Intensives Umweltmonitoring
Mitarbeiter/innen
Arbeitsschwerpunkte
Wald- und Bodenzustand
Nährstoffmanagement
Umweltanalytik
 

Sachgebiet: Intensives Umweltmonitoring

Arbeitsschwerpunkt: Erhebungsbereiche des Intensiven Monitorings

 

Das Untersuchungs­programm auf Intensiv­monitoring­flächen beinhaltet:

Die Erfassung des Kronen­zustandes als ein Kenn­zeichen für die Vita­lität von Wald­bäumen. Zu­sätzlich werden auf den Intensiv­moni­toring­flä­chen phäno­logische Auf­nahmen durch­geführt und der Be­laubungs­zustand (Blatt­flächenindex LAI) erhoben.

Unter­suchungen zum Durch­messer- und Höhen­zuwachs sowie zur Bestan­des­struktur geben Aus­kunft über das Baum­wachstum und die Koh­len­stoff­spei­cherung in der Bio­masse.

Atmo­sphä­rische Ein­träge von Nähr- und Schad­stoffen in das Wald­öko­system werden durch die chemi­sche Analyse der Depo­sition erfasst.

Die Erhebung von Boden­kenn­größen liefert In­for­mationen über Ver­än­derun­gen des chemischen Zustan­des von Wald­böden in der Boden­fest­phase. Er­fasst werden die wich­tigsten Nähr­stoffe und Schad­stoffe sowie der Säure-/Basen­zustand des Bodens. Die zu­sätz­liche Unter­suchung des Sicker­wassers gibt Aus­kunft über die che­mische Zusammen­setzung der Boden­lösung und damit über die direkt für Wur­zeln zugäng­lichen Nähr- und Schad­stoffe sowie über Stoff­aus­träge aus den Wald­öko­systemen.

Die Boden­vegetation wird hin­sichtlich Ver­än­derun­gen in der Arten­zusam­men­set­zung und der Häufig­keit des Auf­tretens sowie ihrer stoff­lichen Zusam­men­set­zung unter­sucht.

Stoff­gehalte in Blät­tern und Nadeln werden sowohl über die Nadel­/Blatt-­Analyse an frischen Proben, als auch durch die Analyse des Streu­falls erhoben. Damit werden Infor­mationen über den Ernäh­rungs­zustand der Wald­bäume und interne Stoff­kreis­läufe geliefert.

Auf ausge­wählten Inten­siv­monitoring­flächen ist auch die Mes­sung der Gas­konzen­trationen von Ozon, Schwefel­dioxid, Stick­oxiden und Am­moniak in der Luft Bestand­teil des forst­lichen Umwelt­monitorings.

Die Erfassung mete­orolo­gischer Größen erlaubt die Kenn­zeichnung der Witterungs­verläufe sowie des Energie­haus­halts von Wald­bestän­den. Ferner werden durch die Messung der Boden­feuchte in Wald­böden Troc­ken­stress­perioden iden­tifiziert und Sicker­wasser­flüsse quan­tifi­ziert.