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Herkunftsempfehlungen jetzt online

Wenn Sie wissen möchten, welche Baum-Herkünfte für Ihren Wald in Hessen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Schleswig-Holstein empfohlen werden, klicken Sie auf www.nw-fva.de/HKE/

Für Hessen sind die 2011 von der Abteilung Waldgenressourcen der NW-FVA überarbeiteten Herkunftsempfehlungen über die o. g. Seite nicht nur digital sondern zusätzlich GIS-gestützt zugänglich. So können die Empfehlungen entweder nach Eingabe einer Baumart und des jeweiligen Herkunftsgebietes  direkt aufgerufen werden oder, wenn das Herkunftsgebiet nicht bekannt ist, kann man über eine Karte mit Zoom-Funktion den geplanten Pflanzort suchen und sich das zugehörige Herkunftsgebiet anzeigen lassen. Der Anwender erhält neben dem Herkunftsgebiet eine Rangfolge-Liste des für dieses Gebiet am besten geeigneten Saat- oder Pflanzgutes.

(Siehe auch Publikation: Rau, H. M.; Grotehusmann, H.; Hansen, J. H. (2012): Herkunftsempfehlungen für Hessen jetzt GIS-gestützt und digital. AFZ/Der Wald, 67. Jg., 16, 8-9)


Schleswig-Holstein: Waldzustandsbericht veröffentlicht

Die mittlere Kronenverlichtung der Waldbäume in Schleswig-Holstein hat sich mit 16 % im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um 4 %-Punkte verbessert. Bei Buche, Fichte, Kiefer und bei den anderen Nadelbäumen sind die Verlichtungswerte zurückgegangen, bei der Eiche und den anderen Laubbäumen gab es kaum Veränderungen.

Die Kohlenstoffvorräte im Waldboden wurden anhand des Stichprobenrasters der Bodenzustandserhebung (BZE II) quantifiziert. Im Mittel sind in Schleswig-Holstein (ohne Moorstandorte) im Auflagehumus 35 Tonnen und im Mineralboden bis 90 cm Bodentiefe 130 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar gespeichert.

Download: Waldzustandsbericht Schleswig-Holstein 2012 [PDF; 7,4 MB]


Niedersachsen: Waldzustandsbericht 2012 veröffentlicht

Die mittlere Kronenverlichtung der Waldbäume in Niedersachsen liegt seit 1997 zwischen 13 % und 17 %. Der diesjährige Wert beträgt 16 %. Die ältere Kiefer hat im Beobachtungszeitraum ein relativ geringes Kronenverlichtungsniveau beibehalten. Auch 2012 setzt sich diese Tendenz fort, die mittlere Kronenverlichtung liegt bei 15 %. Der Kronenzustand der älteren Kiefer ist weiterhin markant besser als der der älteren Fichte (30 % mittlere Kronenverlichtung), Buche (28 % mittlere Kronenverlichtung) und Eiche (34 % mittlere Kronenverlichtung).

Die Ergebnisse der Bodenzustandserhebung (BZE) zeigen für gekalkte Standorte eine Verbesserung des Bodenzustandes. Auf ungekalkten ärmeren Standorten, vor allem bei der Substratgruppe der unverlehmten Sande, haben sich die bodenchemischen Verhältnisse hingegen weiter verschlechtert, hier sollten Kalkungsmaßnahmen erste Priorität haben.

Download: Waldzustandsbericht Niedersachsen 2012 [PDF; 7,2 MB]


Sachsen-Anhalt: Waldzustandsbericht 2012 veröffentlicht

Der insgesamt weitgehend stabile Kronenzustand der Waldbäume (16 % mittlere Kronenverlichtung) in Sachsen-Anhalt ist stark durch die Kiefer beeinflusst, die als häufigste Baumart seit Jahren relativ niedrige Kronenverlichtungen aufweist. Für Fichte, Buche und Eiche liegen deutlich höhere Kronenverlichtungen vor.

Die Ergebnisse der zweiten Bodenzustandserhebung (BZE) zeigen, dass sich die Böden in Sachsen-Anhalt seit der ersten Erhebung (1992) in Bodentiefen unter 30 cm weiter verschlechtert haben. Insbesondere für Waldböden aus unverlehmten Sanden, die in Sachsen-Anhalt weit verbreitet vorkommen, wurden kritische bodenchemische Verhältnisse festgestellt

Download: Waldzustandsbericht Sachsen-Anhalt 2012 [PDF; 5,8 MB]


Hessen: Waldzustandsbericht 2012 veröffentlicht

Die mittlere Kronenverlichtung der Waldbäume in Hessen beträgt in diesem Jahr 23 %. Der Kronenzustand der Buche, Fichte und Kiefer hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert, bei der Eiche wurde, mitbeeinflusst durch Insektenfraß, eine Erhöhung der Kronenverlichtung festgestellt.

Die Ergebnisse der zweiten Bodenzustandserhebung (BZE) zeigen, dass sich die Bodenschutzkalkung positiv auf den Bodenzustand der Wälder in Hessen ausgewirkt hat. Auf ungekalkten ärmeren Standorten haben sich die bodenchemischen Verhältnisse seit der ersten BZE in 1992 hingegen weiter verschlechtert.

Download: Waldzustandsbericht Hessen 2012  [PDF; 10,4 MB]


7. Waldschutz-Info 2012 - "Laufende Überwachung des Schwammspinners mit Pheromonfallen"

Die Überwachung des Schwammspinners wird aktuell nur in hessischen Forstämtern durchgeführt. Vorrangig soll dort die Überwachung in lichten Eichen-/Roteichenbeständen ab Stangenholzalter bzw. in deren Nachbarschaft erfolgen. Die beteiligten Forstämter erhalten die Fallen und Köder zentral über die NW-FVA. In Südhessen wurden dazu 140 Fallengruppen (je 3 Fallen) an die Forstämter geliefert; sowohl 2011 als auch 2012 erfolgte eine Rückmeldung der Fangergebnisse für rd. 50% dieser Fallen.
Download der Waldschutz-Info (PDF)


Dr. Karl Josef Meiwes von der NW-FVA erhält Ehrenpreis „Goldene Tanne“ der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

zusammen mit PD Dr. Klaus Hermann v. Wilpert, von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg. Mit der Verleihung des Preises, am 8. November 2012 in Berlin, wurde deren jahrzehntelange und an der Praxis orientierte Forschung im Bereich der Waldernährung gewürdigt.

Dr. Karl Josef Meiwes leitet an der NW-FVA das Sachgebiet Nährstoffmanagement und hat sich sowohl in Fachkreisen als auch in der Praxis einen Namen durch seine anwendungsbezogene Forschung u. a. im Bereich der standortangepassten Waldkalkung gemacht, die der Verbesserung des Zustandes der Waldböden und damit der Erhöhung der Stabilität der Wälder gegen Umwelteinflüsse dient. Einer seiner derzeitigen Arbeitsschwerpunkte ist die Identifizierung der Möglichkeiten und Grenzen einer ökologisch vertretbaren Energieholznutzung im Wald.


6. Waldschutz-Info 2012 - "Pilzliche Schäden an Bergahorn"

Seit 2009 werden in Nordwestdeutschland zuweilen Schäden an Stämmen und Ästen von Bergahorn beobachtet, die durch pilzliche Schaderreger (überwiegend  Fusarium-Arten) ausgelöst werden. Oft ist ein Zusammenhang zwischen dem Schadauftreten und dem Befall mit dem Ungleichen Holzbohrer (Anisandrus dispar) zu erkennen. Anisandrus dispar besiedelt bevorzugt Laubhölzer wie Ahorn, Eiche, Esche, Buche und Obstgehölze, insbesondere geschwächte oder gefällte Bäume. Der Käfer kann auch gesunde Pflanzen angreifen und bei starkem Befall zum Absterben führen. Neben den für die Ernährung notwendigen Ambrosiapilzen können mit A. dispar auch pathogene Pilze (z. B. Fusarium) assoziiert sein.
Download der Waldschutz-Info (PDF)


5. Waldschutz-Info 2012 - "Forstschädliche Mäuse"

Die Dichte oberirdisch fressender Kurzschwanzmäuse hat nach dem Rückgang im vergangenen Winter aktuell ein vergleichbar hohes Niveau wie 2010 erreicht. Probefänge der NW-FVA ergaben lokal maximale Indexwerte von 51,7 je 100 Fallennächte für Erdmaus und 45,8 je 100 FN für Rötelmaus. Die Überwachung mit Apfelsteckreisern ergaben nach einer Woche im Maximum Annahmeraten von 96%. Bei derartig hohen Mäusedichten sind die Kulturen hochgradig gefährdet und Gegenmaßnahmen zu erwägen.

Download der Waldschutz-Info (PDF)


4. Waldschutz-Info 2012 - "Kieferngroßschädlinge und Nonne"

Die Überwachung der Nonne und des Kiefernspinners mit Pheromonfallen ist beendet und die Fangergebnisse wurden ausgewertet. Während die Fangzahlen an einigen Fallenstandorten zurückgegangen sind, liegen aus anderen Bereichen erhöhte Werte vor. In gefährdeten Gebieten wird beim Kiefernspinner eine verdichtete Winterbodensuche bzw. eine Kontrolle durch Leimringe notwendig werden. Bei der Nonne sollten Puppen- und Eisuchen geplant werden.

Download der Waldschutz-Info (PDF)


3. Waldschutz-Info 2012 - "Aktuelle Informationen zum Eichensterben  und weiteres Vorgehen 2012/13"

Die Situation in der Eiche ist unverändert kritisch. Sofern ernsthafte Absichten zur Bekämpfung der Eichenfraßgesellschaft für das Frühjahr 2013 bestehen,  sind
sowohl die notwendigen Überwachungs- und Prognosemaßnahmen als auch der vorgegebene Zeitplan unbedingt einzuhalten. Für Rückfragen im Detail steht die Abt. Waldschutz jederzeit zur Verfügung.  

Download der Waldschutz-Info (PDF)


Züchtung und Ertragsleistung schnellwachsender Baumarten im Kurzumtrieb - Erkenntnisse aus drei Jahren FastWOOD, ProLoc und Weidenzüchtung

Unter diesem Titel ist der achte Band der „Beiträge aus der NW-FVA“ jetzt erschienen. Auf 430 Seiten sind Vorträge und Posterbeiträge des am 21. und 22. September 2011 in Hann. Münden stattgefundenen und gleichnamigen Symposiums der NW-FVA veröffentlicht. Während des Symposiums wurden die wichtigsten Ergebnisse der beiden Verbundvorhaben „Züchtung schnellwachsender Baumarten für die Produktion nachwachsender Rohstoffe im Kurzumtrieb (FastWOOD)“ und „Erfassung von Klon-Standort-Wechselwirkungen bei Pappel und Weide auf landwirtschaftlichen Standorten in kurzen Umtriebszeiten (ProLoc)“ sowie des Einzelprojektes „Neuzüchtung und Erprobung bisher nicht registrierter Weidenklone und -sorten“ präsentiert. Insbesondere die Forschungsbereiche Ertrag und Leistung, Züchtung und Resistenz sowie Genetik und Ökologie werden näher ausgeführt.

Der Band Züchtung und Ertragsleistung schnellwachsender Baumarten im Kurzumtrieb kann hier als PDF-Datei (ca. 9 MB) heruntergeladen werden oder als gedrucktes Buch im Buchhandel bzw. über den Onlineshop des Universitätsverlages Göttingen bestellt werden (430 S.€; ISBN 978-3-86395-070-5). 


Hessisches Naturwaldforum Buche

Das vierte Hessische Naturwaldforum findet am 5. und 6. September 2012 in Bad Wildungen statt und widmet sich dem Thema „Mischbaumarten in Buchenwäldern“. Die Themen der Vorträge und der Exkursion (u. a. Baumartenkonkurrenz, Einfluss natürlicher Standortfaktoren, Schalenwild, Auswirkungen der Baumartenzusammensetzung auf die Artenvielfalt) sind für den Waldbau wie auch für den Waldnaturschutz von großer Relevanz. Die 2004 ins Leben gerufene Tagungsreihe präsentiert überregional und im Kontext des Nationalparks Kellerwald-Edersee gewonnene grundlagen- und anwendungsorientierte Forschungsergebnisse. Seit 2012 ist die NW-FVA für die inhaltliche Ausgestaltung der Tagung verantwortlich.

Programm                    Anmeldung


Projekt „Nachhaltiges Landmanagement“ auf der Woche der Umwelt

Die NW-FVA präsentierte am 5. und 6. Juni 2012 das interdisziplinäre Projekt „Nachhaltiges Landmanagement im Norddeutschen Tiefland (NaLaMa-nT)“ einem breiten Fachpublikum im Schlosspark Bellevue in Berlin, dem Amtsitz von Bundespräsident Joachim Gauck.

Das vom BMBF geförtderte Verbundprojekt NaLaMa-nT wurde neben weiteren 200 Projekten von einer unabhängigen Jury nach den Kriterien Qualität, Innovation und Modellhaftigkeit für die „Leistungsschau zukunftsweisender Umwelt- und Naturschutzprojekte“ ausgewählt. Die rund 15.000 Besucher der Woche der Umwelt übertrafen die Erwartungen der Veranstalter und Aussteller.  

Pressemitteilung
Homepage des Projektes NaLaMa-nT: www.nalama-nt.de


Dr. Peter Meyer erhält CULTURA-Preis

als Anerkennung für innovative und beispielhafte Leistungen im Waldnaturschutz und der Naturwaldforschung. Am 4. Juni 2012 wurde der CULTURA-Preis (Europäischer Preis für zukunfts­gerechte Landnutzung) der Alfred-Töpfer-Stiftung F.V.S. an Dr. Peter Meyer, Leiter des Sachgebietes Waldnaturschutz und Naturwaldforschung der NW-FVA, in Freiburg überreicht.

Pressemitteilung


Das digitale Luftbild - Ein Praxisleitfaden für Anwender im Forst- und Umweltbereich.

In den letzten Jahren fand in Mitteleuropa eine vollständige Umstellung von analogen auf digitale Luftbildbefliegungen statt. Dies hat zu starken Veränderungen bei der Planung und Durchführung von Befliegungen geführt.

Die Arbeitsgruppe Forstlicher Luftbildinterpreten hat in dem neu erschienenen Band 7 der Reihe „Beiträge aus der NW-FVA“ nun einen Praxisleitfaden für Anwender im Forst- und Umweltbereich herausgegeben. Dieser gibt einen Überblick über die digitale Aufnahmetechnik, die Planung und Durchführung digitaler Luftbildbefliegungen, die Luftbildorientierung, die Orthophotoberechnung, die Auswertung digitaler Luftbilder sowie über das Datenmanagement. Ergänzend wird auf die Digitalisierung analoger Luftbilder als Vorstufe für die digitale Bildauswertung eingegangen.
Der Band: Das digitale Luftbild kann hier als PDF-Datei (ca. 2,7 MB) heruntergeladen oder als gedrucktes Buch im Buchhandel bzw. über den Onlineshop des Universitätsverlages Göttingen bestellt werden (84 S.€; ISBN 978-3-86395-055-2).


2. Waldschutz-Info 2012 - "Käfer & Pflanzenschutzgesetz"

Die überwiegend geringen Probleme mit rindenbrütenden Borkenkäfern an Fichte im letzten Jahr, dürfen nicht dazu führen, sorglos zu werden. Die Beobachtung gefährdeter Bereiche muss auch in Zukunft durchgeführt werden. Auch beim Großen Braunen Rüsselkäfer sollten Kulturflächen kontrolliert werden. 2012 steht im Raum Hanau-Wolfgang der nächste Hauptflug des Waldmaikäfers an. Am 14.02.2012 ist das neue „Gesetz zum Schutz der Kulturpflanzen (Pflanzenschutzgesetz,  PflSchG)“ in Kraft getreten, welches einige Neuerungen mit sich bringt.

Download der Waldschutz-Info (PDF)


Hessische Naturwaldreservate-Portraits erschienen

Forschungsergebnisse aus dem hessischen Naturwaldreservate-Programm werden seit 2007 in der Reihe „Hessische Naturwaldreservate im Portrait“ zusammengefasst. Mit den Portraits der Naturwaldreservate „Karlswörth“ und „Schönbuche“ erschienen jetzt zwei weitere Hefte der attraktiv aufgemachten Reihe. Alle bisher gedruckten Portraits können als PDF heruntergeladen oder unter naturwald@nw-fva.de kostenlos bestellt werden.

Download: Hessische Naturwaldreservate im Portrait


Informationsveranstaltung des Projektes „Natürliche Waldentwicklung als Ziel der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NWE5)“

Rund 50 geladene Vetreter des öffentlichen und privaten Waldbesitzes sowie Interessenvertreter aus den Bereichen Forstwirtschaft, Holzwirtschaft, Energiewirtschaft, Naturschutz und Jagd nahmen an der Informationsveranstaltung am 24. Januar 2012 an der NW-FVA in Göttingen teil. Ziel der Veranstaltung war es, die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten rund um das Thema „Natürliche Waldentwicklung“ weiter zu intensivieren. Hierzu wurde das Projekt NWE5 vorgestellt und über den aktuellen Arbeitsstand sowie die weitere Vorgehensweise informiert.

Pressemitteilung                   Zu den Vorträgen und weitere Informationen


1. Waldschutz-Info 2012 - „Witterung 2011“

In der Gesamtbetrachtung war das Wetter im Jahr 2011 in ganz Deutschland zu warm, nur der Juli war vielerorts zu kühl. Zudem war das Jahr überwiegend zu trocken und die Sonnenscheindauer lag fast überall über dem Durchschnitt. Auffällig waren 2011 die „sprunghaften“ und teilweise extremen Witterungsausschläge, wie z.B. das viel zu warme Frühjahr, die teilweise erheblichen Spätfröste Anfang Mai, der Dürre-Rekord im November, aber auch der sehr milde Dezember.

Download der Waldschutz-Info (PDF)