Erhaltung u. Nutzung forstlicher Genressourcen
Forstgenetische Analysen
Züchtung u. Prüfung forstlichen Vermehrungsgutes
Versuchskamp (sachgebietsübergreifend)
 

Abteilung Waldgenressourcen

Die Aufgaben der Abteilung Waldgenressourcen liegen in der Erhaltung und in der nachhaltigen Nutzbarmachung forstlicher Genressourcen. Bei sich ändernden Umweltbedingungen sind sowohl die Anpassungsfähigkeit als auch die Angepasstheit zum einen für das Überleben der Arten, zum anderen zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit unserer Wälder existentielle Grundbedingungen. Die in den Genen gespeicherte Information ist die notwendige Voraussetzung für diese Funktionen.

 Zu den Aufgaben gehören:

  • Untersuchungen als Voraussetzung für die Bereitstellung von forstlichem Vermehrungsgut, das künftigen Anforderungen genügt und sich an ändernde Umweltbedingungen anpassen kann,
  • die Sicherung und - wenn möglich – die Erhöhung der genetischen Vielfalt aller Waldbaumarten, im Besonderen der seltenen Baumarten,
  • Empfehlungen zur Waldverjüngung und zur waldbaulichen Behandlung aus genetischer Sicht,
  • Untersuchungen zur genetischen Vielfalt und zur Veränderung genetischer Strukturen auf Grund von Umwelteinflüssen und Bewirtschaftung,
  • der Nachweis der Identität einzelner Waldbäume, der Artzugehörigkeit und der Herkunft von forstlichem Vermehrungsgut,
  • die Information der Forstbetriebe aller Waldbesitzarten, der Forstpolitik und der Öffentlichkeit über die Ergebnisse der angewandten, forstgenetischen Forschung und über die Bedeutung genetischer Zusammenhänge in unseren Wäldern.

Zur Erledigung der Aufgaben werden die Vorkommen von Baumarten erfasst, gegebenenfalls geprüft und gesichert. Forstgenetische Untersuchungen ermöglichen Aussagen über die Höhe der genetischen Vielfalt und der genetischen Strukturen von Beständen und damit die genetische Nachhaltigkeit forstlichen Handelns. Langfristige Vergleichsprüfungen über mindestens 15 Jahre geben Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit, Qualität und Angepasstheit von Vermehrungsgut.