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Übersicht Eschentriebsterben

10. Waldschutz-Info 2009

Zum Jahresende gibt die Abteilung Waldschutz einen kleinen Überblick zur aktuellen Waldschutzsituation heraus. Der momentane Stand im Bereich der Borkenkäfer, Kieferngroßschädlinge und Nonne sowie Eichenfraßgesellschaft wird kurz dargestellt. Gegen den Großen Braunen Rüsselkäfer ist ein neues Insektizid zugelassen worden. Zusätzlich wird auf die aktuellen Gefahren durch Kurzschwanzmäuse hingewiesen und für das Diplodia-Triebsterben der Kiefer und das Eschentriebsterben werden Nachweise in den Bundesländern Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig Holstein auf Übersichtskarten dargestellt.

[Download der Waldschutz-Info (PDF)]


Sachsen-Anhalt: Waldzustandsbericht 2009 veröffentlicht

Am 18. Dezember 2009 wurden die Ergebnisse der 19. Waldzustandserhebung in Sachsen-Anhalt durch Minister Dr. Hermann Onko Aeikens vorgestellt. Bei den älteren Kiefern, Fichten und Eichen wurde in diesem Jahr ein leichter Rückgang der mittleren Kronenverlichtung festgestellt, bei der älteren Buche stieg die mittlere Kronenverlichtung – mit verursacht durch eine intensive Fruchtbildung - etwas an. Der Anteil starker Schäden und die Absterberate liegen derzeit auf einem geringen Niveau. Der Waldzustandsbericht 2009 informiert über die Vitalität der Waldbäume und Einflussfaktoren auf den Waldzustand. Außerdem beinhaltet der Bericht Themen zu Klimaänderungen, aktuellen Arbeiten im Bereich der forstlichen Umweltbeobachtung sowie Energieholznutzung.

[Download des Waldzustandberichts Sachsen-Anhalt (PDF)]    


Niedersachsen: Waldzustandsbericht 2009 veröffentlicht

Am 30. November 2009 wurden die Ergebnisse der 26. Waldzustandserhebung in Niedersachsen durch Minister Hans-Heinrich Ehlen vorgestellt. Die älteren Buchen, Eichen und Fichten zeigen weiterhin einen vergleichsweise hohen Kronenverlichtungsgrad, im Jahr 2009 liegen sie mit einer mittleren Kronenverlichtung zwischen 27 % und 29 % etwa gleich auf. Die mittlere Kronenverlichtung der älteren Kiefer liegt markant niedriger (15 %). Der Waldzustandsbericht 2009 informiert über die Vitalität der Waldbäume in Niedersachsen und Einflussfaktoren auf den Waldzustand. Außerdem beinhaltet der Bericht Themen zu Klimaänderungen, zu aktuellen Arbeiten im Bereich der forstlichen Umweltbeobachtung sowie zur Energieholznutzung.

[Download des Waldzustandsberichts Niedersachsen (PDF)]  


Hessen: Waldzustandsbericht 2009 veröffentlicht

Am 16. November 2009 wurden die Ergebnisse der 26. Waldzustandserhebung in Hessen durch Staatsministerin Silke Lautenschläger im Forstamt Chausseehaus vorgestellt. Der Waldzustandsbericht 2009 informiert über die Vitalität der Waldbäume und Einflussfaktoren auf den Waldzustand. Außerdem beinhaltet der Bericht Themen zu Klimaänderungen, zu aktuellen Arbeiten im Bereich der forstlichen Umweltbeobachtung  sowie zur Energieholznutzung.

[Download des Waldzustandsberichts Hessen (PDF)] 

 


Naturwaldreservate-Portrait „Niddahänge östlich Rudingshain“ erschienen

Forschungsergebnisse des hessischen Naturwaldreservateprogrammes werden seit 1991 in der Reihe „Naturwaldreservate in Hessen“ zusammengefasst. Darüber hinaus stellen die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt und der Landesbetrieb HESSEN-FORST die in den „Urwäldern von morgen“ gewonnenen Erkenntnisse mit der Reihe „Hessische Naturwaldreservate im Portrait“ seit 2007 in komprimierter Form einer breiten Öffentlichkeit vor. Nach der durchweg positiven Resonanz zum ersten Heft wird nun mit den Buchenwäldern auf Basaltstandorten im Naturwaldreservat „Niddahänge bei Rudingshain“ die Reihe fortgesetzt.

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Sektion Forstgenetik/Forstpflanzenzüchtung im DVFFA gegründet

Am 17. September trafen sich an der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen 37 Vertreter von 15 Institutionen, die sich mit Forstgenetik und Forstpflanzenzüchtung befassen. Auf dieser Veranstaltung wurde die Sektion Forstgenetik/Forstpflanzenzüchtung im Deutschen Verband Forstlicher Forschungs- und Versuchsanstalten gegründet (DVFFA).

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9. Waldschutz-Info 2009 -  „Kiefernbuschhornblattwespen“

Seit einigen  Tagen zeigen  im Raum Altmark/ Letzlingen  viele  Kiefernbestände, vom Stangenholz bis zum Altbestand, starke Nadelverluste bis hin zum völligen Kahlfraß. Im Revier Jerchel des LPF-Forstamtes Letzlingen und im Raum Gartow hatte es bereits im Frühsommer  Fraßereignisse auf   jeweils ca.  250ha gegeben.    Dabei  stellt   in Jerchel  die Gemeine Kiefernbuschhornblattwespe  (Diprion pini) den größten Anteil der Afterraupen, in Gartow dagegen  die
verwandte Art  Gilpinia frutetorum.

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Vom 25. - 27. Mai 2009 fand die Tagung der Sektion Ertragskunde im Deutschen Verband Forstlicher Forschungsanstalten in Ascona (Schweiz) statt. In 25 Fachvorträgen diskutierten über 40 Teilnehmer aktuelle waldwachstumskundliche Fragestellungen. Auf der Exkursion wurden Kastanienniederwälder und die Versuchsaufforstung Copera besucht. Der Tagungsband mit einem Umfang von 226 Seiten ist jetzt erschienen und auch im Internet verfügbar.

 


Tagung „Waldbau und Naturwaldforschung" in Hofgeismar 

Mehr als 60 Experten aus Forstwissenschaft und Naturwaldforschung kamen am 7. und 8.09.2009 in Hofgeismar zusammen, um sich über aktuelle Fragen des Waldbaus und des Waldnaturschutzes auszutauschen. Die von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt organisierte Veranstaltung legte einen Schwerpunkt auf aktuelle Forschungsergebnisse aus Naturwaldreservaten in Deutschland und angrenzenden europäischen Ländern.

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8. Waldschutz-Info 2009 -  „Vorzeitige Laubverfärbung und Blattfall bei Rotbuchen 2009“

Die   vorzeitigen   Laubverfärbungen   an  Rotbuchen   und   der   an   vielen  Bäumen   bereits   jetzt   einsetzende Laubfall werden verstärkt seit etwa Anfang August in unterschiedlichen Gebieten Hessens, Niedersachsens und Sachsen-Anhalts beobachtet.  Die Laubverfärbung hat  Mitte August  stark  zugenommen.  Besonders betroffen sind Randbuchen und solche, die frei stehen oder vorherrschend sind und mit der Oberkrone aus dem Kronendach herausragen.

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IdeenExpo 2009 in Hannover

Auf dem Stand der NW-FVA bei der IdeenExpo (P541) wird eine Waldsimulation mit dem Thema "Wald - Auto - Energie - CO2" gezeigt. Die Simulation verdeutlicht, nachdem der Benutzer seine Verbrauchsdaten eingegeben hat, wieviel des ausgestoßenen CO2 der Wald aufnehmen  und ob die für das Autofahren notwendige Energie aus dem 0,12 ha großen Wald (durchschnittliche Waldfläche pro Einwohner in Niedersachsen) nachhaltig bereit gestellt werden kann. Mehr Informationen zum Spiel


7. Waldschutz-Info 2009 -  „Eschentriebsterben III“ - Vorläufige Handlungsempfehlungen

Basierend auf  den ersten Ergebnissen der  von der  NW-FVA durchgeführten Meldebogen-Aktion zum Eschentriebsterben und eigenen Untersuchungen  sowie dem neuesten wissenschaftlichen Kenntnisstand werden  weitere Informationen   und   vorläufige   Handlungsempfehlungen   zum   Eschentriebsterben,   verursacht   durch   den   Schlauchpilz
(Ascomycota) Hymenoscyphus albidus (Weißes Stengelbecherchen), Nebenfruchtform: Chalara fraxinea,  gegeben.

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Zoologische Untersuchungsergebnisse Teil I aus dem Naturwaldreservat Goldbachs- und Ziebachsrück liegen vor

Nachdem für die hessischen Naturwaldreservate „Niddahänge“, „Schönbuche“ und „Hohestein“ die Ergebnisse der faunistischen Bestandsaufnahme bereits vollständig veröffentlicht werden konnten, legt das renommierte Frankfurter Forschungsinstitut Senckenberg nun den ersten Teil der zoologischen Untersuchungsergebnisse für das Naturwaldreservat „Goldbachs- und Ziebachsrück“ (Kreis Hersfeld-Rotenburg) vor, der die Tiergruppen Regenwürmer, Spinnen, Wanzen, Schmetterlinge und Vögel umfasst. Presseinformation lesen (258 KB)


6. Waldschutz-Info 2009 -  „Kieferngroßschädlinge / Schmetterlinge an Eiche“

Der Frühling weckte viele ungebetene Geister, vor allem in Eichenbeständen. Großer und Kleiner Frostspanner, Eichenwickler, verschiedene Eulen, vor allem aber der Eichenprozessionsspinner und jetzt auch wieder der Schwammspinner machten von sich reden. Bei den Kiefernschädlingen dagegen sah es in allen Prognosen bislang ruhig aus - aber auch hier scheint sich lokal etwas anzubahnen, die erste Schadmeldung liegt vor. Erhöhte Aufmerksamkeit in der Schwärmzeit von Nonne und Kiefernspinner ist angebracht.

 [Download der Waldschutz-Info (PDF)]


Alt- und Totholzmanagement im Forstbetrieb

Abschluss-Workshop:

Zum Abschluss des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Vorhabens "Entwicklung eines Managementmoduls für Totholz im Forstbetrieb" hat die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt am 28.05.2008 in Göttingen einen Workshop ausgerichtet. Auf diesem wurden die Hauptergebnisse des Projektes vorgestellt und über praktische Anwendungen diskutiert. Ein Schwerpunkt lag auf dem Erfahrungsaustausch zur Planung und Umsetzung von Alt- und Totholzkonzepten im Forstbetrieb.  Die Vorträge finden Sie hier als PDF       Zum Programm


5. Waldschutz-Info 2009 -  „Borkenkäfer, Holzbrüter & Rüsselkäfer“

Der warme April führte zu einem besonders frühem Schwärmflug durch den
Buchdrucker. Ein weiterer  starker Schwärmflug setzte nach Himmelfahrt ein. - Ende Mai gingen vermehrt Meldungen über Befall durch den Ungleichen Holzbohrer an Ahorn ein. - Hylobius weiterhin eine Gefahr in Nadelholzkulturen!
  [Download der Waldschutz-Info (PDF)]


4. Waldschutz-Info 2009 -  „Witterung Januar 2008 bis April 2009“

Die Witterung des vergangenen Jahres und der letzten Monate wird kurz aus Sicht des Waldschutzes beleuchtet. Nach den vorliegenden Auswertungen der DWD-Daten war das Jahr 2008 im Zuständigkeitsgebiet der NW-FVA wieder deutlich zu warm, deutschlandweit betrachtet das 10. wärmste Jahr seit Beginn des 20. Jahrhunderts.   [Download der Waldschutz-Info (PDF)]


3. Waldschutz-Info 2009 -  „Eschentriebsterben II“

Nach zunehmenden Meldungen zum Eschentriebsterben aus dem nordwestdeutschen Raum werden die wichtigsten Schadbilder und neuesten   Informationen kurz dargestellt. 

Alle Forstdienststellen und Waldbesitzer werden gebeten, das Auftreten dieser Erkrankung an die NW-FVA zu melden. Zur Erleichterung der Meldung wurde der Waldschutz-Info ein Meldebogen beigefügt.   [Download der Waldschutz-Info (PDF)]


Pressekonferenz zur Beteiligung der NW-FVA am bisher größten Umweltforschungsprojekt "FutMon" im Rahmen des EU-Life+ Programmes

Am 21. April 2009 fand in der NW-FVA eine Pressekonferenz zu dem o. g. Thema statt. Es wurden das Gesamtprojekt, seine Ziele, Art und Umfang der Beteiligung der NW-FVA sowie einige Teilprojekte vorgestellt.

[Download der Pressemitteilung] 


Bericht Radioaktives Cäsium in Waldböden Niedersachsens - 20 Jahre nach Tschernobyl neu erschienen in Band 11 der GeoBerichte des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie .

Grundlage für den Bericht bilden die Untersuchungen der NW-FVA über Radiocäsium (Cs-137, Cs-134) in der Humusauflage und im Mineralböden von Boden-Dauerbeobachtungsflächen in Niedersachsen.

Insgesamt ist die Radiocäsiumbelastung mit Cs-137-Gesamtinventaren von 4000-10000 Bq/m2 und nur punktuell höheren Werten von bis zu 18000 Bq/m2 in niedersächsischen Waldböden im Vergleich zu süddeutschen Standorten (bis 150000Bq/m2) gering. Eine Kontamination des Grundwassers kann in Niedersachsen derzeit ausgeschlossen werden. [Download PDF]


2. Waldschutz-Info 2009 - Borkenkäfer & Fastac Forst am Fangholzhaufen

Ab sofort ist mit verstärktem Flug und Befall durch den gestreiften Nutzholzborkenkäfer zu rechnen. Die 2. Waldschutz-Info  gibt Ihnen Informationen zur aktuellen Gefährdung durch Borkenkäfer und zur Zulassungssituation und Anwendung von Insektiziden.  [Download PDF]

 


Ergebnisse des westdeutschen IUFRO-Küstentannen-Provenienzversuches im Alter 27

Im Band 4 der Reihe "Beiträge aus der NW-FVA" wird über die Entwicklung der Küstentannen (Abies grandis Lindl.) auf 18 Teilflächen des internationalen IUFRO-Küstentannen-Provenienzversuches bis zum Alter 27 berichtet. Der Band hat 62 Seiten und ist gedruckt über den Buchhandel sowie den Onlineshop des Universitätsverlages Göttingen zu beziehen (62 S.; ISBN: 978-3-940344-60-1). [Download PDF]
 

 


 

 

 

1. Waldschutz-Info 2009 - Neue EU-Bewertungskriterien für Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln
Die EU nimmt mit ihren Richtlininien auch auf die deutschen Zulassungsbestimmungen für Pflanzenschutzmittel Einfluss. Dieses ist Anlass, die Verbindungen zwischen EU-Recht und im Forst zugelassener Pflanzenschutzmittel zu überprüfen.  [Download PDF]

 

 


1. Runder Tisch im Rahmen des PEFC-Revisionsprozesses an der NW-FVA in Göttingen

Über 50 Teilnehmer von unterschiedlichen Interessensgruppen trafen sich am 28. Januar 2009 in der NW-FVA zum ersten, so genannten „Runden Tisch“ im Rahmen des PEFC-Revisionsprozesses. Unter dem Titel „Wald als Wirtschaftsgut“ diskutierten sie sieben Themenblöcke (Baumartenwahl und Klimawandel, naturnahe Verjüngungsverfahren, Herkunftsüberprüfung von Saat- und Pflanzgut, Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Vollbaumnutzung und Nährstoffentzug, Wirtschaftlichkeit versus Naturverträglichkeit sowie Wald als Kohlenstoffsenke). Das Ergebnis ist eine Stoffsammlung, die vom PEFC im Internet veröffentlicht wird und als Arbeitsgrundlage für die Überarbeitung der Standards dienen soll.