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DANK

Dynamik und Anpassung der Naturwälder an den Klimawandel

Das Projekt „DANK - Dynamik und Anpassung der Naturwälder an den Klimawandel“ ermittelt Ausmaß, Stärke und ökologische Wirkungen der dürre- und hitzebedingten Waldschäden in Wäldern ohne forstliche Bewirtschaftung und vergleicht sie mit denen in benachbarten Wirtschaftswäldern. Es wird geprüft, ob und unter welchen Voraussetzungen sich Wälder selbstgesteuert an den Klimawandel anpassen und leitet daraus Empfehlungen für die Einbindung natürlicher Prozesse in Anpassungsstrategien für Wirtschaftswälder ab.

Wälder mit natürlicher Waldentwicklung (NWE) bilden ein wichtiges Referenzsystem für den Waldnaturschutz und den naturnahen Waldbau. Diese unbewirtschafteten Naturwälder bestehen zum Teil schon seit Jahrzehnten in Form von z. B. Naturwaldreservaten und Kernzonen von Nationalparks. Die Entwicklung der Waldschäden der Trockenjahre 2018 und 2019 und die damit verbundene Veränderung von Störungsregimen und Lückendynamik zeigt, dass ihnen darüber hinaus in der Erkennung der Klimafolgen und der Anpassung der Wälder an den Klimawandel eine Schlüsselrolle zukommt (Abb. 1). Das Vorhaben lotet dieses Potenzial einschließlich der Transfermöglichkeiten in Wirtschaftswälder aus und erarbeitet daraus Empfehlungen für das Risikomanagement und Klimaanpassungsstrategien.

Die NW-FVA untersucht in diesem interdisziplinären Verbundprojekt speziell die Biodiversität von Fauna und Funga (Abb. 2). Hierbei werden umfangreiche Erfassungen in Wäldern mit natürlicher Entwicklung (NWE) durchgeführt. Ein Schwerpunkt liegt dabei in den Buchenwäldern rund um den Nationalpark Hainich. In diesen wird ein breites Spektrum der Biodiversität von Boden- und Totholzpilzen, epigäischen und fliegenden Insekten sowie der Vögel erfasst und mit klimawandelbedingten Veränderungen in der Waldstruktur verglichen und analysiert.

Laufzeit:
10/2022 bis 09/2025
Beteiligte Sachgebiete der NW-FVA:
Arten- und Biotopschutz (Abt. Waldnaturschutz)
Antragsteller:in für die NW-FVA:
In Kooperation mit:
Förderung:

Das Projekt wird aus Mitteln der Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) im Rahmen der Förderrichtlinie des Waldklimafonds gefördert (Förderkennzeichen: 2220WK78C4).

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