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Sachsen-Anhalt: Waldzustandsbericht 2011 veröffentlicht

Die mittlere Kronenverlichtung der Waldbäume in Sachsen-Anhalt liegt seit einigen Jahren stabil zwischen 14 % und 17 % (2011: 15 %). Als häufigste Baumart in Sachsen-Anhalt prägt die Kiefer die Ergebnisse der Waldzustandserhebung besonders stark. Mit einer mittleren Kronenverlichtung von 13 % ist der Kronenzustand der älteren Kiefer markant besser als der der älteren Fichte (29 %), Eiche (35 %) und Buche (37 %). Weitere Themen im Waldzustandsbericht sind u. a.: Stoffeinträge, Waldernährung, Fruchtbildung der Buche.

Download: Waldzustandsbericht 2011 Sachsen-Anhalt [PDF; 8,7 MB]


Schleswig-Holstein: Waldzustandsbericht 2011 veröffentlicht

Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2011 weisen als Gesamtergebnis aller Baumarten und Baumalter eine mittlere Kronenverlichtung von 20 % aus. Die höchsten Kronenverlichtungswerte zeigen die älteren Buchen und Fichten (33 % mittlere Kronenverlichtung), gefolgt von den älteren Eichen (25 % mittlere Kronenverlichtung) und Kiefern (19 % mittlere Kronenverlichtung). Bei der Buche hat die diesjährige besonders intensive Fruchtbildung zu einem Anstieg der Verlichtungswerte beigetragen.
Weitere Themen im Waldzustandsbericht sind u. a.: Witterung und Klima, Stoffeinträge.

Download: Waldzustandsbericht 2011 Schleswig-Holstein [PDF; 6,8 MB] 


Hessen: Waldzustandsbericht 2011 veröffentlicht

Der Kronenzustand im hessischen Wald hat sich 2011 mit einer mittleren Kronenverlichtung von 26 % im Vergleich zum Vorjahr um 4 %-Punkte verschlechtert. Stark beeinflusst ist dieses Gesamtergebnis durch den deutlich ungünstigeren Kronenzustand der älteren Buche, die in diesem Jahr besonders fruktifiziert hat.


Weitere Themen im Waldzustandsbericht sind u.a.: Speicherung von Kohlenstoff im Waldboden, Stoffbilanzen, Nährstoffgehalte in Nadeln und Blättern.

Download: Waldzustandsbericht 2011 Hessen [PDF; 10 MB]


Tagungsband 2011 der Sektion Ertragskunde erschienen

Vom 6. bis 8. Juni 2011 fand in Cottbus die Tagung der Sektion Ertragskunde im Deutschen Verband Forstlicher Forschungsanstalten statt. In 22 Fachvorträgen diskutierten knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktuelle waldwachstumskundliche Fragestellungen. Der Tagungsband 2011 mit einem Umfang von 212 Seiten ist jetzt erschienen und auch im Internet verfügbar.

 


Waldzustandsbericht 2011 für Niedersachsen veröffentlicht

Keinen Grund zur Entwarnung gibt der diesjährige Waldzustandsbericht: Die mittlere Kronenverlichtung der Waldbäume Niedersachsens beträgt in diesem Jahr 17 % und liegt damit über den in den letzten 14 Jahren ermittelten Werten, die zwischen 13 % und 16 % schwankten. Bei der älteren Buche wird 2011 mit einer Kronenverlichtung von 33 % der bislang höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen ermittelt. Der Bericht informiert nicht nur über die aktuellen Daten zur Waldzustandserhebung , sondern auch zur Waldschutzsituation und zu Stoffeinträgen. Weitere Themen sind die Speicherung von Kohlenstoff im Wald, Stoffbilanzen, Nährstoffgehalte in Nadeln und Blättern sowie die Fruchtbildung der Buche.

Download: Waldzustandsbericht 2011 Niedersachsen [PDF; 7,1 MB]


Fünf Jahre NW-FVA, der Beitritt Schleswig-Holsteins und ein zusätzliches Dienstgebäude

waren die drei Anlässe des Festaktes am 28. September 2011 an der NW-FVA in Göttingen. Als Fazit der Grußworte der Minister/in und Staatssekretär/in der vier Länder Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein hat sich die NW-FVA als Mehrländer-Dienststelle bewährt.

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung


Symposium: Züchtung und Ertragsleistung schnellwachsender Baumarten im Kurzumtrieb - Erkenntnisse aus drei Jahren FastWOOD, ProLoc und Weidenzüchtung

Am 21. und 22. September 2011 fand in Hann. Münden (Hessen) ein Symposium der NW-FVA in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo) e. V. statt. Den 130 Teilnehmern wurden aktuelle Forschungsergebnisse von drei Projekten zur Kurzumtriebswirtschaft vorgestellt. Eine Exkursion führte u. a. zur ältesten Kurzumtriebsversuchsfläche in Deutschland.

Zum Programm             Zum Download der Vorträge

Tagungband erschienen:
Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (Hrsg.) 2012: Züchtung und Ertragsleistung schnellwachsender Baumarten im Kurzumtrieb. Erkenntnisse aus drei Jahren FastWOOD, ProLoc und Weidenzüchtung. Beiträge aus der NW-FVA, Band 8, 430 S. [9 MB]


7. Waldschutzinfo 2011 - Hinweise zum Eichensterben

Aktuell werden nicht nur schlechte Vitalitätszustände, sondern verstärkt auftretende Absterbeerscheinungen mit Schwerpunkt in Eichen-Althölzern beobachtet, teilweise auch in Stangenhölzern. Bereits in früheren Jahrzehnten hat es solche Wellen des Eichensterbens gegeben. Wiederholter Kahlfraß in Kombination mit Witterungsextremen (z. B. Winterfröste, Trockenheit) und Mehltau sind Schaden auslösende Faktoren. In den letzten Jahren fehlen außerdem belastungsfreie Erholungsphasen für die Bäume. Starker Fraß und nachfolgender Befall durch Mehltau führen zu stark verminderter Einlagerung von Reservestoffen. Vielerorts sind die Eichen aktuell in ihrer Vitalität bereits stark eingeschränkt, so dass jede zusätzliche Belastungen wahrscheinlich zu weiteren merklichen Ausfällen führt.

Download der Waldschutzinfo (PDF)


IdeenExpo 2011

Die NW-FVA präsentiert vom 27. August bis zum 4. September 2011 auf der IdeenExpo in Hannover eine Dauerbeobachtungsfläche des forstlichen Umweltmonitorings im Kleinformat.

Die Besucher können dort erfahren mit welchen wissenschaftlichen Methoden die Veränderungen von Umweltbedingungen erfasst werden, und welche Bedeutung diese Erkenntnisse für den Erhalt von stabilen Waldökosystemen haben. Vorgestellt werden eine Klimastation, ein Kippschalenmesser zur Erfassung des am Baumstamm herunter laufenden Niederschlags, Streu- und Niederschlagssammler sowie ein Modell zur Erfassung der Bodenfeuchte.


6. Waldschutzinfo 2011 - Blatt- und nadelfressende Insekten

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist in Hessen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen weiter auf dem Vormarsch. In allen drei Ländern sind die Populationen lokal nicht mehr nur Gesundheitsschädlinge, sondern so weit angewachsen, dass sie Kahlfraß in Eichenbeständen aller Altersklassen verursachen. Auch in diesem Jahr tritt die Eichenfraßgesellschaft, vor allem Großer (Erannis defoliaria) und Kleiner Frostspanner (Operophthera brumata), Wickler- (Tortrix viridana, Archips ssp.) und Eulenarten (Orthosia ssp. u.a.), durch lokal starken Fraß wieder in Erscheinung. Außerdem werden Nonne, verschiedene Blattwespenarten sowie die Foreule lokal wieder auffällig.               Download der Waldschutzinfo (PDF)


Waldschutzinfos 03/2011 bis 05/2011

Die Abteilung Waldschutz hat 3 neue Waldschutzinfos herausgegeben:

Das warme trockene Frühjahr hat die Entwicklung zahlreicher Käferarten beschleunigt. Beim Buchdrucker ist ab der 26. Kalenderwoche verstärkt mit dem Schwärmflug der Jungkäfer und folglich auch mit frischem Stehendbefall zu rechnen. Beim Eschentriebsterben sind 2011 bereits zahlreiche neue Befallsmeldungen eingegangen, so dass hier der aktuelle Kenntnisstand vermittelt werden soll.


Stellungnahme der NW-FVA zur Greenpeace-Studie „Deutschlands internationale Verantwortung: Rotbuchenwälder im Verbund schützen“

Mit der Veröffentlichung dieser Studie im April 2011 hat eine heftige Naturschutzdebatte ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Nach Ansicht der NW-FVA greift das Gutachten einer abgewogenen und ökologisch fundierten Lösung vor. Es bietet keinen Ziel führenden Lösungsweg an, sondern trägt eher zur Verhärtung der bereits bestehenden Konflikte um nutzungsfreie Wälder bei.

Lesen Sie hier die ausführliche Stellungnahme der NW-FVA


Kohlenstoffstudie Forst und Holz Niedersachsen

Die Speicherung von Kohlenstoff in Wäldern ist klimapolitisch ein hochaktuelles Thema. Am 16. Mai 2011 wurde die "Kohlenstoffstudie Forst und Holz Niedersachsen" der NW-FVA durch den Landwirtschaftsminister Gert Lindemann vorgestellt. In der Studie werden auf der Basis von Inventurdaten und Szenarienrechnungen die Mengen an Kohlenstoff hergeleitet, die heute bzw. künftig in den niedersächsischen Wäldern und in dem aus niedersächsischen Holz hergestellten Produkten gespeichert werden.

Die "Kohlenstoffstudie Forst und Holz Niedersachsen" kann hier als PDF-Datei [2,0 MB] heruntergeladen oder als gedrucktes Buch im Buchhandel bzw. über den Onlineshop des Universitätsverlages Göttingen bestellt werden (92 S.€; ISBN:978-3-86395-014-9).


Symposium: Klimaschutz durch Bewirtschaftung des Waldes in Hessen

Die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt und Hessen-Forst haben auf dem Hessentag in Oberursel am 16. Juni 2011 ein Symposium veranstaltet. Es wurden klimaschützende Funktionen des hessischen Waldes erläutert, Kohlenstoffvorräte in Bestand und Boden benannt, Rahmenbedingungen und Risiken für die Waldentwicklung diskutiert und Möglichkeiten der Waldbewirtschaftung aufgezeigt, die die CO2-Speicherung in Wald und Holz unterstützen.

Zum Programm                            Zur Anmeldung      


Naturwälder öffnen für einen Tag ihre Pforten

Am 15. Mai 2011 werden niedersachsenweit 20 Naturwälder für eine begrenzte Besucherzahl geöffnet. Begleitet von Mitarbeitern der Niedersächsischen Landesforsten und der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt können die Exkursionsteilnehmer verschiedene "Urwälder von morgen" erleben. Hier ruhen schon vier Jahrzehnte lang Axt und Säge, werden weder Bäume gefällt noch gepflanzt. Naturwälder dienen dem Naturschutz und der Waldforschung, ihre Untersuchung liefert wichtige Erkenntnisse, um den Wald nachhaltig und naturnah zu bewirtschaften.

Weitere Informationen: Niedersächsische Landesforsten


2. Waldschutzinfo 2011 -  „Blatt- und Nadelfressende Insekten“  

Für verschiedene Schmetterlingsarten wird in diesem Jahr mit Problemen gerechnet. Während der Eichnprozessionsspinner auf beiden Seiten der nördlichen Grenze von Sachsen-Anhalt und Niedersachsen sowie Teilen des südlichen Hessens wie auch im letzten Jahr in gesundheitsgefährdenden und teilweise sogar bestandesbedrohenden Dichten vorkommt, werden in diesem Jahr auch zusätzlich Bestände, die von der "normalen" Eichenfraßgesellschaft bedroht werden, in die Bekämpfung genommen werden müssen. Bei den Kieferngroßschädlingen gibt vor allem die Forleule im Raum Solpke - Berge (Sachsen-Anhalt) erhöhten Anlass zur Besorgnis.

[Download der Waldschutzinfo (PDF)]


Maikäfer-Symposium: Aktuelle Situation, Bekämpfungs­möglichkeiten und Perspek­tiven im Umgang mit Feld- und Waldmaikäfern

Die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pflanzenschutz in Gartenbau und Forst des Julius-Kühn-Institutes (Braun­schweig) vom 12. -  14. April 2011 in Pfungstadt/Hessen ein Maikäfer-Symposium veranstaltet. Auf dieser Fachtagung wurden der aktuelle Stand, die Perspektiven sowie praxisrelevante Fragen im Maikäfer-Management von Wissenschaftlern und Verantwortlichen aus Forstwirtschaft, Baumschulen, Garten- und Weinbau herausgestellt und diskutiert.

Rückblick auf das Symposium                                                       Zum Programm


 

1. Waldschutzinfo 2011 -  „Witterung Jan. bis Dez. 2010“

Die Witterung des vergangenen Jahres wird kurz aus Sicht des Waldschutzes beleuchtet. Die Besonderheiten der Witterung werden dargestellt und ihr Einfluss auf die Waldschutzlage und die beobachteten Schadensfälle dargestellt. Des Weiteren wird der Witterungsverlauf als Abweichung vom langjährigen Mittel für ausgesuchte Orte im Betreuungsgebiet der NW-FVA dargestellt.

[Download der Waldschutzinfo (PDF)]


 

Forstwirtschaft im Spannungsfeld vielfältiger Ansprüche

Vor dem Hintergrund der sich ändernden ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wird die Forstwirtschaft zunehmend mit oft sehr divergierenden Ansprüchen verschiedener Nutzergruppen konfrontiert. Das am 10. März 2011 von der NW-FVA ausgerichtete Symposium hat dieses Spannungsfeld aufgezeigt und  den Dialog zwischen den Interessengruppen in Gang gesetzt.

Zum Programm     Zur Pressemitteilung    Zu den Vorträgen


Abschlußworkshop DBU Projekt WaldPlaner4All

Am 20. Januar wurden beim Abschlußworkshop des von der Deutschen Bundesumweltstiftung geförderten Projektes WaldPlaner4All die beiden Softwarelösungen WaldPlaner 2.0 und WebBetriebsPlaner vorgestellt. Darüber hinaus wurden vor ca. 50 Workshopteilnehmern zwei Erfahrungsberichte zu der Software sowie neue Ansätze zur klimasensitiven Wachstumsmodellierung und der Einschätzung von Risiken präsentiert. Die beiden Programme WaldPlaner und WebBetriebsPlaner stehen ab sofort zum Ausprobieren über die Softwareseite der NW-FVA  zur Verfügung.


Fichtenherkunftsversuch von 1962 und IUFRO-Fichten­herkunftsversuch von 1972. Ergebnisse von mehr als 30-jähriger Beobachtung in Deutschland.

Unter diesem Titel ist der fünfte Band in der Reihe „Beiträge aus der NW-FVA“ jetzt erschienen. Neben der Entwicklung der Pflanzenanzahl, der Schäden und der Stammform wurden die Wachstums- und Vorratsentwicklung verschiedener Fichtenherkünfte besonders intensiv untersucht und kritisch gewertet. Der Band richtet sich im Wesentlichen an Wissenschaftler und am Rande auch an Praktiker, die sich intensiv mit Herkunftsfragen zur Fichte beschäftigen. Der 467 Seiten starke Band ist gebunden über den Buchhandel und den Onlineshop des Universitätsverlages Göttingen zu beziehen (467 S.€; ISBN: 978-3-941875-76-0). [Download hier: pdf; 8,4 MB]