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Projektsuche

29. Oktober 2026: Bei Forschungs- und Kartiervorhaben stellt sich häufig die Frage, ob erfasste Tiere, Pflanzen oder Pilze einer Gefährdungskategorie einer Roten Liste angehören. Eine neue Web-Anwendung der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) unterstützt nun bei dieser Fragestellung: Die Rote-Liste-App (rlapp) gleicht Arterfassungsdaten mit dem aktuellen taxonomischen Wissensstand ab und ergänzt sie um Informationen aus Roten Listen sowie um weitere ökologische Kenndaten.

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Um die Bundesforsten bei einer zukunftsfähigen und naturschutzfachlich fundierten Baumartenwahl im Klimawandel zu unterstützen, untersuchen wir in diesem Projekt, welche natürliche Baumartenzusammensetzung auf den Waldflächen des Bundes unter künftigen Klimabedingungen in Deutschland zu erwarten ist.

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Am 01.12.2026 findet an der NW-FVA in Göttingen die Abschlussveranstaltung des vom BfN und BMUKN geförderten Projekts NWeQZIF unter dem Titel „Natürliche Waldentwicklung – Bilanz ziehen, Zukunft gestalten“ statt. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen!

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In diesem Verbundprojekt soll das Verständnis des in Deutschland neu auftretenden und bislang wenig erforschten Akuten Eichensterbens (engl.: Acute Oak Decline, AOD) erweitert werden. Ziel ist es, fundierte Risikoabschätzungen zu ermöglichen, geeignete Managementstrategien zu entwickeln sowie resistente bzw. weniger anfällige Plusbäume zu identifizieren.

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21. September 2026: Am 01.09.2026 hat Frau Dr. Gitta J. Langer die Leitung der Abteilung „Waldschutz“ an der NW-FVA übernommen. Sie übernimmt damit die Nachfolge von Herrn Dr. Martin Rohde, der am 1. Oktober 2026 in den Ruhestand eintritt. Frau Dr. Langer ist bereits seit 2009 als Wissenschaftlerin im Bereich Waldschutz der NW-FVA tätig und hat ab 2018 das Sachgebiet „Mykologie und Komplexerkrankungen“ geleitet.

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Ein nationales Waldschadensmeldesystem für Deutschland ermöglicht die Analyse und Darstellung von Waldschäden unabhängig von administrativen Grenzen. Der Aufbau eines solchen Systems, die Harmonisierung der eingehenden Daten sowie der digitale Ausbau des bestehenden Waldschutzmeldewesens der Bundesländer sind Gegenstand des Verbundprojekts NEWsWm.

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27. August 2026: Waldschäden nehmen durch den Klimawandel zu, auch in Hessen, einem der waldreichsten Bundesländer Deutschlands. Das gemeinsame Forschungsprojekt „SENSURE Wald“ der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA), des Landesbetriebs HessenForst und der Hochschule RheinMain (HSRM) entwickelt seit diesem Jahr KI-Modelle, die die räumliche Auflösung von Satellitendaten verbessern und so Veränderungen des Waldes exakter und schneller erfassen können. Dadurch sollen Waldzustandsanalysen schnell durchgeführt und Maßnahmen, wie zum Beispiel Aufforstung oder Holzernte, rasch an aktuelle Gegebenheiten angepasst werden können.

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Wir brauchen Ihre Unterstützung – Aufruf zur Probeneinsendung von Zeder und Hemlock aus Waldbeständen

Kürzlich wurden zwei Schadensfälle an Zedern (Cedrus atlantica und C. libani) in Nordrhein-Westfalen festgestellt, die mit Sirococcus tsugae assoziiert sind. Dieser pathogene Schlauchpilz wurde ursprünglich aus Nordamerika beschrieben und stellt nach Einschätzung des Julius Kühn-Instituts (JKI) ein erhebliches phytosanitäres (pflanzengesundheitliches) Risiko für Deutschland dar. Neben Zedern zählen insbesondere Hemlocktannen zu den häufigen Wirtsbäumen. 

In der Waldschutzinfo 2026‑05 werden die typischen Symptome, wie Nadelverfärbungen und vorzeitiger Nadelfall, Rinden- und Phloemnekrosen sowie Trieb-, Ast- und Kronensterben, beschrieben. Auffällige Schäden an Zedern und Hemlocktannen in Waldbeständen bitten wir unter mykologienw-fva.de zu melden und Probenmaterial an die NW-FVA zu senden.


Verteiler für Waldschutzinfos:
Die Waldschutzinfos richten sich an Verantwortliche in den Forstbetrieben, Waldbesitzende und weitere Interessierte. Sie werden kostenfrei und anlassbezogen per E-Mail verschickt. Wenn Sie in den Verteiler aufgenommen oder ausgetragen werden möchten, wenden Sie sich bitte an: waldschutznw-fva.de.

 

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Vom 18. bis 20. September 2026 können Sie an vier spannenden Veranstaltungen in Göttingen teilnehmen. Informieren Sie sich am Freitag bei einem Vortrag über die Erhaltung der Esche und nehmen Sie am Sonntag an der dazu passenden Wald-Exkursion teil. Am Samstag können Sie verschiedenste Methoden der Waldforschung live im Göttinger Stadtwald kennenlernen und abends bei einem interaktiven Vortrag über die zukünftige Waldgestaltung im Klimawandel mitdiskutieren.

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Im Projekt „Sentinel-2-Super-Resolution mit Methoden der Künstlichen Intelligenz zur fernerkundungsbasierten Erfassung von Waldschadensflächen" werden KI-Modelle entwickelt, die die räumliche Auflösung von Satellitendaten verbessern (Super-Resolution-Verfahren) und dadurch auch kleinflächige Waldschäden automatisiert, schnell und präzise erfassen.

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