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Veranstaltungen in 2019

LÖWE-Waldbaulehrgang 2019

Der vierundzwanzigste LÖWE-Waldbaulehrgang der NW-FVA in Niedersachsen fand in diesem Jahr in den Forstämtern Clausthal und Riefensbeek in bewährter Zusammenarbeit mit den Niedersächsischen Landesforsten statt. An zwei aufeinander folgenden anderthalbtägigen Veranstaltungen nahmen vom 30. September bis 2. Oktober 2019 insgesamt 100 Försterinnen und Förster verschiedener Waldbesitzarten teil. Die Exkursion zeigte Waldbilder u. a. von vom Sturm freistellten Buchen-Voranbauten unter ehemaligen Fichten-Altbeständen, Kulturen nach dem Sturm Friederike sowie Buchen- und Douglasien-Stangenhölzer.

Die Vorträge der Veranstaltung finden Sie nachfolgend:

Prof. Dr. Hermann Spellmann: Wiederbewaldung der Kalamitätsflächen in 2018 und 2019 unter Berücksichtigung des Klimawandels [ca. 3,6 MB]
Dr. Johannes Weidig: Qualitätsentwicklung von Buchen-Voranbauten nach sturmbedingtem Schirmverlust [ca. 2 MB]
Ralf-Volker Nagel: Risikosenkung und Risikoverteilung im Forstbetrieb [ca. 2,2 MB]


Waldbaulehrgang „Risikominderung“ im Forstamt Hessisch Lichtenau

Am 26. September 2019 richtete die NW-FVA den diesjährigen Waldbaulehrgang zum Thema “Risikominderung in Waldbeständen und Verfahren der Bestandesbegründung“ in Hessen aus. Der Tag stand ganz im Zeichen der Klimaanpassung unserer Wälder, v. a. im Kontext der bevorstehenden Wiederbewaldung von Windwurf- und Käferflächen. Veranstaltungsort war das im Schwerpunktgebiet der Waldschäden liegende nordhessische Forstamt Hessisch Lichtenau. Neben der klimaangepassten Waldbauplanung standen waldbauliche Verfahren der Risikominderung im Fokus der Vorträge am Vormittag. Hierbei wurden auch die Potenziale und Risiken eingeführter Baumarten behandelt. Die Exkursion am Nachmittag führte ins Revier Meißner. An vier Waldbildern wurden v. a. die Begründung von Eichenkulturen auf Kalamitätsflächen sowie die Etablierung und Behandlung von Mischbeständen diskutiert.

Nachfolgend finden Sie die Vorträge:

Ralf-Volker Nagel: Risikosenkung und Risikoverteilung im Forstbetrieb [ca. 4,3 MB]
Prof. Dr. Hermann Spellmann: Wiederbewaldung der Kalamitätsflächen in 2018 und 2019 unter Berücksichtigung des Klimawandels [ca. 4,6 MB]
Dr. Johannes Weidig: Alternative Baumarten im Klimawandel - Potenziale und Risiken [ca. 6,9 MB]
Dr. Nikolas v. Lüpke: Qualitätsgrundsätze bei der Bestandesbegründung - v. a. mit Douglasie [ca. 4,3 MB]


Waldbaulehrgang in Sachsen-Anhalt

Am  3. und 4. September 2019 fand in Harzgerode der jährliche Waldbaulehrgang der NW-FVA statt. Insgesamt nahmen 160 Kolleginnen und Kollegen verschiedener Forstdienststellen Sachsen-Anhalts daran teil. 

Nach zwei Vorträgen am jeweiligen Vormittag im Schloss Harzgerode führte die Exkursion nachmittags in verschiedene Kalamitätsflächen des Forstbetriebes Ostharz im Revier Neudorf. Im Schwerpunkt wurden Verfahren der Bodenbearbeitung und Schlagräumung vorgeführt und Wiederbewaldungsaspekte diskutiert.

Nachfolgend finden Sie das Programm und die Vorträge: 

Zum Programm

Regina Petersen: Aktuelle Fragen zur Bestandesbegründung [ca. 4,6 MB]
Prof. Dr. Hermann Spellmann: Baumartenwahl im Klimawandel [ca. 4,1 MB]


Foto: J. Evers

Waldbaulehrgang in Schleswig-Holstein

Am 21. August 2019 fand in Hohenaspe der jährliche Waldbaulehrgang der NW-FVA in Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der Revierförsterei Haale statt. Nach zwei Vorträgen am Vormittag führte die Exkursion am Nachmittag in verschiedene Bestände des Reviers. Zum Abschluss wurde Prof. Spellmann gebührend verabschiedet, denn dies war der letzte Lehrgang in Schleswig-Holstein mit ihm als Leiter der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt.

