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Veranstaltungen in 2019

Foto: A. Moelder

Abschlusstagung des Projektes QuerCon: Dauerhafte Sicherung der Habitatkontinuität von Eichenwäldern

Am 23. Mai 2019 wurden die Ergebnisse des Forschungsprojektes QuerCon vorgestellt, welches zum Ziel hat, Lösungen für eine gleichermaßen naturschutzgerechte wie wirtschaftlich tragfähige Behandlung von Eichenwäldern zu entwickeln. Die Veranstaltung in Gifhorn (Niedersachsen) umfasset am Vormittag mehrere Vorträge. Am Nachmittag führte eine Exkursion in zwei Forstorte mit unterschiedlichen standörtlichen Voraussetzungen, in denen Eichen-Naturverjüngungen vorgestellt und Maßnahmen zum Erhalt der Lebensraumkontinuität erörtert wurden, so etwa die Ausweisung von Habitatbäumen.

Zum Programm

Nachfolgend finden Sie einige der Vorträge:

Prof. Dr. Hermann Spellmann: Anlass und Ziele des Projektes QuerCon [ca.11,2 MB] 
Dr. Andreas Mölder: Hauptergebnisse des Projektes QuerCon [ca. 14,2 MB]
Ralf-Volker Nagel, Dr. Andreas Mölder, Dr. Sennhenn-Reulen, Dr. Thomas Böckmann: Vorstellung des QuerCon-Musterreviers - Maßnahmenplanung und Ausblick [ca. 15,9 MB]
Dr. Peter Meyer, Dr. Andreas Mölder: Erhaltung von Eichen-Habitatbäumen im Wirtschaftswald [ca. 11,1 MB]  


Harz (Foto: R. Steffens)

Abschlussveranstaltung des Projektes "Natürliche Waldentwicklung in Deutschland: Perspektiven und Potenziale für die Entwicklung eines kohärenten NWE-Systems (NWePP)"

Am 4. April 2019 fand in Berlin die Abschlussveranstaltung des vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderten Projektes NWePP der NW-FVA statt. Die Projektergebnisse beinhalten eine aktualisierte Bilanz der bundesweiten NWE-Kulisse (NWE = natürliche Waldentwicklung) zum Stichjahr 2019 sowie eine Analyse der Potenziale und Perspektiven für ihre quantitative und qualitative Weiterentwicklung.

Das Projekt erneuert und erweitert somit die Grundlagen für die Dokumentation der Erreichung der 5 % bzw. 10 %-Ziele der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt.

Hintergrund: In der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt der Bundesrepublik Deutschland wird bis zum Jahr 2020 eine natürliche Waldentwicklung auf 5 % der gesamten Waldfläche bzw. 10 % der öffentlichen Wälder angestrebt. Diese Zielsetzung wurde in der Vergangenheit von unterschiedlichen Interessengruppen kontrovers diskutiert. Zur Versachlichung der Diskussion wurden zum Stichjahr 2013 in dem abgeschlossen Projekt NWE5 eine belastbare Bilanz der bundesweiten NWE-Flächen sowie eine naturschutzfachliche und ökonomische Bewertung erarbeitet.

Auf der Veranstaltung am 4. April 2019 in Berlin standen folgende Fragen im Vordergrund:

  • Wie groß ist der Flächenumfang und der Anteil der Wälder mit natürlicher Waldentwicklung an der Gesamtwaldfläche in Deutschland zum Stichjahr 2019?
  • Wie ist der aktuelle Stand der Wälder mit natürlicher Waldentwicklung aus Sicht des Naturschutzes und der Forstwirtschaft zu bewerten?
  • Welche Potenziale und Perspektiven für Wälder mit natürlicher Entwicklung bestehen außerhalb der rechtlich gesicherten Flächen?
  • Welche Aspekte sind bei der konkreten Umsetzung dieser potenziellen Flächen zu beachten?

Zum Programm                                                         Zur Pressemitteilung der NW-FVA und des BfN

Nachfolgend finden Sie die Vorträge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NW-FVA:

Prof. Dr. Hermann Spellmann: Anlass und Ziele des Projektes NWePP [ca. 1,0 MB]
Falko Engel: Hauptergebnisse des Projektes NWePP [ca. 2,8 MB]
Dr. Peter Meyer, Laura Demant: Umsetzung von natürlicher Waldentwicklung - Ausweisung, Management und Monitoring [ca. 2 MB]


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