Nadelfraß durch Grün- und Graurüsslerarten verzeichnet. Der in 2020 deutlich auffällige Befall vor allem älterer Eichen durch kernbohrende und damit holzzerstörende Käferarten setzt sich fort.

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Mit Wirkung vom 01.06.2021 hat Frau Dr. Ulrike Talkner die Leitung der Abteilung „Umweltkontrolle“ an der NW-FVA übernommen. Sie tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Johannes Eichhorn an, der seit dem 1. März 2021 im Ruhestand ist.

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Am 15. Juni 2021 besuchte die Niedersächsische Forstministerin Barbara Otte-Kinast zusammen mit der zuständigen Abteilungsleiterin Christine Gade die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA). Der Leiter der NW-FVA, Dr. Thomas Böckmann, stellte die Aufgaben und die aktuellen Arbeiten in den fünf Abteilungen Waldwachstum, Waldschutz, Waldgenressourcen, Umweltkontrolle und Waldnaturschutz der NW-FVA vor.

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Eine der größten Aufgaben der kommenden Jahre wird die Wiederbewaldung großer Kahlflächen nach Kalamität (Sturm, Trockenheit, Käfer) sein. Insbesondere die Rolle der Trauben-Eiche (Quercus petraea) als wärmeliebende und trockenheitstolerante Art wird für die Entstehung klimastabiler Bestände immer bedeutender. Inwieweit durch Saatguttransfer der heimischen Trauben-Eiche adaptive Potenziale dieser Baumart aktiv für die Entstehung neuer anpassungsfähiger und klimastabiler Eichenwälder genutzt werden kann, wird im Projekt OakZones erforscht.

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Das Ziel des Verbundprojekts ist die Erhöhung des Wertschöpfungspotenzials europäischer Wirtschaftsbaumarten. Hierzu sollen Methoden erarbeitet werden, die zur Erhaltung, Vermehrung und Verwertung von Bäumen mit besonderen Holzstrukturen beitragen.

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Die Winterbodensuche wurde von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Betreuungsforstämter (BFoÄ) des Landeszentrums Wald (LZW) und der Bundesforstbetriebe (BFB) Nördliches Sachsen-Anhalt und Mittelelbe in 505 Suchbeständen durchgeführt.

Während sich Kiefernspanner, Kiefernspinner und Buschhornblattwespe weiter in der Latenz befinden, überschritt die Forleule auf einzelnen Flächen die Warnschwelle. In diesen Bereichen soll auf Auffälligkeiten beim Falterflug der Forleule und auf eventuelle Fraßereignisse geachtet werden.

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Die neue Borkenkäfersaison steht bevor. Es werden eine allgemeine Gefährdungseinschätzung und Empfehlungen für Bekämpfungsmaßnahmen gegeben. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Zulassungssituation von Insektiziden gegen Borkenkäfer eingegangen.

Des Weiteren wird eine aktuelle Einschätzung der Gefahr durch den Eichenkernkäfer gegeben. Oft tritt dieser zusammen mit dem Eichenholzbohrer auf und eine Unterscheidung ist nicht immer sicher möglich.

 

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Am 26.02.2021 wurde Herr Prof. Dr. Johannes Eichhorn im Rahmen einer „coronakonformen“ kleinen Feierstunde vom hessischen Landesforstchef, Herrn Ministerialdirigent Wilke, aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Herr Prof. Dr. Eichhorn war fast 40 Jahre im forstlichen Versuchswesen in leitender Position, zuletzt als Leiter der Abteilung Umweltkontrolle tätig. Mit ihm verlässt ein kompetenter, über die Grenze der Trägerländer hinaus geschätzter Fachmann auf den Gebieten des Klima- und Waldschadensmonitorings und der Umweltkontrolle die NW-FVA. Er hat allein für das Land Hessen über 30 Waldzustandsberichte erstellt, weshalb es auch nicht verwundert, dass ihm seine Kolleginnen und Kollegen zum Abschied einen Waldzustandsbericht „Eichhorn“ überreichten.

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Die Ergebnisse der Überwachung der Frostspannerarten (Operophtera brumata L. und Erannis defoliaria Cl.) im Herbst 2020 mit Hilfe von Leimringen weisen in den meisten Eichenwaldbeständen im Zuständigkeitsbereich der NW-FVA weiterhin eine Latenzphase aus.

Für das Jahr 2021 wird von der NW-FVA keine Bekämpfung des Frostspanners empfohlen. In Bereichen mit Warnschwellenüberschreitung wird zu erhöhter Aufmerksamkeit hinsichtlich des Auftretens von Frühjahrsfraß durch die Eichenfraßgesellschaft geraten. Eine Dokumentation von Fraßereignissen gemäß der Arbeitsanweisung der NW-FVA sollte dort zwingend mit Hilfe des WSMP durchgeführt werden.

 

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