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Waldschutzinfo Nr. 2026-05: Schäden an Zedern und Hemlocktannen

Atlaszeder (Cedrus atlantica) mit nachgewiesenem Befall durch Sirococcus tsugae (Foto: NW-FVA Abteilung Waldschutz)

Wir brauchen Ihre Unterstützung – Aufruf zur Probeneinsendung von Zeder und Hemlock aus Waldbeständen

Kürzlich wurden zwei Schadensfälle an Zedern (Cedrus atlantica und C. libani) in Nordrhein-Westfalen festgestellt, die mit Sirococcus tsugae assoziiert sind. Dieser pathogene Schlauchpilz wurde ursprünglich aus Nordamerika beschrieben und stellt nach Einschätzung des Julius Kühn-Instituts (JKI) ein erhebliches phytosanitäres (pflanzengesundheitliches) Risiko für Deutschland dar. Neben Zedern zählen insbesondere Hemlocktannen zu den häufigen Wirtsbäumen. 

In der Waldschutzinfo 2026‑05 werden die typischen Symptome, wie Nadelverfärbungen und vorzeitiger Nadelfall, Rinden- und Phloemnekrosen sowie Trieb-, Ast- und Kronensterben, beschrieben. Auffällige Schäden an Zedern und Hemlocktannen in Waldbeständen bitten wir unter mykologienw-fva.de zu melden und Probenmaterial an die NW-FVA zu senden.


Verteiler für Waldschutzinfos:
Die Waldschutzinfos richten sich an Verantwortliche in den Forstbetrieben, Waldbesitzende und weitere Interessierte. Sie werden kostenfrei und anlassbezogen per E-Mail verschickt. Wenn Sie in den Verteiler aufgenommen oder ausgetragen werden möchten, wenden Sie sich bitte an: waldschutznw-fva.de.