Nachfolgend finden Sie das Programm und die Vorträge (inkl. des Vortrages von Frau Petersen, der aus Zeitgründen nicht gehalten wurde):

Zum Programm

Prof. Dr. Hermann Spellmann: Entscheidungshilfen zur Klimaanpassung [ca. 5,2 MB]
Ralf-Volker Nagel: Risikosenkung und Risikoverteilung im Forstbetrieb [ca. 5,8 MB]
Regina Petersen: Standortgerechter Waldumbau [ca. 5,1 MB]


Foto: A. Moelder

Abschlusstagung des Projektes QuerCon: Dauerhafte Sicherung der Habitatkontinuität von Eichenwäldern

Am 23. Mai 2019 wurden die Ergebnisse des Forschungsprojektes QuerCon vorgestellt, welches zum Ziel hat, Lösungen für eine gleichermaßen naturschutzgerechte wie wirtschaftlich tragfähige Behandlung von Eichenwäldern zu entwickeln. Die Veranstaltung in Gifhorn (Niedersachsen) umfasset am Vormittag mehrere Vorträge. Am Nachmittag führte eine Exkursion in zwei Forstorte mit unterschiedlichen standörtlichen Voraussetzungen, in denen Eichen-Naturverjüngungen vorgestellt und Maßnahmen zum Erhalt der Lebensraumkontinuität erörtert wurden, so etwa die Ausweisung von Habitatbäumen.

Zum Programm

Nachfolgend finden Sie einige der Vorträge:

Prof. Dr. Hermann Spellmann: Anlass und Ziele des Projektes QuerCon [ca.11,2 MB] 
Dr. Andreas Mölder: Hauptergebnisse des Projektes QuerCon [ca. 14,2 MB]
Ralf-Volker Nagel, Dr. Andreas Mölder, Dr. Sennhenn-Reulen, Dr. Thomas Böckmann: Vorstellung des QuerCon-Musterreviers - Maßnahmenplanung und Ausblick [ca. 15,9 MB]
Dr. Peter Meyer, Dr. Andreas Mölder: Erhaltung von Eichen-Habitatbäumen im Wirtschaftswald [ca. 11,1 MB]  


Harz (Foto: R. Steffens)

Abschlussveranstaltung des Projektes "Natürliche Waldentwicklung in Deutschland: Perspektiven und Potenziale für die Entwicklung eines kohärenten NWE-Systems (NWePP)"

Am 4. April 2019 fand in Berlin die Abschlussveranstaltung des vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderten Projektes NWePP der NW-FVA statt. Die Projektergebnisse beinhalten eine aktualisierte Bilanz der bundesweiten NWE-Kulisse (NWE = natürliche Waldentwicklung) zum Stichjahr 2019 sowie eine Analyse der Potenziale und Perspektiven für ihre quantitative und qualitative Weiterentwicklung.

Das Projekt erneuert und erweitert somit die Grundlagen für die Dokumentation der Erreichung der 5 % bzw. 10 %-Ziele der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt.

Hintergrund: In der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt der Bundesrepublik Deutschland wird bis zum Jahr 2020 eine natürliche Waldentwicklung auf 5 % der gesamten Waldfläche bzw. 10 % der öffentlichen Wälder angestrebt. Diese Zielsetzung wurde in der Vergangenheit von unterschiedlichen Interessengruppen kontrovers diskutiert. Zur Versachlichung der Diskussion wurden zum Stichjahr 2013 in dem abgeschlossen Projekt NWE5 eine belastbare Bilanz der bundesweiten NWE-Flächen sowie eine naturschutzfachliche und ökonomische Bewertung erarbeitet.

Auf der Veranstaltung am 4. April 2019 in Berlin standen folgende Fragen im Vordergrund:

  • Wie groß ist der Flächenumfang und der Anteil der Wälder mit natürlicher Waldentwicklung an der Gesamtwaldfläche in Deutschland zum Stichjahr 2019?
  • Wie ist der aktuelle Stand der Wälder mit natürlicher Waldentwicklung aus Sicht des Naturschutzes und der Forstwirtschaft zu bewerten?
  • Welche Potenziale und Perspektiven für Wälder mit natürlicher Entwicklung bestehen außerhalb der rechtlich gesicherten Flächen?
  • Welche Aspekte sind bei der konkreten Umsetzung dieser potenziellen Flächen zu beachten?

Zum Programm                                                         Zur Pressemitteilung der NW-FVA und des BfN

Nachfolgend finden Sie die Vorträge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NW-FVA:

Prof. Dr. Hermann Spellmann: Anlass und Ziele des Projektes NWePP [ca. 1,0 MB]
Falko Engel: Hauptergebnisse des Projektes NWePP [ca. 2,8 MB]
Dr. Peter Meyer, Laura Demant: Umsetzung von natürlicher Waldentwicklung - Ausweisung, Management und Monitoring [ca. 2 MB]


Archiv der Veranstaltungen der Jahre:

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