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Managementmodul für Totholz

Managementmodul für Totholz im Forstbetrieb

Totholz ist Leben. Circa 20-25 % der Artenvielfalt von Waldökosystemen ist von absterbenden und toten Bäumen abhängig. Aufgrund des zu geringen Totholzangebotes im Wirtschaftswald sind viele xylobionte Arten in ihrem Bestand gefährdet. Die Integration von Naturschutzzielen in moderne Forstwirtschaftskonzepte erfordert daher die Bereitstellung eines ausreichenden Totholzangebotes. Zur praktischen Umsetzung dieses Zieles werden Planungsinstrumente benötigt, die eine gezielte Steuerung des Totholzangebotes erlauben. Ziel des Projektes ist die Simulation der Auswirkungen unterschiedlicher Nutzungsstrategien auf die Dynamik des Totholzangebotes in buchendominierten Wäldern (Menge, Struktur). Zentraler Bestandteil des Vorhabens ist die Entwicklung und Verknüpfung verschiedener Einzelmodelle (z. B. Nachlieferung, Abbaugeschwindigkeit) zu einem integrierten Totholzmodell.

Laufzeit:
05/2005 bis 02/2009
Beteiligte Sachgebiete der NW-FVA:
Naturwaldforschung (Abt. Waldnaturschutz)
Antragsteller:in für die NW-FVA:
Dr. Peter Meyer, Prof. Dr. Hermann Spellmann
In Kooperation mit:
Förderung:
Kontakt:
Publikationen:

Meyer, P. (1999): Totholzuntersuchungen in nordwestdeutschen Naturwäldern: Methodik und erste Ergebnisse. Forstwissenschaftliches Centralblatt, 118, 167-180

Weitere Informationen: