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Erhaltung Eiche

Erhaltung und Sicherung der Eiche als Lebensraum und Wirtschaftsbaumart im Klimawandel

Das Projekt ist ein anwendungsorientiertes Kooperationsvorhaben der Landesforstbetriebe Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. In beiden Bundesländern haben Eichenbestände in der Vergangenheit teilweise erhebliche Verluste durch das "Eichensterben" erlitten, das unter anderem auf den wiederholten Kahlfraß der Eichen durch die blattfressenden Raupen der sogenannten Eichenfraßgesellschaft zurückzuführen ist.

Um den ökologischen und wirtschaftlichen Schaden durch den Verlust der Eichen zu begrenzen, wurden in der Vergangenheit in beiden Ländern in unterschiedlicher Intensität luftgestützte Pflanzenschutzmitteleinsätze zur Bekämpfung der Eichenfraßgesellschaft durchgeführt.

Das Forschungsprojekt verfolgt den Ansatz, die Wirkung und die Nebenwirkungen dieser zurückliegenden Waldschutzmaßnahmen zu überprüfen. Mit Hilfe der Ergebnisse sollen wissenschaftlich abgesicherte Lösungsansätze zur zukünftigen Begrenzung des Konfliktpotentials bei der Durchführung von Pflanzenschutzmitteleinsätzen in Eichenwäldern erarbeitet werden.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse werden in Form von Handlungsempfehlungen für die forstliche Praxis direkt nutzbar gemacht. Dazu werden ebenso wissenschaftliche Veröffentlichungen, Publikationen in fachbezogenen Printmedien, Merkblättern und Newsletter sowie Vorträge dienen.

Laufzeit:
06/2014 bis 06/2017
Beteiligte Sachgebiete der NW-FVA:
Käfer und Mittelprüfung (Abt. Waldschutz)
Antragsteller:in für die NW-FVA:
Dr. Michael Habermann
In Kooperation mit:

Die Koordination des Projektes erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Trägerbetrieben Niedersächsischen Landesforsten und dem Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt durch die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA).

Förderung:
Kontakt: