Ertragskunde
Waldverjüngung
Wachstums- und Risikomodellierung
Waldinventur / Informatik / Biometrie
Mitarbeiter/-innen
Arbeitsschwerpunkte
Software
 

Waldinventur / Informatik / Biometrie

Das Sachgebiet steht Waldbesitzern bei allen Fragen zum Thema Waldinventuren beratend zur Seite. Tätigkeitsschwerpunkte sind die Konzeption, Weiterentwicklung und Auswertung von Betriebsinventuren, Verbiss- und Schälschadenserhebungen sowie der Bundeswaldinventuren und der Kohlenstoffinventuren. Auf Basis der Großrauminventuren werden zudem Holzaufkommensprognosen und Kohlenstoffbilanzen berechnet.

In einem weiteren Schwerpunkt kommen moderne Verfahren der Informatik zur Anwendung, um große Datenmengen managen und um komplexe Modelle anwenden und miteinander koppeln zu können. Das Arbeitsfeld reicht von der mobilen Datenerfassung, über Datenbanken bis hin zur der Erstellung komplexer Anwendungsprogramme und zur Verbreitung von Forschungsergebnissen über das Internet.

Eine Besonderheit des Sachgebietes ist der große Anteil sogenannter Querschnittsaufgaben. Insgesamt vier Querschnittsaufgaben leistet das Sachgebiet für die gesamte Versuchsanstalt:

  1. Die Koordination der Hard- und Softwarebeschaffung, die Beratung beim Einsatz von Soft- und Hardware, die Betreuung der Netze, die EDV-Schulung des Personals der NW-FVA sowie die Programmierung spezieller Anwendungen. Dazu gehört auch der Einsatz und Test von Programmen aus dem Open Source Bereich, wie z. B. Verschiedene Linux-Betriebssysteme, Samba, Apache, MySQL, PostgreSQL, Java, NetBeans, R-Statistik, Typo3, Studip, Libre Office, Thunderbird, Firefox, etc. mit denen in den letzten Jahren überwiegend positive Erfahrungen gesammelt wurden und die zu einer erheblichen Kostenreduktion beigetragen haben.
  2. Die biometrische Beratung bei Versuchsanlagen, Inventurdesigns und statistischen Auswertungen sowie entsprechende Schulungen der Wissenschaftler.
  3. Die Konzeption, Erstellung und Wartung von Web-Applikationen, Web- Services und Apps für mobile Endgeräte (Android/iOS). Z.B.  das Waldschutz-Meldeportal, das Erntezulassungsregister, die Herkunftsempfehlungen oder die Darstellung der Flächen der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt (NBS).
  4. Konzeption und Unterstützung eines einheitlichen und vorgaben-konformen Forschungsdatenmanagement.