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Schleswig-Holstein: Waldzustandsbericht 2013 veröffentlicht

Der Kronenzustand der Waldbäume in Schleswig-Holstein entspricht insgesamt dem des Vorjahres. Alle Baumartengruppen wiesen 2004 die höchsten Verlichtungswerte in der Zeitreihe der Waldzustandserhebung auf. Inzwischen sind die Verlichtungswerte wieder zurückgegangen, am wenigsten jedoch bei der Eiche. Die Eiche ist seit Jahren durch Witterungsextreme, Blattfraß und Pilzbefall beeinträchtigt.

Durch den lange anhaltenden Winter erfolgten Blüte und Austrieb der Bäume in 2013 mit leichter Verzögerung. Überdurchschnittliche Niederschläge im Mai und Juni sorgten für eine ausreichende Wasserversorgung der Waldbäume im sehr warmen und trockenen Sommer.

Download: Waldzustandsbericht Schleswig-Holstein 2013 [10,8 MB]


 

Naturwaldreservate-Portrait "Meißner" erschienen

 

In der Reihe „Hessische Naturwaldreservate im Portrait“ stellen NW-FVA und HESSEN-FORST Erkenntnisse der Naturwaldreservateforschung einer breiten Öffentlichkeit vor.

 

Mit dem Heft über das Naturwaldreservat „Meißner“ ist nun die Beschreibung eines in Bezug auf seine Naturausstattung und Waldgeschichte herausragenden Gebietes erschienen.

 

Alle bisher gedruckten Portraits können als PDF heruntergeladen oder unter naturwald@nw-fva.de kostenlos bestellt werden.

 

Download: Hessische Naturwaldreservate im Portrait   

 


 

Hessen: Waldzustandsbericht 2013 veröffentlicht

Nach der Verbesserung des Kronenzustandes des hessischen Waldes im Vorjahr hat sich die mittlere Kronenverlichtung in 2013 nochmals um 3 %-Punkte verringert. Sie liegt in diesem Jahr im Durchschnitt bei 20 %. Alle Hauptbaumarten zeigen einen im Vergleich zum Vorjahr verbesserten Kronenzustand. Auch in der Rhein-Main Ebene hat sich der Kronenzustand im Vergleich zum Vorjahr geringfügig verbessert.

Der sehr nasse und kühle Mai sorgte für eine ausreichende Wasserversorgung der Waldbäume im trockenen, warmen Sommer.

Durch die Umsetzung von Maßnahmen zur Luftreinhaltung seit Mitte der 1980er Jahre ging der Schwefeleintrag, der im Ökosystem eine stark versauernde Wirkung entfaltet, in beispielhafter Weise zurück. Im Beobachtungszeitraum hat der Nitrateintrag auf 11 von 12 Intensivmessflächen signifikant abgenommen. Der Ammoniumeintrag ging lediglich auf den drei Flächen des Hessischen Rieds signifikant zurück, während er auf allen anderen Flächen keinen eindeutigen Trend aufweist.

Die Ergebnisse der Bodenzustandserhebung zeigen, dass die Basensättigung mit Ausnahme der guten Standorte und die Kaliumvorräte durch die Forstliche Standortskartierung überschätzt werden.

Download: Waldzustandsbericht Hessen 2013 [PDF; 14,5 MB]


v. l. n. r.: Dr. H.-W. Streletzki (ML Niedersachsen), Staatssekretär H. Schörshusen, Prof. Dr. H. Spellmann

Agrar-Staatssekretär H. Schörshusen besucht NW-FVA

Am 22.11.2013 besuchte der Niedersächsische Agrar-Staatssekretär Horst Schörshusen die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA). Der Leiter der NW-FVA, Prof. Dr. Hermann Spellmann stellte die Aufgaben und die aktuelle Arbeit der vier Abteilungen Waldwachstum, Waldschutz, Waldgenressourcen und Umweltkontrolle der NW-FVA vor. Er betonte die herausragende Bedeutung des langfristigen Monitorings, im Gegensatz zu einmaligen oder kurzzeitigen Datenerfassungen. Letztere können insbesondere bei langlebigen Ökosystemen, wie bei Wäldern, leicht zu Fehlinterpretationen führen.

Staatssekretär Schörshusen hob hervor, dass die vier Länder übergreifende forstliche Forschungseinrichtung: NW-FVA eine win/win-Situation für alle Länder darstellt. Daher sollten Länder-Kooperationen viel häufiger angestrebt werden, so der Staatssekretär und weiter: „die Forstleute gehen pragmatisch und unideologisch an Probleme ran und planen weit in die Zukunft, wofür auch die Schaffung dieser Dienststelle spricht“.

In einem konstruktiven Dialog wurden Bereiche identifiziert, bei denen die auf zahlenmäßiger Grundlage arbeitende NW-FVA den Fragestellungen und Bedürfnissen der Politik und Gesellschaft weiterführende und entscheidungsunterstützende Forschungsergebnisse liefern kann. Beispielsweise im Bereich der Stickstoffeinträge in den Wald, der Indikatoren für ein nachhaltiges Landmanagement im Norddeutschen Tiefland, der Sicherung der Rohholzversorgung, der Klimaanpassung und des Klimaschutzes, der Erhaltung der Biodiversität und dem an Bedeutung zunehmenden Risikomanagement.


Sachsen-Anhalt: Waldzustandsbericht 2013 veröffentlicht

Der Kronenzustand der Waldbäume in Sachsen-Anhalt veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr kaum, der Verlichtungsrad der Eiche stieg jedoch weiter an. Bei der Eiche fehlen zur Regeneration Jahre ohne Blattfraß, Witterungsextreme oder Pilzbefall. Der Witterungsverlauf in 2013 weist in Sachsen-Anhalt einige Extreme auf: Der Winter mit Frost und Schnee hielt lange an, der Mai war extrem nass und kalt, gefolgt von einem sehr warmen und trockenen Sommer. Im Juni wurden in Sachsen-Anhalt 21.000 Hektar Wald überschwemmt.

Die Ergebnisse der Bodenzustandserhebung zeigen für die besonders häufig in Sachsen-Anhalt vorkommende Substratgruppe der unverlehmten Sande geringe Werte für die Verfügbarkeit von wichtigen Nährelementen im Hauptwurzelraum. Ähnlich ungünstig ist die Situation beim Tonschiefer. Insgesamt stellt sich allerdings in Sachsen-Anhalt die Nährstoffversorgung in den Waldböden günstiger dar als in Niedersachsen, dies betrifft vor allem Kalium.

Download: Waldzustandsbericht Sachsen-Anhalt 2013 [PDF; 9,2 MB]


Niedersachsen: Waldzustandsbericht 2013 veröffentlicht

Der Witterungsverlauf in 2013 hat insgesamt zu einer Stabilisierung des Waldzustandes beigetragen. Zwar erfolgten die Blüte und der Blattaustrieb der Bäume in diesem Frühjahr aufgrund des langanhaltenden Winters mit Frösten und Schnee leicht verzögert. Die Bäume waren aber durch den extrem nassen und kühlen Mai im sehr warmen und trockenen Sommer ausreichend mit Wasser versorgt. Bei der Eiche ist der Allgemeinzustand allerdings weiterhin besorgniserregend, ihr fehlen zur Regeneration Jahre ohne Witterungsextreme, Blattfraß und Pilzbefall.

Die Ergebnisse der  Bodenzustandserhebung zeigen für über die Hälfte der Waldstandorte geringe Werte für die Verfügbarkeit von wichtigen Nährelementen (z. B. Kalium) im Hauptwurzelraum. Dies betrifft insbesondere die in Niedersachsen besonders häufig vorkommende Substratgruppe der unverlehmten Sande.

Download: Waldzustandsbericht Niedersachsen 2013 [PDF; 11,4 MB]


Waldschutz-Info Nr. 5 "Forstschädliche Mäuse" und Nr. 6 "Kieferngroßschädlinge und Nonne"

Auch wenn die Dichte oberirdisch fressender Kurzschwanzmäuse aktuell ein vergleichbar niedriges Niveau erreicht hat, sollten Waldbesitzer und Revierleiter Mäusebesatz in gefährdeten Laubholz-Kulturen laufend überwachen. Es werden Hinweise zu Überwachungsverfahren und zugelassenen Rodentiziden gegeben.

In den Kiefernbeständen machte der Kiefernspinner Probleme. In Niedersachsen mussten circa 700 ha und in Sachsen-Anhalt 1.300 ha aviochemisch bekämpft werden. Außerdem werden die Fangergebnisse der Pheromonfallen-Überwachung dargestellt und Anweisungen für das weitere Vorgehen gegeben.

 


Online-Herkunftsempfehlungen für Hessen aktualisiert

Die über die Homepage der NW-FVA (www.nw-fva.de/HKE/) zur Verfügung gestellten Herkunftsempfehlungen für alle Waldbesitzenden in Hessen sind aktualisiert worden.

Gegenüber der Fassung von 2011 hat sich die Zahl der aufgeführten Baumarten von 45 auf 54 erhöht. Die Einleitungstexte und Literaturangaben zu den einzelnen Arten wurden deutlich ausgeweitet. Auch die Zahl der sogenannten Steckbriefe und Hintergrundinformationen ist gestiegen. Die neuen Empfehlungen berücksichtigen den Wegfall oder das Hinzukommen von besonders aufgelisteten Beständen, Sonderherkünften und Samenplantagen ebenso wie inzwischen eingetretene Änderungen ihrer Bezeichnung. Anwendungstechnisch ist der Zugang zu den Empfehlungen für eine bestimmte Region über das Hineinzoomen in eine Karte nun noch nutzerfreundlicher gestaltet worden. 


Prof. Dr. Jürgen Nagel mit dem Georg-Ludwig-Hartig-Preis ausgezeichnet

Am 29. Oktober erhielt Professor Dr. Jürgen Nagel den Georg-Ludwig-Hartig-Preis. Mit der Auszeichnung würdigt die gleichnamige Stiftung die wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Nagel, mit denen er in den letzten 30 Jahren den Übergang von den computergestützten Waldwachstumsmodellen zu den modernen Waldwachstumssimulatoren in Deutschland wesentlich mitgestaltet hat.

Mit dem von ihm entwickelten und stetig verbesserten Waldwachstumssimulator BWINPro lassen sich langfristige Entwicklungen von Wäldern (Rein- und Mischbestände) beschreiben und verschiedene waldbauliche Szenarien simulieren sowie Handlungsoptionen überprüfen. Das System ist mittlerweile in die Forsteinrichtungsverfahren der Landesforstbetriebe Niedersachsen, Hessen und Schleswig-Holstein integriert und wird ebenfalls von privaten und kommunalen Waldbesitzern verwendet sowie in der Forschung und Lehre eingesetzt. Es trägt dazu bei, die nachhaltige Nutzung und Entwicklung unserer Wälder zu sichern. Prof. Dr. Nagel leitet das Sachgebiet Waldwachstumsmodellierung und Informatik der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt.

Pressemitteilung


 

Abschlussveranstaltung des Projektes: Natürliche Waldentwicklung als Ziel der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NWE5)

In der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt der Bundesrepublik Deutschland wird bis zum Jahr 2020 eine natürliche Waldentwicklung auf 5 % der gesamten Waldfläche bzw. 10 % der öffentlichen Wälder angestrebt. Das 3-jährige F+E Verbundvorhaben NWE5 liefert Ergebnisse, die eine zuverlässige Grundlage bilden, um den Flächenumfang nutzungsfreier Wälder bundesweit zu analysieren und die Erreichung der Ziele der Biodiversitätsstrategie zu dokumentieren.

Auf  der Veranstaltung
am 14. Oktober 2013 in Berlin standen folgende Fragen im Vordergrund:

  •  Was sind Flächen mit natürlicher Waldentwicklung?
  •  Wie groß ist der Flächenumfang und der Anteil der Wälder mit natürlicher Waldentwicklung an der bundesweiten Gesamtwaldfläche?
  •  Wie ist der aktuelle Stand der Wälder mit natürlicher Waldentwicklung aus Sicht des Naturschutzes und der Forstwirtschaft zu bewerten?

Die rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Forst, amtlicher und ehrenamtlicher Naturschutz, Waldbesitz, Holzindustrie, Politik und Wissenschaft erfuhren, dass es derzeit in Deutschland 1,9 Prozent der Waldfläche als dauerhaft gesicherten Wald mit natürlicher Waldentwicklung gibt. Dieser Anteil steigt bis zum Jahr 2020 voraussichtlich auf 2,3 und danach auf ca. 3 Prozent.

In den Vorträgen und  einer ausgesprochen sachlichen und konstruktiven Podiums- und Plenumsdiskkussion wurden konkrete Vorschläge für weitere Schritte zur Erreichung des 5 % Ziels genannt. Insbesondere die Einbeziehung von bisher noch nicht formal gesicherten aber bereits heute schon faktisch nicht genutzten Waldflächen (z. B. in Steillagen) stieß bei den Teilnehmern auf eine breite Zustimmung.

Die Veranstaltung und die Ergebnisse des Projekts liefern somit einen wertvollen Beitrag zur Versachlichung der oftmals kontroversen Diskussion um den Nutzungsverzicht im Wald, und sie tragen dazu bei, die weiteren notwendigen Schritte auf solider Grundlage zu planen.

Eine Pressemitteilung, die Präsentationen und die Zusammenfassungen der Vorträge finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite


Tagung der Arbeitsgemeinschaft Forstliche Standorts- und Vegetationskunde (AFSV) im Solling

Vom 11. bis 14. September fand die diesjährige Tagung der AFSV im Solling statt. Ausrichter waren diesmal die NW-FVA in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Forstplanungsamt den Forstämtern Dassel und Neuhaus sowie der Fakultät für Forstwissenschaft und Waldökologie der Universität Göttingen.

Die viertägige Veranstaltung, mit über 70 TeilnehmerInnen, stand unter dem Motto „Ergebnisse der Waldökosystemforschung im Solling“. Am ersten Tag informierten Vorträge über die Hauptergebnisse der  zweiten Bodenzustandserhebung (BZE II), das intensive Waldmonitoring (LEVEL II), die Bodenschutzkalkung, die Auswirkungen unterschiedlicher Hiebsformen hinsichtlich Ökologie und Ökonomie sowie über die „Dynamisierung der Standortskartierung“.
Diese Themen wurden während der anschließenden zweitägigen Hauptexkursion an Versuchsflächen vertiefend vorgestellt und intensiv diskutiert. Darüber hinaus wurden die waldbaulichen Möglichkeiten von Douglasie und Küstentanne dargestellt sowie die Naturwaldforschung in den Naturwäldern Limker Strang und Friedrichshäuser Bruch. Die Tagung endete am vierten Tag mit einer Halbtagsexkursion zu Nieder- und Hochmoorflächen im Solling mit dem Schwerpunkt der Moorrenaturierung.

Exkursionsführer der AFSV-Tagung [9,6 MB]


IdeenExpo 2013

Die NW-FVA präsentierte vom 24. August bis zum 1. September 2013 auf der IdeenExpo in Hannover eine Dauerbeobachtunggsfläche des forstlichen Umweltmonitorings im Kleinformat.
Die Besucher konnten dort erfahren, mit welchen wissenschaftlichen Methoden die Veränderungen von Umweltbedingungen erfasst werden, und welche Bedeutung diese Erkenntnisse für den Erhalt von stabilen Waldökosystemen haben. Vorgestellt wurden eine Klimastation, ein Kippschalenmesser zur Erfassung des am Baumstamm herunter laufenden Niederschlags, Streu- und Niederschlagssammler sowie ein Modell zur Erfassung der Bodenfeuchte.
Die Präsentation wurde gefördert von der IdeenExpo Stiftung.


Tagung: 25 Jahre Naturwaldreservate in Hessen
               am 5. und 6. September 2013 in Hofgeismar

Nach einem Vierteljahrhundert intensiver Untersuchungen gibt die Tagung 25 Jahre Naturwaldreservate in Hessen Einblicke in die natürliche Walddynamik hessischer Wälder und nimmt eine Standortbestimmung der Naturwaldreservateforschung vor.

Im Vordergrund der Veranstaltung stehen die Fragen:

  • Bestätigen die Forschungsergebnisse gängige waldökologische Lehrmeinungen und die Grundsätze der Forst- und Naturschutzpraxis?
  • Welche neuen Erkenntnisse werden gewonnen, die für Waldbewirtschaftung und Waldnaturschutz von Bedeutung sind?
  • Welche Erfahrungen werden mit der Integration von Naturwaldreservaten in den Forstbetrieb gemacht?

Die Tagung richtet sich an alle, die in der Forst- und Naturschutzpraxis sowie in der anwendungsorientierten waldökologischen Forschung tätig sind. Veranstalter sind das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie und Verbraucherschutz, der Landesbetrieb Hessen-Forst sowie die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt.

Download:   Einladungsflyer mit Tagungsprogramm      Anmeldungsformular     AFZ-Sonderheft als PDF


Praxis-Information Nr. 4 / Eschentriebsterben

Die vorliegende Praxis-Information umreißt den derzeitigen Stand der Kenntnisse hinsichtlich des Eschentriebsterbens. Es sind biologische und wissenschaftliche Grundlagen zusammengestellt und für die forstliche Praxis aufbereitet worden. Zusätzlich werden Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der Esche entsprechend der aktuellen Sachlage gegeben. Die Praxis-Information ergänzt und aktualisiert die bisher zum Eschentriebsterben erschienenen Waldschutz-Infos der NW-FVA.

Download "Praxis-Information Nr. 4 / Eschentriebsterben" (PDF) [3,3 MB]

 


Waldschutz-Info Nr. 1 / 2013 - "Witterung 2012"

In der Gesamtschau war 2012 im Gebiet der NW-FVA etwas wärmer als normal (+ 0,9 °C) bei leichtem Niederschlagsdefizit (91 %; aber: regionale Schwankungen). Hinsichtlich der Auswirkungen auf die Vegetation sind meist Extrem- oder Spitzenwerte bzw. Phasen mit solchen Werten entscheidender als Monatsmittelwerte. Insofern ist bemerkenswert, dass das Jahr 2012 (ähnlich wie 2011) von vielen abrupten Wetterschwankungen und teilweise extremen Wettersituationen geprägt war, die stellenweise auch neue Wetterrekorde brachten.

Download der Waldschutz-Info (PDF)


Exkursionstag des 8. Internationalen Kongresses der Säge- und Holzindustrie an der NW-FVA

Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen am 20. Februar 2013 an der o. g. Veranstaltung teil. Nach der Begrüßung durch Herrn Steffen Rathke (s. Foto), Präsident des Verbandes „Deutsche Säge- und Holzindustrie e.V. (DHS)“ hielt Prof. Dr. H. Spellmann, Direktor der NW-FVA, einen Vortrag zum Thema: „Masse statt Klasse? Waldbauliche Konsequenzen aus einer veränderten Rohholznachfrage“. Die anschließende von der NW-FVA in Zusammenarbeit mit dem DHS organisierte Exkursion führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Mischwälder des Sollings. Der 8. Internationale Kongress der Säge- und Holzindustrie findet vom 20. – 22.2.2013 in Kassel unter dem Titel Auswege in die Zukunft statt.


SILVAQUA - Auswirkungen forstlicher Bewirtschaftungsmaßnahmen auf den Zustand von Gewässern in bewaldeten Einzugsgebieten am Beispiel der Oker im Nordharz.

In Band 9 der „Beiträge aus der NW-FVA" sind in zehn Beiträgen die Ergebnisse des Pilotprojekts SILVAQUA und des angegliederten Projekts SILVAQUAplus zusammengefasst. Darin werden die Auswirkungen unterschiedlicher forstlicher Bewirtschaftungsmaßnahmen auf die Qualität und Quantität von Sickerwasser und Oberflächengewässern in bewaldeten Einzugsgebieten untersucht und die ökonomischen Konsequenzen der verschiedenen Bewirtschaftungsszenarien quantifiziert. Daran schließt sich ein Vergleich und eine Bewertung institutioneller Regelungen und Instrumente zur Umsetzung nachhaltiger Wasserschutzleistungen der Forstwirtschaft an. Der Band ist gebunden über den Buchhandel und den Onlineshop des Universitätsverlages Göttingen zu beziehen (226 S.; ISBN: 978-3-86395-079-8). [Download: 11,4 MB]


Naturwaldreservate-Portrait "Kinzigaue" erschienen

Forschungsergebnisse aus dem hessischen Naturwaldreservate-Programm werden seit 2007 in der Reihe „Hessische Naturwaldreservate im Portrait“ zusammengefasst. Mit dem Portrait des Naturwaldreservats „Kinzigaue“ ist jetzt ein weiteres Heft der attraktiv aufgemachten Reihe erschienen.

Alle bisher gedruckten Portraits können als PDF heruntergeladen oder unter naturwald@nw-fva.de kostenlos bestellt werden.

Download: Hessische Naturwaldreservate im Portrait