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Projektsuche

Raupe an Kiefernnadeln

Die Populationsdichten des Kiefernspinners (Dendrolimus pini) befinden sich an der Mehrzahl der Überwachungsstandorte in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt in Progradation. In Sachsen-Anhalt wurde die Warnschwelle von 70 Faltern pro Falle an acht Überwachungsstandorten zum Teil deutlich überschritten, in Niedersachsen an zwei Standorten. Im Waldschutz-Meldeportal der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) wurden in Sachsen-Anhalt lokale Fraßereignisse durch Raupen der Forleule (Panolis flammea), des Kiefernspinners und des Kiefernprozessionsspinners (Thaumetopoea pinivora) auf mehreren Flächen dokumentiert.

Die Ergebnisse der Falterflugüberwachung der Forleule, des Kiefernspanners (Bupalus piniaria) und der Nonne (Lymantria monacha) mithilfe von Pheromonfallen im Jahr 2025 in den von der NW-FVA betreuten Bundesländern zeigen, dass sich diese Arten in Latenz befinden.


Verteiler für Waldschutzinfos:
Die Waldschutzinfos richten sich an Verantwortliche in den Forstbetrieben, Waldbesitzende und weitere Interessierte. Sie werden kostenfrei und anlassbezogen per E-Mail verschickt. Wenn Sie in den Verteiler aufgenommen oder ausgetragen werden möchten, wenden Sie sich bitte an: waldschutznw-fva.de.

 

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Logo der NW-FVA

An der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen - einer gemeinsamen Einrichtung der Länder Niedersachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein - ist in der Abteilung Waldwachstum im Sachgebiet Waldinventur, Informatik und Biometrie in dem durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe geförderten Verbundvorhaben „Nationales Erfassungssystem von Waldschäden und deren Ursachen auf Grundlage des Waldschutzmeldewesens; Teilvorhaben 5: Optimierung und Bereitstellung von Waldschutzmeldedaten aus Nordwestdeutschland (NEWsWM)“ eine Stelle der Wissenschaftlichen Mitarbeit (m/w/d) zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 15.11.2028 zu besetzen. Bewerbungsfrist: bis zum 31.01.2026

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braune Maus auf Moos und trockenen Blättern

Die Populationsdichten der oberirdisch fressenden Kurzschwanzmäuse nehmen in der mehrjährigen Betrachtung weiterhin kontinuierlich zu. Die aktuellen Untersuchungen zur Risikoeinschätzung von Schäden durch Kurzschwanzmäuse wurden von der Abteilung Waldschutz der NW-FVA im Herbst 2025 in Südniedersachsen und Nordhessen ausschließlich mit der Steckholzmethode (Apfelsteckreiser) durchgeführt.

Die Auswertung  für das Jahr 2025 zeigt eine durchschnittliche Annahmerate von 28,5 % (2024: 25,4 %). Die auf den Untersuchungsflächen im Durchschnitt leicht erhöhten Annahmeraten zeigen, dass die Kulturen auf den wiederaufgeforsteten Kalamitätsflächen unter den aktuellen Bedingungen weiterhin stark durch Mäuse gefährdet sind. Besonderes Augenmerk sollte auf stark vergraste Laubholzkulturen sowie auf Kulturen in räumlicher Nähe zu Sukzessionsflächen mit ausgeprägter Vergrasung gelegt werden. Auch Rückzugsräume wie Schlagabraumwälle können sich zu stark frequentierten „Mäusebiotopen“ entwickeln.


Verteiler für Waldschutzinfos:
Die Waldschutzinfos richten sich an Verantwortliche in den Forstbetrieben, Waldbesitzende und weitere Interessierte. Sie werden kostenfrei und anlassbezogen per E-Mail verschickt. Wenn Sie in den Verteiler aufgenommen oder ausgetragen werden möchten, wenden Sie sich bitte an: waldschutznw-fva.de.

 

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Buchenwald im Sommer

Die Leiterinnen und Leiter von zwölf forstlichen Forschungsanstalten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beziehen eindeutig Position zur Kohlenstoffbindung in Wäldern und Holzprodukten. Ihr gemeinsames Fazit lautet: Die wirksamste Maßnahme zum Schutz unserer Wälder und damit der wichtigste Beitrag zum Klimaschutz ist die konsequente Reduktion der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen in allen Sektoren.

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Gruppenbild von FraxRecovery

18. Dezember 2025: Mit einem zweitägigen Kick-off-Meeting an der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) ist das Projekt FraxForFuture 2 (FraxRecovery) erfolgreich gestartet. Rund 35 Wissenschaftler:innen verschiedener Forschungseinrichtungen und Experten:innen aus der Forstpraxis und den Betrieben kamen vom 15. bis 16. Dezember 2025 in Göttingen zusammen, um den gemeinsamen Projektauftakt zu gestalten und die Weichen für die kommende Forschungsphase zu stellen. Das Auftakttreffen fand als Hybridveranstaltung mit nationalen und internationalen Teilnehmenden statt.

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Logo der NW-FVA

An der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen - einer gemeinsamen Einrichtung der Länder Niedersachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein - suchen wir für die Abteilung Waldschutz am Standort Göttingen zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet eine qualifizierte und engagierte Persönlichkeit (w/m/d) als „Abteilungsleitung Waldschutz“. Bewerbungsfrist: bis zum 21.01.2026

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Menschen in einem Saal. Vorne steht ein Redner.

Am 25. November 2025 wurden in Göttingen die Ergebnisse der an der NW-FVA durchgeführten Stadt.Land.Zukunft-Projekte vorgestellt. Die Präsentationen und Vorträge sind nun online.

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Logo der NW-FVA

An der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen – einer gemeinsamen Einrichtung der Länder Niedersachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein – ist im Rahmen des Projektes „SURVEY – Waldreallabore - Experimente, Synthese und Governance zur Optimierung des natürlichen Klimaschutzes in Waldökosystemen“ im Sachgebiet Intensives Umweltmonitoring der Abteilung Umweltkontrolle die Stelle der Sachbearbeitung (m/w/d) zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 31.05.2028 in Vollzeit zu besetzen. Bewerbungsfrist: bis zum 15.01.2026

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Titel des Waldzustandberichts 2025 Sachsen-Anhalt

Die warme und vor allem trockene Witterung des Jahres 2025 beendete die Erholungsphase der Wälder in Sachsen-Anhalt, für die die reichlichen Niederschläge des Vorjahres gesorgt hatten. Aus der Waldzustandserhebung 2025 geht hervor, dass sich die Vitalität der Wälder im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verbessert hat. Die Verlichtung der Kronen im Gesamtwald liegt auf ähnlich hohem Niveau und auch der Anteil stark geschädigter Bäume ist vergleichbar hoch. Als positiv ist der Rückgang der Absterberate zu bewerten.

Der diesjährige Waldzustandsbericht beinhaltet neben den jährlichen Informationen zum Forstlichen Umweltmonitoring, zu Witterung und Klima sowie der Gefährdung der Wälder durch Insekten und Pilze die folgenden Themen:
1.) Fallbeispiele zur Vitalität von Gemeiner Birke, Bergahorn, Europäischer Lärche und Douglasie
2.) Naturschutzwerte, Verbreitung und Bewirtschaftung historischer Hutewälder in Sachsen-Anhalt
3.) Weiterentwicklung des Entscheidungsunterstützungssystems der klimaangepassten Baumartenwahl (BaEm)
4.) Hoffnung für die Esche – Erkenntnisse aus der Genressourcenforschung und
5.) Humusformen als Spiegel des Waldes: Dynamik, Wandel und Funktion.

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Baumkletterer

Im Verbundprojekt „Climate Smart Forest Trees“ wird untersucht, wie effizient die Baumarten Buche, Eiche, Lärche und Douglasie mit Nährstoffen umgehen. Baumarten, die Nährstoffe besonders gut verwerten, gelten als besser an den Klimawandel angepasst. Sie können auch bei längeren Dürreperioden und bei Ungleichgewichten der Nährstoffe des Bodens ihre Leistungsfähigkeit besser aufrechterhalten.

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