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Riegelahorn

Erarbeitung biotechnologischer Methoden zur Identifizierung, Erhaltung, Vermehrung und Nutzung selektierter Riegelahorn-Bäume für die Wertholzproduktion

Riegelahorn ist eines der teuersten Laubhölzer in Mitteleuropa. Es handelt sich beim Riegelahorn,  um eine besondere Holzstruktur die beim Bergahorn (Acer pseudoplatanus) auftritt und sehr selten ist. Im Rahmen dieses Verbundprojektes sollen biotechnologische Methoden für die Vermehrung wertvollen Riegelahornmaterials und für die langfristige Erhaltung genetisch charakterisierter Klone entwickelt werden. Um die Ursachen der Riegelung aufzuklären, sollen Untersuchungen auf genetischer und epigenetischer Ebene sowie Endophyten- und Pathogenscreenings durchgeführt werden.

Schwerpunkt der Arbeiten an der NW-FVA in dem Verbundvorhaben ist die Sicherung von vermehrungsfähigem Pflanzenmaterial von neu auftretenden Riegelahorn-Stämmen durch Pfropfung und Mikrovermehrung zur Erweiterung der Riegelahornsammlung. Durch die Untersuchung von Nachkommenschaftsprüfungen sollen neue Erkenntnisse zur Erblichkeit der Riegelung gewonnen werden. Ein weiteres Hauptziel ist die Entwicklung eines effektiven In-vitro-Vermehrungsprotokolls zur langfristigen Sicherung und kommerziellen Vermehrung des wertvollen genetischen Materials.

Laufzeit:
01/2016 bis 12/2018
Beteiligte Sachgebiete der NW-FVA:
Forstgenetische Analysen (Abt. Waldgenressourcen)
Antragsteller:in für die NW-FVA:
Dr. Alwin Janßen, Dr. Andreas Meier-Dinkel
In Kooperation mit:
Förderung:

Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank.

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Kontakt:
Weitere Informationen:

Naujoks G., Ewald D., Meier-Dinkel A., Wallbraun M. (2013): Stand und Perspektiven der Forschung beim Riegelahorn. AFZ/Der Wald, 68. Jg., 5, 10-13 (pdf)