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KalKo

Waldbodenkalkung als Maßnahme zur Erhöhung der Anpassungsfähigkeit der Wälder an den Klimawandel und zur Sicherung und Erhöhung der CO₂-Speicher- und Senkenfunktion der Wälder

Ziel des Verbundvorhabens ist es, Grundlagen für Handlungsempfehlungen zum Schutz der Wälder unter sich ändernden Klimabedingungen und zur nachhaltigen Stärkung ihrer Ökosystemdienstleistungen zu schaffen. Im Fokus der Untersuchungen stehen die Wirkungen der Kalkung auf die Kohlenstoffspeicherung (C-Sequestrierung) in Waldökosystemen, die Bodenstruktur, die Vertiefung der Wurzelsysteme, die klimarelevanten Spurengasflüsse, den Wasserhaushalt, die Waldernährung und das Baumwachstum. Es soll untersucht werden, ob die mit der Bodenschutzkalkung einhergehende Entsauerung des Bodens die Bioturbation, Aggregatbildung und -stabilität fördert und damit der Gasaustausch als Grundlage für eine verstärkte Tiefendurchwurzelung zunimmt. Von einer besseren Tiefendurchwurzelung ist ein wichtiger Beitrag zur Anpassungsfähigkeit der Wälder an den Klimawandel zu erwarten. Das Verbundvorhaben ist in vier Arbeitspakete (AP) gegliedert:

AP 1 (NW-FVA): Stabilisierung der C-Sequestrierung in der ober- und unterirdischen Biomasse

AP 2 (TU Berlin): Stabilisierungsmechanismen der organischen Substanz im Boden

AP 3 (FVA BW): Stabilisierung des Wasser- und Stoffhaushalts

AP 4 (NW-FVA, TU Berlin, FVA BW): Gemeinsame Quantifizierung und Bewertung der Effekte der Waldbodenkalkung als Grundlage für die Aktualisierung von Empfehlungen für die Forstpraxis (Synopse)

Laufzeit:
05/2017 bis 06/2021
Beteiligte Sachgebiete der NW-FVA:
Nährstoffmanagement (Abt. Umweltkontrolle)
Antragsteller:in für die NW-FVA:
Dr. Ulrike Talkner, Dr. Michael Mindrup
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In Kooperation mit:
Förderung:

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Projektträger: Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR); Förderkennzeichen: 28W-B-4-075-01

Kontakt: