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Veranstaltungen in 2013

Waldbaulehrgang in Hessen

Am 22. und 23. Oktober 2013 fand im hessischen Forstamt Burgwald jeweils ein Waldbaulehrgang der NW-FVA in Zusammenarbeit mit Hessen-Forst mit dem Titel „Chancen nutzen – die waldbaulich richtige Behandlung der Douglasie" statt. 

Im theoretischen Teil am Vormittag wurden im Waldgasthaus „Christenberg“ Vorträge zur Anbauwürdigkeit, der Flächenproduktivität, zur zielgerichteten Behandlung und zur naturschutzfachlichen Bewertung der Douglasie gehalten. An den Nachmittagen wurde auf den Exkursionen  am Beispiel interessanter Waldbilder in den Revierförstereien Münchhausen und Ernsthausen intensiv und praxisbezogen diskutiert.  

Die gehaltenen Vorträge:
1.       Prof. Dr. Hermann Spellmann: Anbauwürdigkeit der Douglasie
2.       Dr. Andreas Weller: Flächenproduktivität der Douglasie in Abhängigkeit von der Ausgangspflanzenzahl
3.       Ralf-Volker Nagel: Behandlung von Douglasienbeständen
4.       Dr. Peter Meyer: Naturschutzfachliche Bewertung der Douglasie

können von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung bei Axel Noltensmeier (axel.noltensmeier@nw-fva.de) angefragt werden.


 

Abschlussveranstaltung des Projektes: Natürliche Waldentwicklung als Ziel der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NWE5)

In der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt der Bundesrepublik Deutschland wird bis zum Jahr 2020 eine natürliche Waldentwicklung auf 5 % der gesamten Waldfläche bzw. 10 % der öffentlichen Wälder angestrebt. Das 3-jährige F+E Verbundvorhaben NWE5 liefert Ergebnisse, die eine zuverlässige Grundlage bilden, um den Flächenumfang nutzungsfreier Wälder bundesweit zu analysieren und die Erreichung der Ziele der Biodiversitätsstrategie zu dokumentieren.

Auf  der Veranstaltung am 14. Oktober 2013 in Berlin standen folgende Fragen im Vordergrund:

  •  Was sind Flächen mit natürlicher Waldentwicklung?
  •  Wie groß ist der Flächenumfang und der Anteil der Wälder mit natürlicher Waldentwicklung an der bundesweiten Gesamtwaldfläche?
  •  Wie ist der aktuelle Stand der Wälder mit natürlicher Waldentwicklung aus Sicht des Naturschutzes und der Forstwirtschaft zu bewerten?

 

Die rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Forst, amtlicher und ehrenamtlicher Naturschutz, Waldbesitz, Holzindustrie, Politik und Wissenschaft erfuhren, dass es derzeit in Deutschland 1,9 Prozent der Waldfläche als dauerhaft gesicherten Wald mit natürlicher Waldentwicklung gibt. Dieser Anteil steigt bis zum Jahr 2020 voraussichtlich auf 2,3 und danach auf ca. 3 Prozent.

In den Vorträgen und  einer ausgesprochen sachlichen und konstruktiven Podiums- und Plenumsdiskkussion wurden konkrete Vorschläge für weitere Schritte zur Erreichung des 5 % Ziels genannt. Insbesondere die Einbeziehung von bisher noch nicht formal gesicherten aber bereits heute schon faktisch nicht genutzten Waldflächen (z. B. in Steillagen) stieß bei den Teilnehmern auf eine breite Zustimmung.

Die Veranstaltung und die Ergebnisse des Projekts lieferten somit einen wertvollen Beitrag zur Versachlichung der oftmals kontroversen Diskussion um den Nutzungsverzicht im Wald, und sie tragen dazu bei, die weiteren notwendigen Schritte auf solider Grundlage zu planen.

Veranstaltungsflyer

Pressemitteilung

Nachfolgend finden Sie die Präsentationen sowie die Kurzfassungen der Vorträge:

H. Spellmann: Einführung in das Verbundprojekt NWE5 [<1 MB]
F. Engel: Bilanz der bundesweiten Flächen mit natürlicher Waldentwicklung [1,5 MB]
K.-R. Volz: Nutzungsfreie Wälder als Element einer nachhaltigen multifunktionalen Forstwirtschaft [<1 MB]
J. Schultze, A. Reif, S. Gärtner, P. Meyer, J. Bauhus: Naturschutzfachliche Bewertung der Flächen mit natürlicher Waldentwicklung [1,7 MB]
S. Wildmann: Ökonomische Bewertung der bestehenden Flächen mit natürlicher Waldentwicklung [<1 MB]
P. Meyer: Synthese und Ausblick [2,1 MB]

Kurzfassungen aller Vorträge vom 14.10.2013 [<1 MB]


 

Tagung: 25 Jahre Naturwaldreservate in Hessen
               am 5. und 6. September 2013 in Hofgeismar

Nach einem Vierteljahrhundert intensiver Untersuchungen gibt die Tagung 25 Jahre Naturwaldreservate in Hessen Einblicke in die natürliche Walddynamik hessischer Wälder und nimmt eine Standortbestimmung der Naturwaldreservateforschung vor.

Im Vordergrund der Veranstaltung stehen die Fragen:

  • Bestätigen die Forschungsergebnisse gängige waldökologische Lehrmeinungen und die Grundsätze der Forst- und Naturschutzpraxis?
  • Welche neuen Erkenntnisse werden gewonnen, die für Waldbewirtschaftung und Waldnaturschutz von Bedeutung sind?
  • Welche Erfahrungen werden mit der Integration von Naturwaldreservaten in den Forstbetrieb gemacht?

Die Tagung richtet sich an alle, die in der Forst- und Naturschutzpraxis sowie in der anwendungsorientierten waldökologischen Forschung tätig sind. Veranstalter sind das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie und Verbraucherschutz, der Landesbetrieb Hessen-Forst sowie die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt.

Download:   Einladungsflyer mit Tagungsprogramm      Anmeldungsformular


Waldbaulehrgang in Niedersachsen

Am 25. und 26. Juni 2013 fand im niedersächsischen Forstamt Harsefeld ein Waldbaulehrgang der NW-FVA mit dem Titel "Waldentwicklung zwischen Wesermünder Geest und Elbmarschen" statt. Die Exkursionen führten in die Revierförstereien Hinzel und Hallah. Nachfolgend finden Sie die Vorträge:

 

C. Fischer u. Prof. Dr. H. Spellmann: Weichlaubholz – Ungenutztes Rohstoffpotenzial? [3,7 MB]
R.-V- Nagel: Abnutzung von Fichtenaltbeständen [1,9 MB]
R. Petersen: Einbringung von Douglasie [2,5 MB]
R. Petersen: Wieviel Birke verträgt die Eiche? [3,8 MB]
Dr. H. Rumpf: Verjüngung und Jugendwachstum der Roteiche [1,3 MB]
Dr. H. Rumpf: Entwicklung von Buchen- und Eichengroßpflanzen [1,6 MB]
Prof. Dr. H. Spellmann: 300 Jahre Nachhaltigkeit - Jede Zeit will ihre Antworten [7 MB]
Prof. Dr. H. Spellmann: Schutz durch Nutzung - ein Mythos? [5,2]


Waldbaulehrgang in Sachsen-Anhalt zu Weichlaubhölzern

In Tangerhütte fand am 10. und 11. April ein Waldbaulehrgang der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Zusammenarbeit mit dem Forstbetrieb Altmark statt. Thema war die Bewirtschaftung von Weichlaubhölzern, der Schwerpunkt lag dabei auf der Baumart Roterle. Am Vormittag wurden im Kulturhaus der Stadt Vorträge über die waldbauliche Behandlung der Weichlaubhölzer gehalten, während am Nachmittag an zahlreichen Waldbildern deren praktische Umsetzung auch in Hinblick auf Naturschutzfragen diskutiert wurde. Insgesamt nahmen über 100 Försterinnen und Förster aller Waldbesitzarten und zuständiger Ämter an der Veranstaltung teil. Die gehaltenen Vorträge finden Sie im Nachfolgenden:

A. Noltensmeier: Entscheidungshilfen zur Bewirtschaftung der Roterle [2,3 MB]
R. Petersen: Wieviel Birke verträgt die Eiche? [4,5 MB]
Prof. Dr. H. Spellmann: Weichlaubholz - Ungenutztes Rohstoffpotenzial? [3,8 MB]


Harzwald im KlimaWANDEL

Auf der am 5. April 2013 in Wernigerode / Harz stattfindenden Konferenz des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalts (LMU) werden u. a. Ergebnisse der von der NW-FVA bearbeiteten und vom LMU finanzierten "Pilotstudie zu den lokalen Auswirkungen des Klimawandels auf die Forstwirtschaft in ausgewählten Regionen Sachsen-Anhalts" vorgestellt.
Vorträge der NW-FVA: Entscheidungshilfen zur Anpassung der Forstwirtschaft an die Herausforderungen des Klimawandels im sachsen-anhaltischen Oberharz (Dr. Matthias Schmidt), Gefährdung der Fichte durch den Buchdrucker im sachsen-anhaltischen Oberharz – Konsequenzen vor dem Hintergrund des Klimawandels (Dr. Pavel Plašil).
Einladung, Programm und Anmeldung